Slynth: Unterschied zwischen den Versionen
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Durch ihre militärische Ausbildung wurde Slynth eine begabte Anführerin und Kriegerin, doch gerade ihre geheimnisvolle Fähigkeit, die sie damals noch als ihren Instinkt bezeichnete, zu wissen, wann und wo der Feind als nächstes zuschlagen würde und eine gewisse "Ahnung" zu haben, wie die Schlacht verlaufen würde, machte sie für die Armee der Nagai zu einer wertvollen Geheimwaffe. | Durch ihre militärische Ausbildung wurde Slynth eine begabte Anführerin und Kriegerin, doch gerade ihre geheimnisvolle Fähigkeit, die sie damals noch als ihren Instinkt bezeichnete, zu wissen, wann und wo der Feind als nächstes zuschlagen würde und eine gewisse "Ahnung" zu haben, wie die Schlacht verlaufen würde, machte sie für die Armee der Nagai zu einer wertvollen Geheimwaffe. | ||
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'''3 VSY | ''' Bei einer gescheiterten Operation gelang es den Tof, Slynths mehrere Jahre älteren Bruder Prinz Syn‘ji gefangen zu nehmen. Durch ihn wollten sie den Widerstand zur Aufgabe zwingen. In einer spektakulären Rettungsaktion, die noch heute Inhalt diverser Geschichten des Nagai Volkes darstellt, gelang es Slynth mit einem Kommandoteam, ihren Bruder aus den Fängen der Tof zu befreien und wieder in die Arme des Widerstandes zu führen. Zwar kamen bei dem Einsatz viele Nagai ums Leben, doch wurde dieser Erfolg als Sieg gegen die Besatzer gefeiert. Prinz Syn‘ji scheiterte im gleichen Jahr bei der Befreiung von Orthak und wurde daraufhin aus der Planung von wichtigen militärischen Operationen ausgeschlossen. | '''3 VSY | ''' Bei einer gescheiterten Operation gelang es den Tof, Slynths mehrere Jahre älteren Bruder Prinz Syn‘ji gefangen zu nehmen. Durch ihn wollten sie den Widerstand zur Aufgabe zwingen. In einer spektakulären Rettungsaktion, die noch heute Inhalt diverser Geschichten des Nagai Volkes darstellt, gelang es Slynth mit einem Kommandoteam, ihren Bruder aus den Fängen der Tof zu befreien und wieder in die Arme des Widerstandes zu führen. Zwar kamen bei dem Einsatz viele Nagai ums Leben, doch wurde dieser Erfolg als Sieg gegen die Besatzer gefeiert. Prinz Syn‘ji scheiterte im gleichen Jahr bei der Befreiung von Orthak und wurde daraufhin aus der Planung von wichtigen militärischen Operationen ausgeschlossen. | ||
'''2 VSY | Frühjahr |''' Ihren enormen Erfolgen verdankte es Slynth, von ihrem Vater, König Su‘ko, zu seiner königlichen Stellvertreterin befördert zu werden. Damit trat sie faktisch an die Spitze des militärischen Widerstandes. Als charismatische Sprecherin der Nagai schaffte sie es, trotz ihrer jungen Jahre, außerhalb des Widerstandes bekannt zu werden. Dies hatte zur Folge, dass die Tof Anführer sie als eines der wichtigsten militärischen Ziele markierten. | '''2 VSY | Frühjahr |''' Ihren enormen Erfolgen verdankte es Slynth, von ihrem Vater, König Su‘ko, zu seiner königlichen Stellvertreterin befördert zu werden. Damit trat sie faktisch an die Spitze des militärischen Widerstandes. Als charismatische Sprecherin der Nagai schaffte sie es, trotz ihrer jungen Jahre, außerhalb des Widerstandes bekannt zu werden. Dies hatte zur Folge, dass die Tof Anführer sie als eines der wichtigsten militärischen Ziele markierten. | ||
'''2 VSY | Sommer |''' König Su‘ko verstarb bei dem Bombardement einer aufgeflogenen Stellung des Widerstands und hinterließ einen Thron, der von seinen letzten beiden überlebenden Kindern besetzt werden könnte. Slynth trat militärisch seine Nachfolge an, doch nur wenige Wochen später entbrannte zwischen ihr und ihrem Bruder, Prinz Syn‘ji, ein Machtkampf um die Nachfolge auf den Königsthron. Slynth hatte die besseren Voraussetzungen, neue Exilkönigin der Nagai zu werden, schließlich hatte sie große Teile des Widerstandes und das Wohlwollen der Zivilbevölkerung auf ihrer Seite. | '''2 VSY | Sommer |''' König Su‘ko verstarb bei dem Bombardement einer aufgeflogenen Stellung des Widerstands und hinterließ einen Thron, der von seinen letzten beiden überlebenden Kindern besetzt werden könnte. Slynth trat militärisch seine Nachfolge an, doch nur wenige Wochen später entbrannte zwischen ihr und ihrem Bruder, Prinz Syn‘ji, ein Machtkampf um die Nachfolge auf den Königsthron. Slynth hatte die besseren Voraussetzungen, neue Exilkönigin der Nagai zu werden, schließlich hatte sie große Teile des Widerstandes und das Wohlwollen der Zivilbevölkerung auf ihrer Seite. | ||
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwei Kinder, was darauf zurückzuführen war, dass König S‘uko einige Jahre zuvor ein Edikt erlassen hatte, das von jeder weiblichen Nagai verlangte, so vielen Kindern wie möglich das Leben zu schenken, um das Fortbestehen der Nagai zu sichern. | Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwei Kinder, was darauf zurückzuführen war, dass König S‘uko einige Jahre zuvor ein Edikt erlassen hatte, das von jeder weiblichen Nagai verlangte, so vielen Kindern wie möglich das Leben zu schenken, um das Fortbestehen der Nagai zu sichern. | ||
