Alexander Thorn: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 8. November 2017, 14:39 Uhr
Baron Alexander Thorn | |
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Allgemeines | |
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Als imperialer Verwalter des Planeten Dathomir ist Alexander Thorn im Range eines Moff dafür zuständig die Ordnung auf den Planeten wiederherzustellen und ein politisches System zu schaffen unter welchem die Nachtschwestern, Hexen und imperialen Einwohner zusammenleben können. Thorn stehen dabei unter anderem sein Adjutant Leutnant Vladik Lomar, die Befehlshaberin der Streitkräfte des Planeten Generalmajor Tessala Corvae sowie die Nachtschwester Shill Sadell zur Seite.
Lebenslauf
Alexander Thorn wurde 17 Jahre vor der Schlacht von Yavin auf dem Planeten Serenno im Äußeren Rand der Galaxis geboren. Als Sohn einer Adelsfamilie genoss er bereits von Geburt an den Wohlstand und die Privilegien seiner Herkunft sowie die Annehmlichkeiten seiner Heimat. Serenno galt bereits seit Jahrhunderten als wohlhabende, prunkvolle und einflussreiche Welt des Outer Rim und war bis zu den Klonkriegen eine Mitgliedswelt der Galaktischen Republik. Auch wenn die wechselvolle Geschichte des Planeten während und nach den Klonkriegen großen Veränderungen unterworfen war, konnte sich die Familie Thorn immer ihrer Position sicher sein.
Das Adelsgeschlecht stellte bereits seit mehreren Jahrzehnten Beamten für hochrangige Postend er lokalen Verwaltung sowie Führungskräfte der Wirtschaftselite. Auch Alexanders Erziehung und Ausbildung sollte von dieser Tradition geprägt sein. Er wurde in seiner Kindheit und Jugend schrittweise für seine zukünftige Rolle innerhalb der Familie vorbereitet und besuchte hauptsächlich die erlesensten Privatschulen auf Serenno. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte man jedoch vermuten, dass in dem Jungen noch weit mehr steckte, als nur ein weiterer Baron der Familie Thorn. Als 10 jähriges Kind begann schon regelmäßig das Anwesen seiner Eltern zu verlassen, traf sich auf den Schulweg mit Jugendlichen niederer sozialer Schichten und versuchte immer wieder den Zwängen seines Elternhauses zu entfliehen. Solange Alexander aber auch weiterhin sein bisheriges Pflichtbewusstsein und seinen Leistungswillen durch gute Noten unter Beweis stellte, ließen ihm seine Eltern diese Freiheit und unterstützen ihn sogar darin aufgrund seiner Herkunft sich nicht selbst zu isolieren.
Der junge und einzige Sohn der Thorns dieser Generation begann auf diese Art und Weise jedoch nach und nach immer eigenwilliger zu werden und sich nicht mehr in die Pläne seiner Eltern einzupassen. Statt beispielsweise am Fechtunterricht teilzunehmen, wie es sich sein Vater in alter Tradition gewünscht hatte, begann er sich mehr und mehr allein mit seiner geistigen Weiterbildung auseinander zu setzen. Scheinbar planlos begann der Jugendliche damit Sprachen zu lernen, sich mal für dieses und mal für jenes Thema zu interessieren. Im groben erfüllte er zwar weiterhin die Wünsch seiner Familie, besuchte Schule für seine politische Weiterbildung, lernte die Feinheiten von Führung und Verantwortung, aber er versuchte dabei immer eine besondere Seite für sich selbst zu entdecken.
So war es auch bald nicht mehr in Alexanders Sinn sich nur mit der Geschichte seiner Heimatwelt zu befassen und sich auf die verschlagene und teils hinterlistige Kunst des Machterwerbs auf Serenno zu verstehen. Er begann die Galaxis für sich zu entdecken. Erst in den Bibliotheken und Archiven der Schulen und später in den Raumhäfen Carannias, Saffias und Fiyarros. Er unterhielt sich mit Touristen und Besuchern und entwickelte nach und nach insbesondere eine Faszination für die Pracht des Imperiums. Die Macht der imperialen Flotte, die Ideale von Ordnung und Stärke, der Geist von Männern wie Palpatine und Tarkin entwickelten eine fast schon magische Anziehungskraft auf den jungen Adelssohn. So kam es auch nicht von ungefähr, dass er an seinem 17. Geburtstag seinen Eltern verkündete, dass es sein Wunsch sei den imperialen Streitkräften beizutreten. Gerade in diesem schicksalshaften Jahr Null einer neuen Zeitrechnung, in welchem die Schlacht von Yavin das Imperium das erste Mal zum Wanken brachte, unternahm sein Vater jedoch alles um diesen Schritt zu verhindern.
