Schlacht von Yavin IV (22 NSY): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Jedi-Akademie auf Yavin IV galt als strenggehütetes Geheimnis der Republik. Entsprechend gering waren die regulären republikanischen Streitkräfte im System. Die entscheidenden Informationen über den Standort erlangte das Neue Imperium im Zusammenhang mit der vorausgegangenen [[Schlacht von Ithor]]. Dort geriet Jedi-Padawan [[Shai K'sar]] in die Gewalt des Sith-Attentäters [[Velius Kar]]. Unter der Folter brach der Padawan schließlich zusammen und gab preis, dass sich die Jedi-Akademie auf '''Yavin IV''' befand. | Die Jedi-Akademie auf Yavin IV galt als strenggehütetes Geheimnis der Republik. Entsprechend gering waren die regulären republikanischen Streitkräfte im System. Die entscheidenden Informationen über den Standort erlangte das Neue Imperium im Zusammenhang mit der vorausgegangenen [[Schlacht von Ithor]]. Dort geriet Jedi-Padawan [[Shai K'sar]] in die Gewalt des Sith-Attentäters [[Velius Kar]]. Unter der Folter brach der Padawan schließlich zusammen und gab preis, dass sich die Jedi-Akademie auf '''Yavin IV''' befand. | ||
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== Beginn der Verteidigung == | === Beginn der Verteidigung === | ||
Die Entdeckung eines imperialen Suchdroiden und Berichte über die Ereignisse auf Ithor warnten die Jedi noch vor dem eigentlichen Angriff. Luke Skywalker ließ die Verteidigung der Akademie vorbereiten. Archive und andere wichtige Bestände sollten gesichert beziehungsweise für eine mögliche Evakuierung vorbereitet werden. Der Schutzschild wurde aktiviert, die vorhandenen X-Flügler in Bereitschaft versetzt und die Verteidigung des Schildgenerators sowie der Tempelanlagen organisiert. | Die Entdeckung eines imperialen Suchdroiden und Berichte über die Ereignisse auf Ithor warnten die Jedi noch vor dem eigentlichen Angriff. Luke Skywalker ließ die Verteidigung der Akademie vorbereiten. Archive und andere wichtige Bestände sollten gesichert beziehungsweise für eine mögliche Evakuierung vorbereitet werden. Der Schutzschild wurde aktiviert, die vorhandenen X-Flügler in Bereitschaft versetzt und die Verteidigung des Schildgenerators sowie der Tempelanlagen organisiert. | ||
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Ein geordneter Rückzug wurde jedoch spätestens mit dem Auftauchen des imperialen Abfangkreuzers nahezu unmöglich. Den Jedi blieb damit nur die Möglichkeit, die Stellung zu halten und Zeit zu gewinnen, bis ein Hilferuf die Neue Republik erreichte. | Ein geordneter Rückzug wurde jedoch spätestens mit dem Auftauchen des imperialen Abfangkreuzers nahezu unmöglich. Den Jedi blieb damit nur die Möglichkeit, die Stellung zu halten und Zeit zu gewinnen, bis ein Hilferuf die Neue Republik erreichte. | ||
== Blockade über Yavin IV == | === Blockade über Yavin IV === | ||
Ilians Flottille erreichte Yavin IV und errichtete eine Blockade. Der Abfangkreuzer ''Tripwire'' aktivierte seine Gravitationswellenprojektoren und verhinderte damit weitgehend eine Flucht in den Hyperraum. Ilian verzichtete zunächst auf ein Orbitalbombardement und konzentrierte sich auf die Abriegelung des Systems. Nachdem die Lage des Tempels bestätigt worden war, entsandte er TIE-Jäger und Bomber gegen die Akademie. | Ilians Flottille erreichte Yavin IV und errichtete eine Blockade. Der Abfangkreuzer ''Tripwire'' aktivierte seine Gravitationswellenprojektoren und verhinderte damit weitgehend eine Flucht in den Hyperraum. Ilian verzichtete zunächst auf ein Orbitalbombardement und konzentrierte sich auf die Abriegelung des Systems. Nachdem die Lage des Tempels bestätigt worden war, entsandte er TIE-Jäger und Bomber gegen die Akademie. | ||
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Anschließend versuchten Corran Horn und weitere Jedi-Piloten, die ''Tripwire'' auszuschalten, um eine Flucht aus dem System zu ermöglichen. Der Abfangkreuzer wurde jedoch von ''Breaker'', ''Flare'', der Nebulon-B und zahlreichen TIEs so stark geschützt, dass der Angriff abgebrochen werden musste. | Anschließend versuchten Corran Horn und weitere Jedi-Piloten, die ''Tripwire'' auszuschalten, um eine Flucht aus dem System zu ermöglichen. Der Abfangkreuzer wurde jedoch von ''Breaker'', ''Flare'', der Nebulon-B und zahlreichen TIEs so stark geschützt, dass der Angriff abgebrochen werden musste. | ||
== | === Slynths Infiltration des Massassi-Tempels === | ||
Noch vor Beginn der offenen Bodenoffensive infiltrierte die Sith-Ratsherrin [[Slynth]] den Massassi-Tempel. Sie übermittelte dem Imperium den mutmaßlichen Standort der Anlage und erhielt von [[Ace Jin]] den Auftrag, den Schildgenerator auszuschalten. | |||
Slynth gelangte über den Hangar in den Tempel und tarnte sich mit der Kleidung der Jedi. Anschließend bewegte sie sich weitgehend unbemerkt durch die oberen Ebenen. Dabei begegnete sie zeitweise Jedi, vermied jedoch eine direkte Konfrontation. | |||