'''1 VSY | ''' Der Machtkampf dauerte ein halbes Jahr an. In dieser Zeit entwickelte sich unter den Nagai ein Bürgerkrieg zwischen Unterstützern des Prinzens und der Prinzessin. Durch ein Bündnis mit den Tof konnte Syn‘ji schließlich den Bürgerkrieg beenden, indem er den Aufenthaltsort seiner Schwester an die Tof verriet. Slynth sollte gefangen genommen und in die Sklaverei verkauft werden. Ihr Bruder war gewillt, den Preis für seinen Verrat zu zahlen, den die Tof im Gegenzug für den Handel forderten: Eine durch den neuen König, ihn, akzeptierte Sklaverei der Nagai unter den Tof. | '''1 VSY | ''' Der Machtkampf dauerte ein halbes Jahr an. In dieser Zeit entwickelte sich unter den Nagai ein Bürgerkrieg zwischen Unterstützern des Prinzens und der Prinzessin. Durch ein Bündnis mit den Tof konnte Syn‘ji schließlich den Bürgerkrieg beenden, indem er den Aufenthaltsort seiner Schwester an die Tof verriet. Slynth sollte gefangen genommen und in die Sklaverei verkauft werden. Ihr Bruder war gewillt, den Preis für seinen Verrat zu zahlen, den die Tof im Gegenzug für den Handel forderten: Eine durch den neuen König, ihn, akzeptierte Sklaverei der Nagai unter den Tof. | ||
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=== Befreiung von Nagi === | === Befreiung von Nagi === | ||
'''5 NSY | ''' Als Reaktion auf die Gefangennahme ihres Kronprinzen vollführte die Tof-Führung einen Vergeltungsschlag gegen die Zivilbevölkerung der Nagai. Die Prinzessin der Nagai kehrte in die Firefist Galaxis zurück und offenbarte sich dem Widerstand, der von ihrem Tod ausgegangen war. Um zu verhindern, dass ein erneuter Machtkampf zwischen ihr und ihren Bruder ausbrach, hielt sie sich für einige Zeit bedeckt und organisierte sich und ihre Anhänger neu. Sie stellte ihrem Bruder eine Falle und nahm den „König“ der Nagai gefangen. Unter Folter und mit Hilfe der Macht schaffte sie es, ihren Bruder gefügig zu machen und sich seine Unterstützung zu sichern. Ihr Bruder, der inzwischen von den Tof als Marionettenkönig eingesetzt worden war, um den Widerstand und die Zivilbevölkerung der Nagai unter Kontrolle zu halten, diente Slynth als scheinbarer Verbündeter der Tof so gut, dass sie durch ihn an wichtige militärische Standorte der Tof herankam. Diese überfielen Slynth und der Widerstand in einigen Blitzschlägen und vernichteten sie. Unter der Kampfmeditation der Nagai Prinzessin gelang es den unterlegenen Nagai Truppen außerdem, viele Militärmittel der Tof zu erbeuten. | '''5 NSY | ''' Als Reaktion auf die Gefangennahme ihres Kronprinzen vollführte die Tof-Führung einen Vergeltungsschlag gegen die Zivilbevölkerung der Nagai. Die Prinzessin der Nagai kehrte in die Firefist Galaxis zurück und offenbarte sich dem Widerstand, der von ihrem Tod ausgegangen war. Um zu verhindern, dass ein erneuter Machtkampf zwischen ihr und ihren Bruder ausbrach, hielt sie sich für einige Zeit bedeckt und organisierte sich und ihre Anhänger neu. Sie stellte ihrem Bruder eine Falle und nahm den „König“ der Nagai gefangen. Unter Folter und mit Hilfe der Macht schaffte sie es, ihren Bruder gefügig zu machen und sich seine Unterstützung zu sichern. Ihr Bruder, der inzwischen von den Tof als Marionettenkönig eingesetzt worden war, um den Widerstand und die Zivilbevölkerung der Nagai unter Kontrolle zu halten, diente Slynth als scheinbarer Verbündeter der Tof so gut, dass sie durch ihn an wichtige militärische Standorte der Tof herankam. Diese überfielen Slynth und der Widerstand in einigen Blitzschlägen und vernichteten sie. Unter der Kampfmeditation der Nagai Prinzessin gelang es den unterlegenen Nagai Truppen außerdem, viele Militärmittel der Tof zu erbeuten. | ||
'''6 NSY | ''' In einer finalen Schlacht befreite der Widerstand um Slynth den Planeten Nagi und verjagt die Tof aus dem Gebiet der Nagai. | '''6 NSY | ''' In einer finalen Schlacht befreite der Widerstand um Slynth den Planeten Nagi und verjagt die Tof aus dem Gebiet der Nagai. | ||
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Nachdem Staat und Gesellschaft der Nagai stabil genug waren alleine zu existieren, sammelte Slynth Truppen für einen finalen Schlag gegen die ehemaligen Fremdherrscher. Mit einigen schnell geschlagenen Offensiven erreichten die Nagai Truppen die Heimatwelt der Tof und richteten unter Slynths Kommando ein unglaubliches Massaker an der Bevölkerung an. Die Tof wurden ihrer Kriegsgerätschaften beraubt und unter ständiger Beobachtung eines Nagai Gouverneurs zurückgelassen. | Nachdem Staat und Gesellschaft der Nagai stabil genug waren alleine zu existieren, sammelte Slynth Truppen für einen finalen Schlag gegen die ehemaligen Fremdherrscher. Mit einigen schnell geschlagenen Offensiven erreichten die Nagai Truppen die Heimatwelt der Tof und richteten unter Slynths Kommando ein unglaubliches Massaker an der Bevölkerung an. Die Tof wurden ihrer Kriegsgerätschaften beraubt und unter ständiger Beobachtung eines Nagai Gouverneurs zurückgelassen. | ||