Alexander sollte ein Studium an einer der Eliteuniversitäten des Planeten beginnen, nachdem er aufgrund seiner Intelligenz und seines stets wachen Verstandes, seinen Abschluss bereits verführt gemacht hatte. Alexander gab dem Willen seines Vaters nach, aber auch nur deswegen, weil ihm die Universität weit größere Möglichkeiten bot seiner geistigen Entwicklung freie Bahn zu lassen. Er begann ein Studium in galaktischem Recht und galaktischer Geschichte, welches er jedoch nach einem Jahr wieder abbrach. Seine Zensuren hatten sich verschlechter, jedoch nicht weil er zu wenig lernte, sondern eher weil er Dinge zu lernen begann, die nicht Teil des straffen Lehrplans der Universitäten auf Serenno waren. So kam es, dass Alexanders Vater mit seinem starrköpfigen Sohn doch noch Einsicht hatte. Das Galaktische Imperium hatte sich stabiles, so wie es schien, und bot dem 18 jährigen Jungen nicht nur die Möglichkeit einer Karriere, sondern darüber hinaus die Chance sich die Hörner abzustoßen.
Alexander schrieb sich an der imperialen Akademie auf Drall ein und wurde nach seiner Ausbildung und aufgrund seiner guten Testergebnisse bald darauf auf die Brücke eines Sternzerstörers versetzt. Zwar nur als Unteroffizier und Navigator, aber trotzallem konnte er in dieser Position nicht nur lernen, was es bedeutete Soldat zu sein, sondern auch die Aufmerksamkeit gehobener Offiziere erwecken. Nach fast zwei Jahren Dienst auf dem Sternzerstörer „Predator“ hatten die scharfsinnigen Kommentare und das überraschend umfassende Wissen des jungen Soldaten dazu geführt, dass er von seinen Vorgesetzten für höhere Aufgaben vorgeschlagen wurde. Kurz vor der Schlacht um Endor wurde Thorn demnach mit 21 Jahren zum ISB, dem Imperialen Sicherheitsbüro versetzt.
Dort sollte er wegen der Katastrophe, welche sich bei Endor ereignet hatte jedoch nicht lange bleiben. Die Belange des Imperiums begannen sich zu ändern und die einzige Erinnerung an seine Zeit beim ISB ist für Thorn die 22T4 Blasterpistole, welche er noch heute bei sich trägt.
Die neue Zeit machte es nötig, dass das Imperium sich Verbündete suchte und so wurde Alexander zum Imperialen Diplomatischen Korps versetzt, gerade weil seine bisherige Ausbildung und seine Fähigkeiten ihn für eine derartige Arbeit empfohlen. Trotz des schrittweisen Zerfalls des Imperiums, wurde Thorn in mehreren Sprachen ausgebildet und studierte die Kunst der Diplomatie und der höheren Politik. Dass er dabei gerade in Zeiten des Niedergangs besonders stark mit imperialem Gedankengut indoktriniert wurde, sahen seine Ausbilder als positiven Nebeneffekt. Immerhin war er nicht auf einer imperialen Welt geboren und wurde erst so zu einem loyalen Bürger des Reiches.
In den nächsten zehn Jahren diente Baron Alexander Thorn erst als Diplomat, später als Konsul und Botschafter den Wünschen und Aufträgen wechselnder Machthaber im Imperium. Im Geiste immer nur der Idee eines starken Imperiums verhaftet, verschlug es ihn im Jahr 14 nach der Schlacht um Yavin sogar zu Verhandlungen in den Sektor der Hapaner. Dort lernte er nicht nur die Sprache dieses isolierten Volkes, sondern auch den schwierigen Umgang mit weiblichen Machthabern – eine Erfahrung, die ihm später noch sehr nützlich sein sollte. Nach dem erfolglosen Versuch ein Bündnis mit den Hapanern zu schmieden, wurde Thorn nach zwei Jahren im Hapan Cluster zurück in den imperialen Raum berufen. Jedoch war es nicht das Restimperium, welches sich mit ihm in Verbindung gesetzt hatte. Während er selbst den Kampf zwischen Neuem Imperium und Restimperium nur über die Holonews wahrgenommen hatte, hatte er sich selbst wohl durchaus einen Namen bei gewissen Elementen der neuen Regierung auf Yaga Minor gemacht. Thorns Fähigkeiten schienen für das Neue Imperium wichtig und er selbst tat sich nicht schwer dabei dem Ruf zur neuen Hauptwelt zu flogen. Er war nie einverstanden gewesen mit der schwächlichen Rolle, die das Imperium nach und nach eingenommen hatte, hatte sich jedoch immer loyal gezeigt und seinen Dienst verrichtet.
