IFY
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Das Imperiale Forum der Yagai (IFY) wurde im Jahr 14 NSY gegründet. Formal handelt es sich um eine nicht-politische Organisation, die den Anspruch erhebt, die Interessen und Kultur des Volkes der Yagai innerhalb des Neuen Imperiums zu vertreten. De facto dient sie jedoch primär als Instrument imperialer Symbolpolitik.
Die Schaffung solcher Foren ist Teil eines strategischen Konzepts des Neuen Imperiums: Durch die gezielte Duldung vermeintlich autonomer Vertretungsorgane soll der Eindruck von Partizipation erzeugt werden, um so die imperiale Herrschaft mehr Legitimität zu verleihen.
Das Grundkonzept des IFY entstammt noch den letzten Regierungsjahren des ehemaligen Moff Jemen, der die Idee eines "kulturellen Dialogforums" als Mittel zur Befriedung und Kontrolle der Yagai ins Leben rief. Seine Nachfolger im Moffbüro adaptierten das Modell .
==Struktur und Aufgaben==
Die IFY besitzt keine legislativen oder exekutiven Befugnisse. Ihre einzige offizielle Funktion besteht in der repräsentativen Teilnahme an Zeremonien, diplomatischen Veranstaltungen oder propagandistischen Anlässen. Ferner stellt der IFY einen Sprecher und Berater am Moff Büro von Yaga Minor.
Die Führung des Forums setzt sich aus hoch angesehenen Yagai zusammen – meist Werftvorarbeiter, Gelehrte und lokale Würdenträger aus allen Kontinenten des Planeten. Vorsitzender ist derzeit ==Ssa’mih Vorrak==, ein Veteran der Orbitalwerften und überzeugter Loyalist des Imperiums.
Das Gremium tagt in unregelmäßigen Sitzungen, meist im Konferenzflügel des Imperialen Kulturarchivs auf Yaga Minor.
==Propaganda==
Zwischen 14 und 20 NSY war die IFY ein verlässliches Sprachrohr imperialer Interessen. Unter ihrer Leitung wurden kulturelle Ausstellungen, Reden zum Tag des Imperiums und lokale Informationskampagnen organisiert. Insbesondere die Werften der Yagai wurden dabei als "Beweis für die Harmonie zwischen Volk und Imperium" in den Vordergrund gestellt.
Doch im Frühjahr 20 NSY kam es zu einem unerwarteten Vorfall: Die IFY übermittelte eine formelle Bittschrift an das Moffbüro, in der sie die Einsetzung von mehr Yagai in ziviladministrative Funktionen forderte. Aufgrund eines Versäumnisses der Zensurbehörden gelangte die Eingabe an die Öffentlichkeit – sowohl in lokale Medien als auch in überregionale Netzwerke.
Der Vorfall sorgte für erhebliche Spannungen. Während die imperiale Verwaltung offiziell Gelassenheit demonstrierte, wurden mehrere Mitglieder des Forums ersetzt. Interne Ermittlungen des imperialen Geheimdienstes liefen über Monate.
Seitdem gilt die IFY als „geduldet, aber unter Beobachtung“.
Gesetzliche Grundlage
Imperiale Foren wie die IFY sind durch Verordnungen des Moffbüros geregelt. Diese Rechtsnormen verbieten Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeiten mit Medien, sofern nicht zuvor eine ausdrückliche Genehmigung durch das zuständige Moffbüro oder den Gouverneurshof erfolgen. Jegliche Kommunikation mit nicht-imperialen Medien ist streng untersagt. Öffentliche Kundgebungen oder Versammlungen dürfen nicht ohne vorherige Genehmigung organisiert werden. Es ist den Foren verboten, Forderungen an imperiale Stellen zu richten. Bittschriften sind jedoch erlaubt – sofern sie der Form und dem Ton protokollarischer Höflichkeit entsprechen.