'''8 NSY | ''' Slynth stellte zufrieden fest, dass sich Nagi langsam zivilisierte. Die Schäden des dreihundertjährigen Krieges konnten nicht in wenigen Jahren beseitigt werden, doch würde man sich ihrer annehmen, egal, wie viel Zeit dafür notwendig war. Ihre Marionettenherrschaft durch Prinz Syn‘ji baute Slynth weiter aus und sorgte für die Eröffnung von Schulen sowie eine allgemeine Schulpflicht zusammen mit der Strafbarkeit des Schulabbruchs. | '''8 NSY | ''' Slynth stellte zufrieden fest, dass sich Nagi langsam zivilisierte. Die Schäden des dreihundertjährigen Krieges konnten nicht in wenigen Jahren beseitigt werden, doch würde man sich ihrer annehmen, egal, wie viel Zeit dafür notwendig war. Ihre Marionettenherrschaft durch Prinz Syn‘ji baute Slynth weiter aus und sorgte für die Eröffnung von Schulen sowie eine allgemeine Schulpflicht zusammen mit der Strafbarkeit des Schulabbruchs. | ||
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=== Imperiale Sith, Jahre des Aufbaus === | === Imperiale Sith, Jahre des Aufbaus === | ||
'''10 NSY | ''' Direkt nach ihrer Rückkehr in die große Galaxis nahm Slynth sich der Aufgabe an, Jins Adoptivtochter, [[Julia Jin|Julia]], in der Macht auszubilden. Dafür reiste sie immer wieder nach Onderon und verbrachte dort viel Zeit. | '''10 NSY | ''' Direkt nach ihrer Rückkehr in die große Galaxis nahm Slynth sich der Aufgabe an, Jins Adoptivtochter, [[Julia Jin|Julia]], in der Macht auszubilden. Dafür reiste sie immer wieder nach Onderon und verbrachte dort viel Zeit. | ||
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Dort beschloss die „Generation Null“ (unter anderem bestehend aus [[Ace Jin]], Slynth, [[Daas Medes]], [[Fizzoc Sulvra]], [[Octav Lereck]], [[Derriphan]], [[Janton Krios]], [[Kromazar]], [[Enin Naj]], Meister Gar, [[Filienz]]) die Gründung und den Aufbau eines neuen Ordens der Dunklen Seite – der [[Imperiale Sith|'''Imperialen Sith'''.]] | Dort beschloss die „Generation Null“ (unter anderem bestehend aus [[Ace Jin]], Slynth, [[Daas Medes]], [[Fizzoc Sulvra]], [[Octav Lereck]], [[Derriphan]], [[Janton Krios]], [[Kromazar]], [[Enin Naj]], Meister Gar, [[Filienz]]) die Gründung und den Aufbau eines neuen Ordens der Dunklen Seite – der [[Imperiale Sith|'''Imperialen Sith'''.]] | ||
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Sie verbrachte fast das ganze Jahr mit Algol auf Vortex. | Sie verbrachte fast das ganze Jahr mit Algol auf Vortex. | ||
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In den Folgejahren reiste sie weiterhin viel in Jins Auftrag durch die Galaxis und registrierte missmutig die Ernennung von Fizzoc zu Jins Nachfolger als Ordensleiter. | In den Folgejahren reiste sie weiterhin viel in Jins Auftrag durch die Galaxis und registrierte missmutig die Ernennung von Fizzoc zu Jins Nachfolger als Ordensleiter. | ||
'''17 NSY |''' Ende des Jahres besteht [[Julia Jin|Julia]] unter Slynths Anleitung die Prüfung zur Kriegerin. | '''17 NSY |''' Ende des Jahres besteht [[Julia Jin|Julia]] unter Slynths Anleitung die Prüfung zur Kriegerin. | ||
=== Im Jin-Imperium === | === Im Jin-Imperium === | ||
'''19 NSY | ''' Nachdem Ordensleiter [[Fizzoc]] für seinen Verrat hingerichtet worden war, beschloss Jin, dass er fortan sein Vertrauen nicht mehr in eine einzige Person stecke wolle. Er sah bei den Imperialen Sith eine Ordensleitung nur noch in Form eines Kollegiums, dass sich gegenseitig sowohl stärken als auch kontrollieren sollte. Slynth, die sie sein größtes Vertrauen genoss, wurde zur ersten Ratsherrin des Rats der Sith ernannt, bevor andere dieser Ernennungen folgten. | |||
'''21 NSY | Januar | ''' In Begleitung einer Delegation (u.a. bestehend aus dem Ratsherrn [[Kromazar]] und ihrem Schüler [[Algol Myrestas]]) begab sich Slynth ins Nimban-System, um dort in Jins Auftrag mit dem Warlord [[Z'ha]] zu verhandeln. Das Treffen entpuppte sich als Hinterhalt (mutmaßlich der Republik), beide Verhandlungspartner mussten fliehen. Zwar konnte Slynth Z'ha zur Flucht verhelfen, doch ihr Schüler Algol wurde von der nicht identifizierten dritten Partei gefangen genommen. | |||
Im Chaos der Flucht tötete Slynth ihren Kollegen Kromazar, da sie diesen als zu eigennützig und zu wenig der Sache der Imperialen Sith ergeben betrachtete. (siehe „Liste der Dinge, die Jin niemals erfahren darf“) | |||
Zusammen mit ihrer Vertraueten [[Djevelens Tanngard]] begab sie sich anschließend auf die Suche nach Algol, lokalisierte diesen auf einem nicht identifizierten Gefängnisschiff und befreite ihn. Doch die Suche hatte zu lange gedauert, Algol war in der Zwischenzeit schwerster Folter ausgesetzt gewesen und erlangte trotz intensivster medizinischer Betreuung auf Ethalun das Bewusstsein nicht zurück. | |||