Neben ihrem militärischen Auftrag verfolgte Slynth ein persönliches Ziel: Sie suchte im Jedi-Archiv nach dem sogenannten Tedryn-Holocron, von dem sie sich eine Wiederherstellung ihrer gekappten Verbindung zur Macht erhoffte. Unterstützt wurde sie dabei von der Jedi-Anwärterin [[Valeria Helynna]], die sich aus opportunistischen Gründen auf die Seite der Sith schlug. Im Archiv stellte sich jedoch heraus, dass das gesuchte Holocron bereits Jahre zuvor zerstört worden war. Daraufhin konzentrierte sich Slynth auf ihr eigentliches Ziel und verließ mit Valeria den Tempel, um den Schildgenerator aufzuspüren. | |||
=== Beginn der Bodenoffensive === | |||
Während die Jedi im Raum gebunden waren, ließ Ilian Bodentruppen landen, um einen Brückenkopf zu errichten und gegen Flakstellungen sowie den Schildgenerator vorzurücken. Trotz hoher Verluste durch Verteidiger und die aggressive Tierwelt, die unter anderem vom Jedi [[Quinn Voss]] auf die Invasoren gehetzt wurden, gelang es den Imperialen, eine Landungszone zu sichern und mit Rodungsmaschinen Wege für schwere Fahrzeuge und Artillerie zu schaffen. | |||
Die Jedi verlagerten daraufhin einen Teil ihrer Sternenjäger in die Atmosphäre und griffen Landungsschiffe sowie Bodentruppen an. Dabei erlitten die Imperialen spürbare Verluste, konnten ihren Brückenkopf jedoch halten und weiter ausbauen. | |||
Die Imperialen rückten mit Rodungsmaschinen, Kampfläufern, Repulsorpanzern, Infanterie und Artillerie weiter in Richtung der Jedi-Stellungen vor. Mehrere Flugabwehrstellungen wurden angegriffen und teilweise ausgeschaltet. | |||
=== Imperiale Hauptflotte trifft ein === | |||
Im weiteren Verlauf erreichte Flottenadmiral [[Ashtar Krusch]] mit kleinen Teilen der 4. Flotte Yavin IV. Sein Verband wurde vom Schlachtkreuzer ''New Order'' angeführt und umfasste unter anderem mehrere Arquitens-Kreuzer, Raider-Korvetten und Gozanti-Schiffe. | |||
Kurz darauf traf auch der Venator-Klasse-Sternzerstörer ''Revenge'' unter Sith-Ratsherr [[Daas Medes]] ein. An Bord befanden sich weitere Sith, Angehörige der Sith-Garde und zusätzliche Landungskräfte. Zwischen der regulären imperialen Führung und den Sith bestanden jedoch von Beginn an Spannungen über die Befehlskette. Ilian, Krusch und Medes verfolgten teilweise unterschiedliche Prioritäten. | |||
=== Republikanische Verstärkung trifft ein === | |||
Der Hilferuf von Yavin IV erreichte schließlich republikanische Kräfte. Commodore [[Dravix]] erhielt erste Informationen über den Angriff und setzte seine Task Force in Marsch. Nach dem Eintreffen im Yavin-System stellte Dravix fest, dass der imperiale Verband stärker war als zunächst erwartet. Ein unmittelbarer Frontalangriff erschien zu riskant. Stattdessen sollte eine vorübergehende Bresche in die Blockade geschlagen werden, um republikanische Schiffe, Jäger und Bodentruppen auf den Mond zu bringen und den Verteidigern Entlastung zu verschaffen. Damit hatte das Imperium sein wichtigstes strategisches Zeitfenster verpasst: Der Angriff war nicht beendet worden, bevor die ersten republikanischen Entsatzkräfte eintrafen. | |||
Flottenadmiral [[Ala Seculo]] führte schließlich einen größeren Verband um die ''Maleer'' nach Yavin IV. Zwischen der Republik und dem Imperium entbrannte eine ausgewachsene Raumschlacht. Die republikanischen Kräfte griffen die imperiale Formation an und konzentrierten sich dabei weiterhin auf die ''Tripwire''. Mehrere kleinere imperiale Schiffe wurden zerstört oder ausgeschaltet, während auch die Gravitationswellenfunktion des Abfangkreuzers neutralisiert werden konnte. | |||
Gleichzeitig verursachte insbesondere die ''New Order'' schwere Verluste auf republikanischer Seite. Unter anderem gingen die ''Top Hill'', die ''Clover'' und die ''Joust'' verloren. Das Gefecht entwickelte sich zunehmend zu einem Abnutzungskampf, ohne dass eine Seite einen entscheidenden Durchbruch erzielen konnte. | |||
=== Der Verlust des primären Schildgenerators === | |||
Valeria und Slynht konnten die Position des Schildgenerators sowie die Stärke der dortigen Verteidiger feststellen, wurde bei einem ersten Angriff jedoch verwundet und musste sich zurückziehen. Ihre Positionsdaten wurden anschließend an die imperialen Streitkräfte weitergegeben, wodurch der Schildgenerator zu einem Hauptziel der Bodenoffensive wurde. | |||
Parallel zur sich ausweitenden Raumschlacht erreichte der imperiale Bodenverband sowie einige Sith wie [[Corbin Droth]] schließlich die von Slynht durchgegebene Position des Schildgenerators. Die Jedi leisteten dort massiven Widerstand. Der Kampf entwickelte sich zu einem der blutigsten Bodengefechte der gesamten Schlacht. | |||
Die überlebenden Jedi zogen sich in Richtung des Massassi-Tempels zurück | Major Mao befahl schließlich, das Feuer der schweren imperialen Einheiten vollständig auf den Generator zu konzentrieren. AT-AT, Repulsorpanzer, Infanteriewaffen und weitere Geschütze beschossen die Anlage. Unter dem konzentrierten Feuer brach der Emitter des Generators zusammen. Wenig später explodierte die gesamte Anlage. Der große Energieschild um den Tempelbereich erlosch. | ||