Nach einem kurzen Aufenthalt auf Serenno, um dort nach dem Tod seines Vaters zumindest formell das Familienerbe anzutreten, begab sich Thorn auf den Weg nach Yaga Minor, um mit neuen Aufgaben betraut zu werden. Er war nie ein besonders talentierter Taktiker gewesen und war der Lohn seiner bisherigen Dienste und die Nutzung seiner Fähigkeiten nicht mit dem Übergang in eine militärische Karriere verbunden. Thorn wurde viel mehr auf eine steile Laufbahn innerhalb der Bürokratie des Neuen Imperiums vorbereitet. Erst in verschiedenen Sekretariaten auf Yaga Minor, wurde er später eine Zeit lang als Gouverneur eingesetzt.
Die sich verschlechternde Lage im Dathomir System brachte ihm dann erst im Jahr 20 NSY den Titel eines Moffs ein. Er schien aufgrund seines diplomatischen und politischen Geschicks und wegen seiner bisherigen Laufbahn und Vergangenheit geradezu prädestiniert für die schwierige Aufgabe für Ordnung auf Dathomir zu sorgen. Kurz nach seiner Ankunft auf Dathomir erhielt der Baron und neue Moff noch ein symbolisches Geschenk – ein kunstvolles, mit Cortosis beschichtetes Vibroschwert. Auch wenn er nie sonderlich talentiert oder trainiert im Nahkampf war, trägt er diese effektive Waffe gegen Machtnutzer seitdem stets auf der linken Seite seines Gürtels, während seine treue Blasterpistole im Holster auf der rechten Seite steckt.
Aussehen
Auf den ersten Blick wirkt Alexander Thorn unscheinbar und wie ein unbescholtener Bürger der Galaxis, welcher von überall her stammen könnte. Seine markanten Gesichtszüge und sein offener, teils durchdringender Blick weisen jedoch bereits äußerlich auf seine Charakterstärke hin.
Körperlich unversehrt wirkt Thorn trotz seiner 37 Jahre immer noch dynamisch und wird von manchen auch als jugendlich beschrieben. Seine schwarzen, meist eher sportlich frisierten Haare stehen dabei im Gegensatz zu seinem vorwiegend disziplinierten Auftreten. Insgesamt scheint er in guter körperlicher Verfassung ist jedoch nicht sonderlich trainiert. Thorn ist schlank, aber nicht hager. In der Uniform eines Moffs wirkt er trotz seiner nur mittelmäßigen Körpergröße und seines gelegentlichen Lächelns respekteinflößend.
Charakterzüge
Alexander Thorn vereinigt bereits seit seiner Kindheit scheinbar gegensätzliche Charakterzüge in seiner Person. Stolz, Diszipliniertheit, Unnachgiebigkeit, Idealismus und eine gewisse Hochnäsigkeit stehen dem humorvollen, offenen und sympathischen Wesen seiner Person gegenüber. So machte ihn seine Erziehung auf Serenno zwar zu einem willensstarken, gelehrigen und zielstrebigen Entscheidungsträger, er bewahrte sich jedoch auch die Unbekümmertheit seiner Kindheit, welche ihn selbst in schwierigen Notlagen dazu bringt einen Scherz auf den Lippen zu haben und ihn selbst anspornt auch unorthodoxe Lösungen in Betracht zu ziehen.
Thorn geht dabei insbesondere bei seinen politischen Entscheidungen immer wieder einen schmalen Grat zwischen seinem Glauben an die Neue Ordnung des Imperiums sowie den Ideale des Neuen Imperiums und einer wohlwollenden, teilweise lockeren Art der Führung. Er weiß seine Entscheidungen durch Charisma und Härte durchzusetzen, scheut aber nicht den Rat anderer Personen.
Quelle
- Autor: Thorn
- Bildmateriale: Wookiepedia.com