'''21 NSY | März | ''' Bei der Schlacht um Bastion setzte Slynth auf Jins Wunsch und gegen ihren Willen die Kampfmeditation ein. So konnte sie zwar einen entscheidenden Beitrag zum Sieg des Neuen Imperiums leisten, doch im Verlauf der Schlacht verlor sie die Kontrolle über die Macht und tötete sich damit beinahe selbst. Anschließend brauchte sie Monate, um sich davon zu erholen. | |||
Zu dieser Zeit zeigte sich durch ihren exzessiven Gebrauch des Lebensentzugs auch die erste sichtbare Deformation: dezente Sith-Augen, die sich nach einigen Wochen jedoch wieder normalisierten. | |||
'''21 NSY | September | ''' Kaum dass sie sich von der Kampfmeditation erholt hatte, trat Jin erneut an sie heran und bat sie, für ihn eine Reise nach Carona zu unternehmen, um dort einer mysteriösen Machtquelle auf den Grund zu gehen. Eigentlich hatte Slynth nach Dathomir aufbrechen wollen. | |||
Sie beugte sich Jins Willen und begab sich nach Carona. Im dortigen Tempel stieß sie auf eine Machtblase, gebildet aus den Essenzen in Vorzeiten geopferter Machtsensitiver. Um diese zu vernichten, stach Slynth die Blase an und absorbierte sie über die Technik des Lebensentzugs. Das darin gespeicherte Potential war jedoch zu gewaltig, es kam zu einer gewaltigen Explosion, die den Tempel und den darüber befindlichen Berg sprengten. Slynth überlebte zwar als das Zentrum dieser Explosion, verlor jedoch das Bewusstsein und durchlebte fiebertraumartige Erinnerungen der Essenzen aus der Machtblase. Von einem mobilen Rettungsteam des NI konnte sie grade noch rechtzeitig geborgen werden. | |||
Version vom 8. Juni 2025, 17:59 Uhr
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Slynth | |
---|---|
Datei:Slynth Profilbild.jpg | |
Allgemeines | |
Vorname |
Orgastha (Kosename) |
Nachname |
Slynth |
Geschlecht |
weiblich |
Alter |
42 |
Beruf |
|
Herkunft | |
Spezies |
Nagai |
Heimatplanet | |
Aussehen | |
Größe |
1,80 |
Haarfarbe |
schwarz |
Augenfarbe |
originär grau, jetzt Sith-Augen |
Markantes |
schneeweiße Haut |
Weiteres | |
Waffen |
|
Ausrüstung |
Comlink |
Meister |
|
Schüler |
|
Rang |
|
Zugehörigkeit |
|
Besonderheit |
|
Slynth ist eine dunkle Machtsensitive, die als Ratsherrin der Imperialen Sith dabei hilft, dem Neuem Imperium von Ace Jin zum Aufstieg zur Macht verhilft.
Biografie
Kurzbiografie
Slynth war eine Nagai, die den Widerstand ihres Volkes gegen die Tof in der Firefist Galaxis anführte. Nach dem Verrat ihres Bruders wurde sie in den Outer Rim deportiert und vom Galaktischen Imperium entdeckt, gerettet und für seine Zwecke eingespannt. Sie wurde die Schülerin von dem dunklen Jedi und Inquisitor Ace Jin, der sie ebenfalls zur Inquisitorin ausbildete. Nach dem Sturz des Imperiums kehrte sie in die Firefist Galaxis zurück, besiegte mit dem Widerstand die Tofs und unterwarf diese. 10 NSY schloss sich Slynth den dunklen Jedi unter Jin an und wurde in den kommenden Jahren zur Meisterin der imperialen Sith ernannt. Heute ist Slynth eine Ratsherrin der imperialen Sith, die Jin treu zur Seite steht.
Frühe Jahre auf Nagi
20 VSY | Slynth wurde auf Nagi als sechstes Kind des Exilkönigs Su‘ko in den Wogen eines bereits fast dreihundert Jahre andauernden Krieges geboren. Der Exilkönig, der bereits sein viertes totes Kind zu beklagen hatte, wollte dem Volk der Nagai einen weiteren potentiellen Thronerben schenken, der eines Tages den Kampf gegen die Tof aufnehmen und auch längst nach seinem eigenen Ableben gegen die Tyrannei kämpfen sollte. Obwohl sie als Königstochter geboren wurde, sollte sich schon in ihrer frühesten Kindheit zeigen, dass sie mehr sein könnte, als ein weiterer Krieger für den Kampf gegen die grausamen Tof. Schon als junges Mädchen lehrte man sie das Kämpfen und Töten. Mit dem Leid und dem Schmerz, den sowohl ihr eigener Körper ertrug, als auch dem, der ihrem Volk zugefügt wurde, wuchs sie in Hass und Wut gegenüber den barbarischen Besatzern auf. Ihr Leben lang auf den Krieg vorbereitet erhielt Slynth eine rudimentäre schulische Bildung, die Lesen, Schreiben, Rechnen und Fremdsprachen umfasste, ansonsten jedoch rein auf ihre Aufgabe im Krieg ausgelegt war.
Durch ihre militärische Ausbildung wurde Slynth eine begabte Anführerin und Kriegerin, doch gerade ihre geheimnisvolle Fähigkeit, die sie damals noch als ihren Instinkt bezeichnete, zu wissen, wann und wo der Feind als nächstes zuschlagen würde und eine gewisse "Ahnung" zu haben, wie die Schlacht verlaufen würde, machte sie für die Armee der Nagai zu einer wertvollen Geheimwaffe.
4 VSY | Slynth nahm an der Offensive von Orthak Teil, die den erstmaligen realen Wendepunkt im Krieg hätte einleiten können. Es war den Nagai gelungen, ein Kommandoschiff der Tof zu erbeuten, mit diesem ungehindert in Orthak zu landen und einen Stadthalter des Tof Königs zu töten. Die Tof reagierten jedoch schnell genug, um die Nagai daran zu hindern, einen Brückenpunkt für den Widerstand zu errichten. Die junge Slynth mit ihren jugendlichen 16 Jahren wurde jedoch mit größter Anerkennung im Widerstand bedacht.
In jenem Jahr fiel die Königsgattin einem Attentat der Tof zum Opfer und hinterließen einen emotional geschwächten König.