Die überlebenden Jedi zogen sich in Richtung des Massassi-Tempels zurück. | |||
Das Imperium leitete ein sofortiges Orbitalbombardement auf den Tempel ein, musste jedoch feststellen, dass die Akademie noch über einen '''kleineren Backup-Schild''' verfügte. | |||
== Verhandlungen zwischen Neuem Imperium und Neuer Republik == | === Verhandlungen zwischen Neuem Imperium und Neuer Republik === | ||
Während am Boden der Kampf um den Schildgenerator seinen Höhepunkt erreichte, war auch die Lage im Orbit für beide Seiten zunehmend unhaltbar geworden. | Während am Boden der Kampf um den Schildgenerator seinen Höhepunkt erreichte, war auch die Lage im Orbit für beide Seiten zunehmend unhaltbar geworden. | ||
Version vom 15. August 2026, 02:50 Uhr
| Schlacht von Yavin IV | |
|---|---|
| Jahr | Anfang 22 NSY |
| Ort | Yavin IV, Gordian Reach, Äußerer Rand |
| Konfliktparteien | Jedi-Orden Neue Republik |
| Befehlshaber | Jedi / Neue Republik: Luke Skywalker Neues Imperium / Sith: |
| Folgen | Schwere Verwüstungen des Dschungels; Beschädigungen der Tempelanlagen und großflächiger Trümmerfall auf Yavin IV; hoher Verlust bei den Jedi; Militärisch großer Verlust beim Imperium |
Die Schlacht von Yavin IV im Jahr 22 NSY war ein großangelegter Angriff des Neuen Imperiums und der mit ihm verbündeten Imperialen Sith auf die bis zu diesem Zeitpunkt geheime Jedi-Akademie auf Yavin IV. Das Imperium zielte mit den Angriff auf die Vernichtung des dort konzentrierten Jedi-Ordens, insbesondere seiner Führung um Großmeister Luke Skywalker.
Die Auseinandersetzung begann als Überraschungsangriff einer vergleichsweise kleinen imperialen Flottille, entwickelte sich durch die Landung imperialer Bodentruppen, das Eintreffen weiterer imperialer Verbände und schließlich republikanischer Entsatzkräfte jedoch zu einer kombinierten Boden-, Luft- und Raumschlacht. Nachdem sich die Raumschlacht zu einem verlustreichen Patt entwickelt hatte, handelten Flottenadmiral Ashtar Krusch und Flottenadmiral Ala Seculo eine zeitlich begrenzte Waffenruhe aus.
Die Schlacht endete endgültig mit dem Rückzug der imperialen Streitkräfte. Ein eigenmächtiger letzter Vernichtungsversuch des Sith-Ratsherrn Daas Medes mit dem Venator-Sternzerstörer Revenge scheiterte ebenfalls. Das Schiff wurde im Anflug auf den Tempel zerstört und zerbrach über Yavin IV.
Verlauf der Schlacht
Ausgangslage
Die Jedi-Akademie auf Yavin IV galt als strenggehütetes Geheimnis der Republik. Entsprechend gering waren die regulären republikanischen Streitkräfte im System. Die entscheidenden Informationen über den Standort erlangte das Neue Imperium im Zusammenhang mit der vorausgegangenen Schlacht von Ithor. Dort geriet Jedi-Padawan Shai K'sar in die Gewalt des Sith-Attentäters Velius Kar. Unter der Folter brach der Padawan schließlich zusammen und gab preis, dass sich die Jedi-Akademie auf Yavin IV befand.
Velius Kar meldete die Information an Imperator Ace Jin. Jin hielt die Aussage für glaubwürdig genug, um unmittelbar Vorbereitungen für einen Überraschungsangriff einzuleiten. Gleichzeitig ließ das Imperium die Information überprüfen. Suchdroiden wurden nach Yavin IV entsandt. Die Droiden konnten die Anwesenheit von Jedi auf dem Planeten bestätigen.
Obschon das Imperium einen strategischen Schlag gegen Mon Calamari vorbereitete, entsandte der Imperator schleunigst kurzfristig mobilisierbare Streitkräfte und Sith nach Yavin IV. Das Ziel war es, das Überraschungsmoment zu nutzen, bevor die Jedi erfuhren, dass der Padawan den Standort mitgeteilt hat. Das Imperium rechnete damit, dass die Neue Republik nach einem Hilferuf der Jedi sehr schnell Hilfe schicken konnte, sodass der Angriff unter höchster Eile erfolgte.
Das Imperium setzte als erste Angriffswelle eine Flottille unter dem taktischen Kommando von High Colonel Ilian, die zuvor bei Ithor gekämpft hatten und zwar angeschlagen, aber in der Nähe vom Zielsystem waren. Zu den Schiffen gehörte
- der Imperium-Klasse-Sternzerstörer Breaker,
- Ilians Flaggschiff Intruder,
- der Vindicator-Kreuzer Flare,
- eine Nebulon-B-Fregatte,
- ein Carrack-Kreuzer,
- ein Evakmar-Truppentransporter,
- sowie der Immobilizer-418-Abfangkreuzer Tripwire.
Beginn der Verteidigung
Die Entdeckung eines imperialen Suchdroiden und Berichte über die Ereignisse auf Ithor warnten die Jedi noch vor dem eigentlichen Angriff. Luke Skywalker ließ die Verteidigung der Akademie vorbereiten. Archive und andere wichtige Bestände sollten gesichert beziehungsweise für eine mögliche Evakuierung vorbereitet werden. Der Schutzschild wurde aktiviert, die vorhandenen X-Flügler in Bereitschaft versetzt und die Verteidigung des Schildgenerators sowie der Tempelanlagen organisiert.
Ein geordneter Rückzug wurde jedoch spätestens mit dem Auftauchen des imperialen Abfangkreuzers nahezu unmöglich. Den Jedi blieb damit nur die Möglichkeit, die Stellung zu halten und Zeit zu gewinnen, bis ein Hilferuf die Neue Republik erreichte.
Blockade über Yavin IV
Ilians Flottille erreichte Yavin IV und errichtete eine Blockade. Der Abfangkreuzer Tripwire aktivierte seine Gravitationswellenprojektoren und verhinderte damit weitgehend eine Flucht in den Hyperraum. Ilian verzichtete zunächst auf ein Orbitalbombardement und konzentrierte sich auf die Abriegelung des Systems. Nachdem die Lage des Tempels bestätigt worden war, entsandte er TIE-Jäger und Bomber gegen die Akademie.
Die Jedi stellten sich den imperialen Jägern und Bombern entgegen. Trotz deutlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit erzielten sie große Erfolge und vernichteten unter anderem sämtliche 28 eingesetzten TIE-Abfangjäger. Ein Bombenangriff auf den Tempel scheiterte am Schutzschild.
Anschließend versuchten Corran Horn und weitere Jedi-Piloten, die Tripwire auszuschalten, um eine Flucht aus dem System zu ermöglichen. Der Abfangkreuzer wurde jedoch von Breaker, Flare, der Nebulon-B und zahlreichen TIEs so stark geschützt, dass der Angriff abgebrochen werden musste.
Slynths Infiltration des Massassi-Tempels
Noch vor Beginn der offenen Bodenoffensive infiltrierte die Sith-Ratsherrin Slynth den Massassi-Tempel. Sie übermittelte dem Imperium den mutmaßlichen Standort der Anlage und erhielt von Ace Jin den Auftrag, den Schildgenerator auszuschalten.
Slynth gelangte über den Hangar in den Tempel und tarnte sich mit der Kleidung der Jedi. Anschließend bewegte sie sich weitgehend unbemerkt durch die oberen Ebenen. Dabei begegnete sie zeitweise Jedi, vermied jedoch eine direkte Konfrontation.
Neben ihrem militärischen Auftrag verfolgte Slynth ein persönliches Ziel: Sie suchte im Jedi-Archiv nach dem sogenannten Tedryn-Holocron, von dem sie sich eine Wiederherstellung ihrer gekappten Verbindung zur Macht erhoffte. Unterstützt wurde sie dabei von der Jedi-Anwärterin Valeria Helynna, die sich aus opportunistischen Gründen auf die Seite der Sith schlug. Im Archiv stellte sich jedoch heraus, dass das gesuchte Holocron bereits Jahre zuvor zerstört worden war. Daraufhin konzentrierte sich Slynth auf ihr eigentliches Ziel und verließ mit Valeria den Tempel, um den Schildgenerator aufzuspüren.
Beginn der Bodenoffensive
Während die Jedi im Raum gebunden waren, ließ Ilian Bodentruppen landen, um einen Brückenkopf zu errichten und gegen Flakstellungen sowie den Schildgenerator vorzurücken. Trotz hoher Verluste durch Verteidiger und die aggressive Tierwelt, die unter anderem vom Jedi Quinn Voss auf die Invasoren gehetzt wurden, gelang es den Imperialen, eine Landungszone zu sichern und mit Rodungsmaschinen Wege für schwere Fahrzeuge und Artillerie zu schaffen.
Die Jedi verlagerten daraufhin einen Teil ihrer Sternenjäger in die Atmosphäre und griffen Landungsschiffe sowie Bodentruppen an. Dabei erlitten die Imperialen spürbare Verluste, konnten ihren Brückenkopf jedoch halten und weiter ausbauen.
Die Imperialen rückten mit Rodungsmaschinen, Kampfläufern, Repulsorpanzern, Infanterie und Artillerie weiter in Richtung der Jedi-Stellungen vor. Mehrere Flugabwehrstellungen wurden angegriffen und teilweise ausgeschaltet.
Imperiale Hauptflotte trifft ein
Im weiteren Verlauf erreichte Flottenadmiral Ashtar Krusch mit kleinen Teilen der 4. Flotte Yavin IV. Sein Verband wurde vom Schlachtkreuzer New Order angeführt und umfasste unter anderem mehrere Arquitens-Kreuzer, Raider-Korvetten und Gozanti-Schiffe.
Kurz darauf traf auch der Venator-Klasse-Sternzerstörer Revenge unter Sith-Ratsherr Daas Medes ein. An Bord befanden sich weitere Sith, Angehörige der Sith-Garde und zusätzliche Landungskräfte. Zwischen der regulären imperialen Führung und den Sith bestanden jedoch von Beginn an Spannungen über die Befehlskette. Ilian, Krusch und Medes verfolgten teilweise unterschiedliche Prioritäten.
Republikanische Verstärkung trifft ein
Der Hilferuf von Yavin IV erreichte schließlich republikanische Kräfte. Commodore Dravix erhielt erste Informationen über den Angriff und setzte seine Task Force in Marsch. Nach dem Eintreffen im Yavin-System stellte Dravix fest, dass der imperiale Verband stärker war als zunächst erwartet. Ein unmittelbarer Frontalangriff erschien zu riskant. Stattdessen sollte eine vorübergehende Bresche in die Blockade geschlagen werden, um republikanische Schiffe, Jäger und Bodentruppen auf den Mond zu bringen und den Verteidigern Entlastung zu verschaffen. Damit hatte das Imperium sein wichtigstes strategisches Zeitfenster verpasst: Der Angriff war nicht beendet worden, bevor die ersten republikanischen Entsatzkräfte eintrafen.