3 VSY | Bei einer gescheiterten Operation gelang es den Tof, Slynths mehrere Jahre älteren Bruder Prinz Syn‘ji gefangen zu nehmen. Durch ihn wollten sie den Widerstand zur Aufgabe zwingen. In einer spektakulären Rettungsaktion, die noch heute Inhalt diverser Geschichten des Nagai Volkes darstellt, gelang es Slynth mit einem Kommandoteam, ihren Bruder aus den Fängen der Tof zu befreien und wieder in die Arme des Widerstandes zu führen. Zwar kamen bei dem Einsatz viele Nagai ums Leben, doch wurde dieser Erfolg als Sieg gegen die Besatzer gefeiert. Prinz Syn‘ji scheiterte im gleichen Jahr bei der Befreiung von Orthak und wurde daraufhin aus der Planung von wichtigen militärischen Operationen ausgeschlossen.
2 VSY | Frühjahr | Ihren enormen Erfolgen verdankte es Slynth, von ihrem Vater, König Su‘ko, zu seiner königlichen Stellvertreterin befördert zu werden. Damit trat sie faktisch an die Spitze des militärischen Widerstandes. Als charismatische Sprecherin der Nagai schaffte sie es, trotz ihrer jungen Jahre, außerhalb des Widerstandes bekannt zu werden. Dies hatte zur Folge, dass die Tof Anführer sie als eines der wichtigsten militärischen Ziele markierten.
2 VSY | Sommer | König Su‘ko verstarb bei dem Bombardement einer aufgeflogenen Stellung des Widerstands und hinterließ einen Thron, der von seinen letzten beiden überlebenden Kindern besetzt werden könnte. Slynth trat militärisch seine Nachfolge an, doch nur wenige Wochen später entbrannte zwischen ihr und ihrem Bruder, Prinz Syn‘ji, ein Machtkampf um die Nachfolge auf den Königsthron. Slynth hatte die besseren Voraussetzungen, neue Exilkönigin der Nagai zu werden, schließlich hatte sie große Teile des Widerstandes und das Wohlwollen der Zivilbevölkerung auf ihrer Seite.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwei Kinder, was darauf zurückzuführen war, dass König S‘uko einige Jahre zuvor ein Edikt erlassen hatte, das von jeder weiblichen Nagai verlangte, so vielen Kindern wie möglich das Leben zu schenken, um das Fortbestehen der Nagai zu sichern.
1 VSY | Der Machtkampf dauerte ein halbes Jahr an. In dieser Zeit entwickelte sich unter den Nagai ein Bürgerkrieg zwischen Unterstützern des Prinzens und der Prinzessin. Durch ein Bündnis mit den Tof konnte Syn‘ji schließlich den Bürgerkrieg beenden, indem er den Aufenthaltsort seiner Schwester an die Tof verriet. Slynth sollte gefangen genommen und in die Sklaverei verkauft werden. Ihr Bruder war gewillt, den Preis für seinen Verrat zu zahlen, den die Tof im Gegenzug für den Handel forderten: Eine durch den neuen König, ihn, akzeptierte Sklaverei der Nagai unter den Tof.
Gemäß der Abmachung mit Prinz Syn‘ji nahmen die Tof Slynth gefangen und brachten sie zu einem Sklavenmarkt außerhalb der Firefist Galaxis, um sie an den Meistbietenden zu verkaufen. Bei dem der Gefangennahme vorrausgegangenen Überfall der Tof wurden ihre beiden Kinder getötet.
Vollkommen niedergeschlagen über ihren Verlusten und den Verrat, den sie durch ihren Bruder erlitten hatte. Die Nachricht über den Verkauf der glorreichen Prinzessin der Nagai machte jedoch nicht nur bei den Tof die Runde, die damit die Moral des Widerstandes untergraben wollten, sondern gelangte auch an den imperialen Geheimdienst, was letztlich die Imperiale Inquisition auf den Plan rief.
Der imperiale Inquisitor Ace Jin begab sich zu der Randwelt, auf der Slynth verkauft werden sollte und erwarb sie nach den Gesetzen des Planeten vollkommen legal. Er wusste bereits jetzt, dass die Prinzessin der Nagai nur so erfolgreich in dem vom Imperium verfolgten Krieg gewesen sein konnte, weil sie eine besondere Begabung in der Macht hatte. Doch anstatt sie Kraft seines neuen Eigentums zu zwingen, ihm zu dienen, entschied sich Jin, ihr „die Freiheit zu schenken.“
Imperiale Inquisition
1 VSY | Siehe: Inquisition: In den Schatten
Jin nahm sie mit nach Coruscant und brachte sie dort in seinem privaten Appartement unter. Über Wochen gab er ihr Sprachunterricht, um die anfänglich massive Sprachbarriere zwischen ihnen abzubauen. Als sie schließlich über ausreichend Bacis-Kanntnisse verfügte, stellte er sie zur Musterung dem Inquisitor Daas Medes vor. Dieser stimmte mit Jins Einschätzung überein, dass Slynth machtsensitiv war und eine Ausbildung bei der Imperialen Inquisition beginnen sollte. Ihrgegenüber stellte Jin dies zwar als eine ihr obliegende Entscheidung dar, doch Slynth begriff schnell, dass sie tatsächlich keine Wahl hatte. Gebunden durch ihr Ehrgefühl und die damit verbundene Schuld Jin gegenüber (Lebensschuld, da er sie aus der Sklaverei befreit und ihr somit zumindest eine gewisse Freiheit/Ehre zurückgegeben hatte) beugte sie sich seinem Willen und zog in den alten Jedi-Tempel auf Coruscant.
Dort wurde ihr der Inquisitor Sor Venge als Meister zugeteilt. Dessen höfliches Desinteresse und Slynths ausgeprägtes Ehrgefühl machten es ihr schwer, sich in die Strukturen der Inquisition einzufügen. Basic war nach wie vor eine Fremdsprache für sie, die das Eigenstudium zu einer Herausforderung machte. Und ihr Ehrgefühl verbot es ihr, am praktischen Training teilzunehmen. Letztlich geriet sie mit dem Advisor Filienz und einem anderen Adepten in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Sie wurde unter Arrest gestellt und Sor Venge beauftragte Jin damit sein „Findelkind“ zu brechen.
Jin, der die Dossiers des Geheimdienstes über sie kannte und zudem viel Zeit mit ihr verbracht hatte begriff, dass der Zugang zu ihr über ihr Ehrverständnis erfolgte. Er zeigte ihr ihre eigene Überheblichkeit und Unterlegenheit in einem Zweikampf auf, indem er sie durch einen Einsatz der Macht besiegte.
0 VSY | Die Schlacht von Yavin IV, so furchtbar sie auch war, hatte für Slynth keinerlei besondere Bedeutung. Sie stellte lediglich ein weiteres Gesprächsthema ohne nennenswerten Bezug zu ihr dar.
3 NSY | Ihre Arbeit in den Reihen der imperialen Inquisition wurde durch ihre Vorgesetzten, insbesondere dem Hochinquisitor Jin, wohlwollend zur Kenntnis genommen. Man vertraute Slynth zahlreiche Aufgaben an, so einige verdeckte Operationen im Outer Rim, um den Einfluss der Rebellenallianz zu mindern und zu verhindern, dass sich kriminelle Kräfte wie die Hutten-Kartelle der aufstrebenden Bewegung anschlossen. Aufgrund ihres Könnens, insbesondere im Umgang mit dem Lichtschwert, wurde sie auch zur Ausbildung neuer Machtsensitiver für die Inquisition herangezogen. Slynth war erfüllt von Stolz, doch dachte sie auch immer regelmäßiger an ihre alte Heimat zurück und fragt sich, was aus den Nagai geworden war.
4 NSY | Der Tod des Imperators stellte nicht nur einen Wendepunkt für das Imperium, sondern auch einen Wendepunkt in Slynths Leben dar. Während sie in einem Außeneinsatz war, löste sich die Organisation der Imperialen Inquisition auf und auch ihr Meister kehrte von einem Außeneinsatz nicht zurück.
4 NSY | Jahresende | Der Tof-Kronprinz Sereno, mit dem Syn‘ji das verhängnisvolle Bündnis eingegangen war, wurde nach einem Überfall auf Welten außerhalb der Firefist Galaxis von der Allianz gefangen genommen. Slynth erfuhr von den Zuständen in der Firefist Galaxis und bereitete ihre Rückkehr zum dortigen Widerstand vor.
Befreiung von Nagi
5 NSY | Als Reaktion auf die Gefangennahme ihres Kronprinzen vollführte die Tof-Führung einen Vergeltungsschlag gegen die Zivilbevölkerung der Nagai. Die Prinzessin der Nagai kehrte in die Firefist Galaxis zurück und offenbarte sich dem Widerstand, der von ihrem Tod ausgegangen war. Um zu verhindern, dass ein erneuter Machtkampf zwischen ihr und ihren Bruder ausbrach, hielt sie sich für einige Zeit bedeckt und organisierte sich und ihre Anhänger neu. Sie stellte ihrem Bruder eine Falle und nahm den „König“ der Nagai gefangen. Unter Folter und mit Hilfe der Macht schaffte sie es, ihren Bruder gefügig zu machen und sich seine Unterstützung zu sichern. Ihr Bruder, der inzwischen von den Tof als Marionettenkönig eingesetzt worden war, um den Widerstand und die Zivilbevölkerung der Nagai unter Kontrolle zu halten, diente Slynth als scheinbarer Verbündeter der Tof so gut, dass sie durch ihn an wichtige militärische Standorte der Tof herankam. Diese überfielen Slynth und der Widerstand in einigen Blitzschlägen und vernichteten sie. Unter der Kampfmeditation der Nagai Prinzessin gelang es den unterlegenen Nagai Truppen außerdem, viele Militärmittel der Tof zu erbeuten.
6 NSY | In einer finalen Schlacht befreite der Widerstand um Slynth den Planeten Nagi und verjagt die Tof aus dem Gebiet der Nagai.
7,5 NSY | Slynth begann mit dem Wiederaufbau ihrer Heimatwert. Sie schaffte die Militärregierung ab und setzte an ihre Stelle eine Monarchie unter ihrem Bruder als Marionette ihres Willens. Sie erkannte, dass ihr Bruder während ihrer Abwesenheit zu genügend Anerkennung gekommen war. Er wurde von der Nagai Bevölkerung als König akzeptiert, sodass sie keine großen, öffentlichen Veränderungen herbeiführen wollte. Durch eine Mischung aus geschickter Manipulation und Macht-Einflüsterungen hielt sie den Einfluss auf ihren Bruder aufrecht.
Nachdem Staat und Gesellschaft der Nagai stabil genug waren alleine zu existieren, sammelte Slynth Truppen für einen finalen Schlag gegen die ehemaligen Fremdherrscher. Mit einigen schnell geschlagenen Offensiven erreichten die Nagai Truppen die Heimatwelt der Tof und richteten unter Slynths Kommando ein unglaubliches Massaker an der Bevölkerung an. Die Tof wurden ihrer Kriegsgerätschaften beraubt und unter ständiger Beobachtung eines Nagai Gouverneurs zurückgelassen.
8 NSY | Slynth stellte zufrieden fest, dass sich Nagi langsam zivilisierte. Die Schäden des dreihundertjährigen Krieges konnten nicht in wenigen Jahren beseitigt werden, doch würde man sich ihrer annehmen, egal, wie viel Zeit dafür notwendig war. Ihre Marionettenherrschaft durch Prinz Syn‘ji baute Slynth weiter aus und sorgte für die Eröffnung von Schulen sowie eine allgemeine Schulpflicht zusammen mit der Strafbarkeit des Schulabbruchs.