Flottenadmiral Ala Seculo führte schließlich einen größeren Verband um die Maleer nach Yavin IV. Zwischen der Republik und dem Imperium entbrannte eine ausgewachsene Raumschlacht. Die republikanischen Kräfte griffen die imperiale Formation an und konzentrierten sich dabei weiterhin auf die Tripwire. Mehrere kleinere imperiale Schiffe wurden zerstört oder ausgeschaltet, während auch die Gravitationswellenfunktion des Abfangkreuzers neutralisiert werden konnte.
Gleichzeitig verursachte insbesondere die New Order schwere Verluste auf republikanischer Seite. Unter anderem gingen die Top Hill, die Clover und die Joust verloren. Das Gefecht entwickelte sich zunehmend zu einem Abnutzungskampf, ohne dass eine Seite einen entscheidenden Durchbruch erzielen konnte.
Der Verlust des primären Schildgenerators
Valeria und Slynht konnten die Position des Schildgenerators sowie die Stärke der dortigen Verteidiger feststellen, wurde bei einem ersten Angriff jedoch verwundet und musste sich zurückziehen. Ihre Positionsdaten wurden anschließend an die imperialen Streitkräfte weitergegeben, wodurch der Schildgenerator zu einem Hauptziel der Bodenoffensive wurde.
Parallel zur sich ausweitenden Raumschlacht erreichte der imperiale Bodenverband sowie einige Sith wie Corbin Droth schließlich die von Slynht durchgegebene Position des Schildgenerators. Die Jedi leisteten dort massiven Widerstand. Der Kampf entwickelte sich zu einem der blutigsten Bodengefechte der gesamten Schlacht.
Major Mao befahl schließlich, das Feuer der schweren imperialen Einheiten vollständig auf den Generator zu konzentrieren. AT-AT, Repulsorpanzer, Infanteriewaffen und weitere Geschütze beschossen die Anlage. Unter dem konzentrierten Feuer brach der Emitter des Generators zusammen. Wenig später explodierte die gesamte Anlage. Der große Energieschild um den Tempelbereich erlosch. Die überlebenden Jedi zogen sich in Richtung des Massassi-Tempels zurück.
Das Imperium leitete ein sofortiges Orbitalbombardement auf den Tempel ein, musste jedoch feststellen, dass die Akademie noch über einen kleineren Backup-Schild verfügte.
Verhandlungen zwischen Neuem Imperium und Neuer Republik
Während am Boden der Kampf um den Schildgenerator seinen Höhepunkt erreichte, war auch die Lage im Orbit für beide Seiten zunehmend unhaltbar geworden.
Die Neue Republik hatte genügend Kräfte zusammengezogen, um dem imperialen Verband schwere Verluste zuzufügen. Gleichzeitig waren die New Order, die Breaker und weitere imperiale Großkampfschiffe weiterhin stark genug, um ihrerseits große Teile des republikanischen Verbandes zu vernichten.
Flottenadmiral Ashtar Krusch kam zu dem Ergebnis, dass eine Fortsetzung des Kampfes bis zur vollständigen Entscheidung nur noch zu immer höheren Verlusten führen würde. Zusätzlich musste er den Abtransport der imperialen Bodentruppen ermöglichen, bevor weitere republikanische Verstärkungen eintrafen.
Krusch nahm deshalb Kontakt zu Ala Seculo auf.
Erstes Angebot Kruschs
Krusch schlug zunächst vor, dass die Neue Republik dem Imperium drei Stunden für den Abtransport seiner Kräfte gewähren sollte. Während dieser Zeit sollte das Imperium auf ein Orbitalbombardement verzichten, während die Republik ihrerseits mit der Landung weiterer Kräfte warten sollte.
Seculo lehnte diese Bedingungen ab. Aus seiner Sicht hätte die Republik damit drei Stunden lang tatenlos zusehen müssen, während die Gefechte am Boden weitergingen und das Imperium seine wertvollsten Truppen in Sicherheit brachte.
Gegenangebote und Kompromiss
Nach weiteren Verhandlungen einigten sich beide Seiten schließlich auf eine auf 90 Minuten begrenzte Waffenruhe.
Zu den vereinbarten Bedingungen gehörten im Wesentlichen:
- Einstellung des Feuers durch die beteiligten Flottenverbände,
- keine neuen Raketen- oder Bomberangriffe auf Yavin IV,
- keine Angriffe auf Rettungskapseln, medizinische Shuttles und unbewaffnete Evakuierungstransporter,
- Rücknahme der imperialen Großkampfschiffe aus der unmittelbaren Blockadeposition,
- Öffnung eines Atmosphärenkorridors,
- Einrichtung einer Sicherheitszone im Bereich hinter beziehungsweise teilweise um den Massassi-Tempel,
- Zulassung republikanischer medizinischer Kräfte, Rettungsteams und begrenzter Sicherungskräfte in dieser Zone,
- sowie die Möglichkeit für die imperialen Bodentruppen, sich aus den laufenden Gefechten zu lösen und zu ihren Evakuierungspunkten zurückzuziehen.
Die Verhandlungen waren insofern bemerkenswert, als sich Vertreter des Neuen Imperiums und der Neuen Republik nicht über eine Kapitulation, sondern in einer weitgehend ausgeglichenen militärischen Lage unmittelbar über einen Kompromiss verständigten.
Der Waffenstillstand und der imperiale Rückzug
Nach Annahme des Kompromisses erging auf imperialer Seite der Befehl:
T–90 Minuten bis zum endgültigen Abzug.
Die Nachricht erreichte auch die Einheiten am Boden. Imperiale Soldaten brachen ihre Angriffe ab, sammelten Verwundete und zogen sich zu ihren Landungsschiffen zurück.
Auch die republikanischen Einheiten hielten sich an den Waffenstillstand. Mehrfach wurden bereits mögliche Ziele – darunter imperiale Transporter – nicht angegriffen, nachdem der entsprechende Befehl eingetroffen war.
Die regulären imperialen Streitkräfte begannen daraufhin mit der Evakuierung Yavin IVs.
Problematisch blieb jedoch die Revenge.
Letzte Phase: Der Angriff der Revenge
Daas Medes unterstand mit den Sith-Kräften nicht vollständig der direkten Befehlsgewalt Kruschs und war nicht bereit, das eigentliche Ziel des Angriffs aufzugeben.
Die Revenge eröffnete erneut das Feuer auf die Oberfläche Yavin IVs. Ihr Ziel war der Bereich des Jedi-Tempels. Anschließend ging der Venator in die Atmosphäre über und setzte seinen Anflug fort.
Für die republikanische Führung wurde schließlich deutlich, dass die Revenge nicht lediglich eine bessere Bombardierungsposition ansteuerte. Das Schiff befand sich auf einem Kurs, der es letztlich direkt in den Bereich des Tempels geführt hätte.
Damit drohte die Vernichtung der Akademie trotz des ausgehandelten Waffenstillstands.
Ala Seculo gab deshalb einzelnen republikanischen Schiffen die Feuerfreigabe gegen die Revenge. Commodore Dravix erklärte das Abfangen des Venators zur obersten Priorität sämtlicher verfügbarer Kräfte.
Auch Krusch wollte nicht zulassen, dass Medes den ausgehandelten Abzug und damit den gesamten imperialen Verband gefährdete. Die New Order feuerte zunächst Warnschüsse und anschließend tatsächliche Treffer gegen die Revenge, um den eigenmächtigen Angriff zu stoppen.
Zerstörung der Revenge
Republikanische A-, E- und K-Flügler griffen den bereits angeschlagenen Venator an.
Zunächst wurden Punktverteidigungsanlagen und Schildprojektoren ausgeschaltet. Anschließend sprengten Jagdbomber Zugänge und Dockbereiche auf und brachten Sprengkörper in das Innere des Schiffes.
Die Angriffe lösten eine Kettenreaktion aus. Treibstoffleitungen, Hilfsreaktoren und schließlich der Hauptreaktor explodierten. Große Teile des Hecks wurden vernichtet, die Kontrolltürme abgesprengt und der Rumpf des Venators auseinandergerissen.
Die republikanischen Großkampfschiffe und Jäger eröffneten anschließend das Feuer auf die größeren Trümmerstücke, um sie vor dem Einschlag auf Yavin IV möglichst weit zu zerkleinern.
Der Angriff war jedoch teuer erkauft. Allein in dieser letzten Abfangoperation wurden zwölf republikanische Piloten und Pilotinnen als gefallen beschrieben.
Ende der Schlacht
Mit der Zerstörung der Revenge war der letzte unmittelbare Versuch gescheitert, den Jedi-Tempel noch während des imperialen Rückzugs zu vernichten.
Die übrigen imperialen Bodentruppen wurden evakuiert. Die verbliebenen Schiffe sammelten sich und verließen anschließend das Yavin-System. Die New Order blieb zuletzt zurück, um den Abzug der übrigen Einheiten zu decken, und sprang schließlich ebenfalls in den Hyperraum.
Damit war die Schlacht beendet.
Das Neue Imperium hatte erhebliche taktische Erfolge erzielt, insbesondere:
- die Enttarnung des geheimen Standorts der Jedi-Akademie,
- die vollständige Blockade Yavin IVs während der ersten Schlachtphase,
- die Einrichtung mehrerer Bodenstellungen,
- die Einnahme beziehungsweise Neutralisierung von Teilen der Luftverteidigung,
- schwere Verluste unter Jedi und republikanischen Streitkräften,
- und die Zerstörung des äußeren Hauptschildgenerators.
Sein eigentliches strategisches Ziel erreichte das Imperium jedoch nicht. Weder Luke Skywalker noch der Jedi-Orden wurden vernichtet und auch die Akademie bestand nach Ende der Kampfhandlungen weiter.
Aus imperialer Sicht endete der Angriff damit als strategisches Scheitern.
Bekannte Schäden und Verluste
Die endgültigen Verluste der Schlacht sind bislang nicht vollständig festgestellt. Aus den bisherigen Berichten sind jedoch mehrere Schäden und Verluste sicher beziehungsweise weitgehend sicher bekannt.
Jedi-Orden und Yavin IV
- Der äußere beziehungsweise primäre Schildgenerator der Akademie wurde vollständig zerstört.
- Ein kleinerer Backup-Schild blieb vorhanden und fing später Teile des orbitalen Beschusses ab.
- Mehrere Flugabwehrstellungen wurden zerstört, sabotiert oder zeitweise von imperialen Kräften eingenommen.
- Große Bereiche des Dschungels wurden durch imperiale Rodungsmaschinen, Artillerie, Bodengefechte und Luftangriffe verwüstet.
- Durch die Zerstörung der Revenge gingen große Mengen brennender Trümmer über Yavin IV nieder.
- Ein Teil dieser Trümmer befand sich auf Kurs zum Tempel beziehungsweise schlug in dessen Umgebung ein.
- Der Dschungel wurde durch die Trümmer und vorangegangenen Kämpfe großflächig in Brand gesetzt.
- Der Massassi-Tempel wurde nicht vernichtet. Das endgültige Ausmaß seiner baulichen Schäden ist bislang jedoch nicht abschließend dokumentiert.
- Die Verluste des Jedi-Ordens sind erheblich, aber bislang nicht abschließend beziffert.
Neue Republik
Zu den bekannten Verlusten beziehungsweise schweren Ausfällen gehören unter anderem:
- die Top Hill,
- die Clover,
- die Joust,
- mehrere weitere beschädigte Groß- und Kleinkampfschiffe,
- sowie zahlreiche Raumjäger.