10 NSY | siehe: Nichts ist für immer: Erinnerungen an ein anderes Leben
In ihrem Bestreben, Nagi wiederaufzubauen, investierte Slynth sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Kräfte darin, eine Wirtschaft und Industrie auf Nagi zu installieren. Damit wollte sie es dem Planeten ermöglichen, die Ketten der Unterentwicklung abzuwerfen. Sie musste jedoch eingestehen, dass sie in diesen verwaltungs- und tagespolitischen Bereichen nicht die beste Führerin war, schließlich wurde sie hauptsächlich für den Krieg ausgebildet und auch ihre Nachbildung unter der Inquisition reichte nicht aus, diesen Mangel genügend qualifiziert zu beseitigen.
Eben in den Tagen, in denen sie erkannte, dass sie lediglich die Zügel in der Hand halten, nicht jedoch diejenige sein wollte, die den Karren Staat und Gesellschaft schleppte, erhielt sie auf Nagi unerwarteten Besuch. Ihr ehemaliger Meister, Ace Jin, hatte begonnen, dunkle Jedi um sich zu scharen, um eine Organisation nach Vorbild der Imperialen Inquisition aufzubauen. Slynth sah sich zwar ihrer Heimat verbunden, doch ihre tiefe Bindung zu Jin zwang sie, ihm zu folgen und fortan sein Anliegen zu unterstützen. Sie verließ gemeinsam mit ihm Nagi.
Imperiale Sith, Jahre des Aufbaus
10 NSY | Direkt nach ihrer Rückkehr in die große Galaxis nahm Slynth sich der Aufgabe an, Jins Adoptivtochter, Julia, in der Macht auszubilden. Dafür reiste sie immer wieder nach Onderon und verbrachte dort viel Zeit.
12 NSY | Ace Jin forcierte seine Pläne, einen dunklen Macht-Orden nach dem Vorbild der ehemaligen imperialen Inquisition aufzubauen. Schließlich nahm er Kontakt zu all jenen Inquisitoren auf, die die Wirren der vergangenen Jahre seit dem Tod des Imperators überlebt hatten. Gemeinsam mit ihm reiste Slynth nach Yaga Minor, Jins Heimatwelt.
Dort beschloss die „Generation Null“ (unter anderem bestehend aus Ace Jin, Slynth, Daas Medes, Fizzoc Sulvra, Octav Lereck, Derriphan, Janton Krios, Kromazar, Enin Naj, Meister Gar, Filienz) die Gründung und den Aufbau eines neuen Ordens der Dunklen Seite – der Imperialen Sith.
14 NSY | In Jins Auftrag reiste Slynth nach Dantooine, um Nachforschungen über den Verbleib des Jedi Ryan Chattan anzustellen, den Jin mutmaßlich auf Dantooine getötet hatte. Zwar konnte sie keine Beweise finden, die für oder gegen den Tod von Chattan sprachen, doch entdeckte sie etwas anderes, dass ihre Aufmerksamkeit erregte: Einen jungen Dantari, Algol Myrestas, der sich an hiesigen Käfigkämpfen beteiligte, unterbewusst die Macht nutzte und gegen all seinen Gegner obsiegte. Slynth erkannte sein Potential und nahm diesen zu ihrem Schüler.
Sie verbrachte fast das ganze Jahr mit Algol auf Vortex.
15 NSY | Nachdem Ace Jin das politische Erbe Moff Jemens angetreten hatte und das Hauptquartier seines Ordens der Imperialen Sith von Torin nach Yaga Minor verlegt worden war, holte Slynth Julia von Onderon und zog mit ihr und Algol ebenfalls nach Yaga Minor. Der Tempel auf der Insel Ethalun wurde ihr neues Zuhause.
Slynth übernahm für den neuen Orden eine lehrende Tätigkeit und unterstützte damit die Erweiterung der Reihen der Imperialen Sith.
In dieser Zeit maximierte sie auch ihre eigenen Fähigkeiten im Umgang mit einer Doppelklinge unter der Anleitung von Meister Gar. Auch ernannte Jin Slynth zur Meisterin der Imperialen Sith, was ihren Konflikt mit ihrem Kollegen [[Fizzoc]], ebenfalls ein Schüler Jins, befeuerte. Die beiden Meister hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die Imperialen Sith geführt werden sollten.
In den Folgejahren reiste sie weiterhin viel in Jins Auftrag durch die Galaxis und registrierte missmutig die Ernennung von Fizzoc zu Jins Nachfolger als Ordensleiter.
17 NSY | Ende des Jahres besteht Julia unter Slynths Anleitung die Prüfung zur Kriegerin.
Im Jin-Imperium
19 NSY | Nachdem Ordensleiter Fizzoc für seinen Verrat hingerichtet worden war, beschloss Jin, dass er fortan sein Vertrauen nicht mehr in eine einzige Person stecke wolle. Er sah bei den Imperialen Sith eine Ordensleitung nur noch in Form eines Kollegiums, dass sich gegenseitig sowohl stärken als auch kontrollieren sollte. Slynth, die sie sein größtes Vertrauen genoss, wurde zur ersten Ratsherrin des Rats der Sith ernannt, bevor andere dieser Ernennungen folgten.
21 NSY | Januar | In Begleitung einer Delegation (u.a. bestehend aus dem Ratsherrn Kromazar und ihrem Schüler Algol Myrestas) begab sich Slynth ins Nimban-System, um dort in Jins Auftrag mit dem Warlord Z'ha zu verhandeln. Das Treffen entpuppte sich als Hinterhalt (mutmaßlich der Republik), beide Verhandlungspartner mussten fliehen. Zwar konnte Slynth Z'ha zur Flucht verhelfen, doch ihr Schüler Algol wurde von der nicht identifizierten dritten Partei gefangen genommen.
Im Chaos der Flucht tötete Slynth ihren Kollegen Kromazar, da sie diesen als zu eigennützig und zu wenig der Sache der Imperialen Sith ergeben betrachtete. (siehe „Liste der Dinge, die Jin niemals erfahren darf“)
Zusammen mit ihrer Vertraueten Djevelens Tanngard begab sie sich anschließend auf die Suche nach Algol, lokalisierte diesen auf einem nicht identifizierten Gefängnisschiff und befreite ihn. Doch die Suche hatte zu lange gedauert, Algol war in der Zwischenzeit schwerster Folter ausgesetzt gewesen und erlangte trotz intensivster medizinischer Betreuung auf Ethalun das Bewusstsein nicht zurück.
21 NSY | März | Bei der Schlacht um Bastion setzte Slynth auf Jins Wunsch und gegen ihren Willen die Kampfmeditation ein. So konnte sie zwar einen entscheidenden Beitrag zum Sieg des Neuen Imperiums leisten, doch im Verlauf der Schlacht verlor sie die Kontrolle über die Macht und tötete sich damit beinahe selbst. Anschließend brauchte sie Monate, um sich davon zu erholen.
Zu dieser Zeit zeigte sich durch ihren exzessiven Gebrauch des Lebensentzugs auch die erste sichtbare Deformation: dezente Sith-Augen, die sich nach einigen Wochen jedoch wieder normalisierten.
21 NSY | September | Kaum dass sie sich von der Kampfmeditation erholt hatte, trat Jin erneut an sie heran und bat sie, für ihn eine Reise nach Carona zu unternehmen, um dort einer mysteriösen Machtquelle auf den Grund zu gehen. Eigentlich hatte Slynth nach Dathomir aufbrechen wollen.
Sie beugte sich Jins Willen und begab sich nach Carona. Im dortigen Tempel stieß sie auf eine Machtblase, gebildet aus den Essenzen in Vorzeiten geopferter Machtsensitiver. Um diese zu vernichten, stach Slynth die Blase an und absorbierte sie über die Technik des Lebensentzugs. Das darin gespeicherte Potential war jedoch zu gewaltig, es kam zu einer gewaltigen Explosion, die den Tempel und den darüber befindlichen Berg sprengten. Slynth überlebte zwar als das Zentrum dieser Explosion, verlor jedoch das Bewusstsein und durchlebte fiebertraumartige Erinnerungen der Essenzen aus der Machtblase. Von einem mobilen Rettungsteam des NI konnte sie grade noch rechtzeitig geborgen werden.
Wissenswertes
Äußeres
Slynth hat ein schönes Gesicht mit feinen Zügen, einer zierlichen Nase und strahlenden grünen Augen, die mit einem schlanken, zierlichen aber dennoch weiblichen Körper wetteifern. Lange Beine und wohlproportionierte Hüften, eine straffe, aber nicht ausladende Oberweite sind ihr zu eigen. Sie weiß ihre Reize in Szene zu setzen und zu instrumentalisieren. Wie alle Nagai hat sie schneeweiße Haut und langes, rabenschwarzes Haar. Wie als natürlicher Kontrast dazu hat sie faszinierend rote Lippen.
Charakterzüge
Die Nagai ist eine herrschaftliche, energische Frau, die daran gewöhnt ist, zu bekommen was sie will. Ehrgeiz und Zielstrebigkeit vereint sie mit einem ungewöhnlichen Charisma, einer feinen Grazie, die sich in Körpersprache und Mimik äußern und sie selbst während eines Wutanfalls anziehend und furchteinflößend zugleich erscheinen lassen. Stolz und Eitelkeit zählen genauso zu ihren Charakterzügen wie Rachsucht und Impulsivität. Durch Schlafmangel, der auf ihren unerklärlichen Schlafstörungen beruht, ist sie oft herrisch und reizbar. Ihre schöne, liebreizende, zierliche Fassade, durch die sie häufig unterschätzt wird, verbirgt eine frivole Sadistin, die die einzigen Freuden des Lebens noch in Mode, Kunst und klassischer Musik findet. Sie ist eine überaus begabte Machtanwenderin und Kämpferin, mit wie ohne Lichtschwert und sich dessen auch vollkommen bewusst, hegt jedoch keinerlei Interesse darin, ihren Meister zu stürzen, sondern ist ihm treu ergeben. Ihr großes strategisches Genie zeigt sie einzig und alleine in den Intrigen, die sie am Hofe Jins spinnt.
Besondere Fähigkeiten in der Macht
Die imperiale Sith Meisterin besitzt eine umfangreiche Kenntnis verschiedener Machtfähigkeiten. Besondere zu erwähnende Machtfähigkeiten sind die Kampfmeditation und das Machtgeflecht. Die Kampfmeditation erlernte Slynth nicht aktiv, sondern entwickelte eine Ausprägung dieser Technik selbstständig im Krieg gegen die Tof. Bereits als junge Kriegerin besaß sie die Fähigkeiten, militärische Handlungen des Feindes vorauszusagen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig gelang es ihr mit einer Aura, ihre Verbündeten besonders stark zu motivieren und ihre Konzentration und Ausdauer zu steigern. Nach ihrer Rückkehr als ausgebildete Hochinquisitorin des Imperiums beendete Slynth den Krieg gegen die Tof mit Hilfe der Kampfmeditation. Eine weitere Fähigkeit, die sich in Elementen in der Kampfmeditation wiederfindet, ist das Machtgeflecht. Slynth vermag es, Eindrücke, Gedanken und Emotionen über ein Geflecht an andere Machtsensitive zu übertragen. Mit einem Machtgeflecht vermag es die Nagai, Leid, Schmerz, aber auch Energie bzw. Macht und Kraftreserven anderen zur Verfügung zu stellen, oder sich selber zuzufügen.
Beziehungen
Slynth und Ace Jin
Slynth wurde von dem dunklen Jedi Ace Jin von einer drohenden Sklaverei gerettet und von diesem zu seiner Schülerin ausgebildet. Während ihrer Meister-Schüler Bindung begannen die beiden Machtsensitiven eine Affäre, die sie zum Zusammenbruch des Neuen Imperiums aufrechterhielten. Ob die beiden neben der Affäre womöglich eine offene Beziehung führten, ist nicht bekannt. Die Nagai empfindet gegenüber dem heutigen Imperator tiefsten Respekt und ist diesem gegenüber streng loyal.