Bei der letzten Abfangoperation gegen die Revenge fielen zwölf republikanische Piloten und Pilotinnen. Von ursprünglich 22 beteiligten E-Flüglern waren anschließend noch 17 vorhanden; von zwölf K-Flüglern acht. Zusätzlich verlor die beteiligte A-Flügler-Einheit drei Angehörige.
Die Bulldozer wurde im vorausgegangenen Flottenkampf schwer beschädigt, blieb jedoch manövrierfähig.
Der Status der Flash wird in den bisherigen Berichten widersprüchlich geschildert. Sie verschwindet in einem Gefechtsbericht von der taktischen Anzeige, wird später jedoch als schwer beschädigtes, aber repariertes Schiff beschrieben. Bis zu einer eindeutigen Klärung sollte sie daher nicht als sicher zerstört geführt werden.
Neues Imperium
Zu den bekannten Verlusten gehören:
- der Venator-Klasse-Sternzerstörer Revenge, vollständig zerstört,
- mindestens eine Raider-Korvette sowie weitere kleinere Kampfschiffe,
- mehrere zerstörte oder kampfunfähig geschossene Gozanti- und andere Begleitschiffe,
- schwere Verluste unter den TIE-Verbänden,
- sämtliche 28 in der ersten Phase eingesetzten TIE-Abfangjäger,
- sowie zahlreiche Verluste der Bodentruppen.
Noch vor dem Eintreffen späterer Verstärkungen war die imperiale Jägerstärke von ursprünglich rund 115 Maschinen auf ungefähr 72 gesunken.
Ein früher Schadensbericht einer einzelnen imperialen Bodenformation verzeichnete:
- 48 Gefallene,
- 28 Verwundete,
- einen zerstörten AT-ST,
- drei zerstörte AT-PT,
- drei zerstörte Transportshuttles,
- acht zerstörte Arbeitsdroiden
- und einen beschädigten Arbeitsdroiden.
Hinzu kamen Verluste durch die einheimische Tierwelt sowie zahlreiche weitere Gefallene und zerstörte Fahrzeuge während des späteren Kampfes um den Schildgenerator. Eine Gesamtbilanz liegt bislang nicht vor.
Strategische Folgen
Obwohl der Jedi-Orden den Angriff überstand, hatte die Schlacht langfristig schwerwiegende Konsequenzen.
Die wichtigste war der endgültige Verlust der Geheimhaltung. Das Neue Imperium kannte nun den Standort der Jedi-Akademie. Selbst nach dem Scheitern des unmittelbaren Vernichtungsangriffs war damit nicht mehr davon auszugehen, dass Yavin IV dauerhaft als verborgenes und nur schwach verteidigtes Zentrum des Ordens genutzt werden konnte.
Zugleich zeigte die Schlacht die Gefahr, die eine unzureichend durch reguläre republikanische Streitkräfte geschützte Jedi-Akademie darstellte. Die geringe Anfangsverteidigung hatte es einer vergleichsweise kleinen imperialen Vorhut ermöglicht, Yavin IV zu blockieren und Bodentruppen zu landen.
Auf imperialer Seite offenbarte die Schlacht dagegen erhebliche Probleme in der Kommandostruktur. Die unterschiedlichen Befehlsgewalten von regulärem Militär und Sith führten mehrfach zu Konflikten. Besonders Medes' eigenmächtiger Einsatz der Revenge brachte den bereits ausgehandelten Waffenstillstand beinahe zum Scheitern und endete mit dem Verlust des Schiffes.
Die Verhandlungen zwischen Krusch und Seculo stellten außerdem einen ungewöhnlichen Präzedenzfall dar. Beide Seiten erkannten während eines laufenden Gefechts, dass eine Fortsetzung bis zur völligen Vernichtung keinen vertretbaren strategischen Nutzen mehr bot, und handelten einen begrenzten Waffenstillstand aus.
Beteiligte Figuren und NPCs
Die folgende Übersicht führt die für den bisherigen Verlauf besonders bedeutenden Figuren auf. Sie erhebt keinen Anspruch auf sämtliche Soldaten, Jedi, Piloten und Hintergrundfiguren, die in den einzelnen Gefechten erwähnt wurden.
Jedi-Orden
| Figur | Funktion in der Schlacht |
|---|---|
| Luke Skywalker | Großmeister des Jedi-Ordens; organisierte die Verteidigung der Akademie und nahm als X-Flügler-Pilot an den Kämpfen teil. |
| Corran Horn | Führte einen großen Teil der Jedi-Sternenjäger; versuchte zunächst einen Angriff auf die Tripwire und verlagerte die Kämpfe später auf die imperialen Bodenkräfte. |
| Kyp Durron | Beteiligte sich an der Verteidigung Yavin IVs und den Luftoperationen. |
| Streen | Führte beziehungsweise unterstützte die Reservekräfte der Jedi-Sternenjäger. |
| Sola Drayen | Berichtete nach Ithor über die neue Sith-Bedrohung und beteiligte sich an der Verteidigung. |
| Filus Ryen | Beteiligte sich an der Verteidigung der Akademie. |
| Kel Carr'Conn | Jedi-Schüler; wurde im Verlauf der Schlacht zum Ziel von Jins psychologischer Manipulation. |
| Mace Tession | Jedi-Padawan; erreichte das System während der Blockade, wurde abgefangen und geriet an Bord der Revenge in Gefangenschaft. |
| Kashy Piit | Beteiligte sich an den Gefechten auf Yavin IV. |
| Krix Korpil | Jedi-Pilot; beteiligte sich an den Raumkämpfen gegen die imperiale Blockade. |
| Keyan Farlander | Veteran und Jedi-Pilot; kämpfte in der Sternenjägerverteidigung. |
| Jar und Bar | Jedi-Zwillinge und Sternenjägerpiloten im Kampf gegen die imperiale Flotte. |
Neue Republik
| Figur | Funktion in der Schlacht |
|---|---|
| Ala Seculo | Flottenadmiral; führte den später eintreffenden republikanischen Hauptverband und verhandelte mit Ashtar Krusch den Waffenstillstand. |
| Dravix | Commodore; führte eine der ersten größeren republikanischen Entsatzgruppen und koordinierte später den Abfangangriff auf die Revenge. |
| Kaylani Vestra | Commander und A-Flügler-Pilotin; beteiligte sich maßgeblich am letzten Angriff auf die Revenge. |
| Voss Jay'skar | General und Koordinator republikanischer Sternenjägerverbände. |
| Bao Bibb | Führer der eingesetzten K-Flügler; beteiligt am Angriff auf die Revenge. |
| Silvie Squintripper | A-Flügler-Pilotin; beteiligte sich an den Angriffen auf Schildprojektoren und Verteidigungsanlagen der Revenge. |
| Krssbel | Flügelpartnerin von Silvie Squintripper und Teilnehmerin des Angriffs auf die Revenge. |
| Senderro Chavas | Republikanischer Pilot im letzten Abfangangriff. |
| Enza Palmo | Republikanische Pilotin im Angriff auf die Revenge. |
| Tevor Bey | E-Flügler-Pilot; führte einen riskanten Angriff im Inneren beziehungsweise Hangarbereich der Revenge durch. |
| Kapitän Reshwool | Kapitän der Maleer und wichtiger Offizier in Seculos Verband. |
| Kapitän Diworr | Offizier innerhalb von Dravix' Task Force. |
Neues Imperium
| Figur | Funktion in der Schlacht |
|---|---|
| Ace Jin | Imperator; initiierte den Angriff nach Velius Kars Bericht und gab das strategische Ziel der Vernichtung des Jedi-Ordens vor. Befand sich nicht persönlich bei der ursprünglichen Angriffsflotte. |
| Ilian | High Colonel und Taktikdroide; führte die erste imperiale Flottille, organisierte die Blockade und koordinierte später große Teile des Bodenangriffs. |
| Ashtar Krusch | Flottenadmiral und Kommandant der New Order; führte die später eingetroffenen imperialen Flottenkräfte und handelte schließlich den Waffenstillstand mit Ala Seculo aus. |
| Linien-Captain Morillo | Flottenoffizier unter Ilian und an der Koordination der ursprünglichen imperialen Flottille beteiligt. |
| Lieutenant Colonel Fenn Brahnx | Führte Teile der ersten imperialen Landungskräfte. |
| Major Mao | Führte Teile des Bodenangriffs und leitete den entscheidenden Angriff auf den Schildgenerator. |
| Major Tapesh | Führte weitere imperiale Bodentruppen und Artillerieverbände. |
| Captain Jegelt Cah | Beteiligte sich an den Angriffen auf republikanische beziehungsweise Jedi-Flakstellungen. |
Sith und imperiale Sonderkräfte
| Figur | Funktion in der Schlacht |
|---|---|
| Velius Kar | Sith-Attentäter; folterte nach der Schlacht von Ithor einen Jedi-Padawan und erlangte so die entscheidende Information über den Standort der Akademie. Beteiligte sich anschließend selbst am Angriff auf Yavin IV. |
| Slynth | Sith-Ratsherrin; infiltrierte Yavin IV vor beziehungsweise zu Beginn des Angriffs, bestätigte die Position des Tempels, suchte nach dem Schildgenerator und beteiligte sich an den Bodenkämpfen. |
| Daas Medes | Sith-Ratsherr und Kommandeur der Sith-Garde; führte die Revenge und setzte den Angriff trotz des Waffenstillstands fort. |
| Corbin Droth | Sith-Krieger; kämpfte im Bereich des Schildgenerators. |
| Mako | Beteiligte sich als Angehöriger der imperialen beziehungsweise Sith-Kräfte an den Bodengefechten. |
| Arash Marrigos | Beteiligte sich an den Kämpfen auf Yavin IV. |
| Nej Xiega | Beteiligte sich an den Kämpfen auf Yavin IV. |
| Liandra Duun | Angehörige der imperialen/Sith-Kräfte an Bord der Revenge und in die Gefangenschaft Mace Tessions eingebunden. |
| Solumei | Beteiligte sich an den Vorgängen an Bord der Revenge. |
Anmerkungen
- Die Schlacht erstreckte sich aufgrund der parallel ausgespielten Handlungsstränge über zahlreiche Einzelgefechte im Orbit, im Luftraum, im Dschungel, an den Flugabwehrstellungen, am Schildgenerator und im Massassi-Tempel.
- Eine endgültige Verlustliste liegt bislang nicht vor. Entsprechend sollten insbesondere Gesamtzahlen zu Gefallenen und zerstörten Fahrzeugen erst ergänzt werden, sobald die laufenden Handlungsstränge abgeschlossen beziehungsweise entsprechende Schadensberichte veröffentlicht sind.
- Der Status einzelner Schiffe ist in den bisherigen Berichten teilweise widersprüchlich. Dies betrifft insbesondere die Flash, die einmal von der taktischen Anzeige verschwindet, in einem späteren Bericht jedoch beschädigt und in Reparatur beschrieben wird.
- Die Behauptung, Kel Carr'Conn habe dem Imperium den Standort Yavin IVs verraten oder das Imperium zur Akademie geführt, ist innerhalb der Handlung ausdrücklich falsch. Die ursprüngliche Information stammt aus der Folter eines auf Ithor gefangenen Jedi-Padawans.
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