Yulf Quintar
Yulf Quintar | |
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Datei:Yulf Quintar.jpg | |
Allgemeines | |
Vorname |
Yulf |
Nachname |
Quintar |
Geschlecht |
männlich |
Alter |
27 Jahre |
Beruf |
Diplomat/Botschafter |
Herkunft | |
Spezies |
Mensch |
Heimatplanet |
Corulag |
Aussehen | |
Größe |
1,70m |
Haarfarbe |
braun |
Augenfarbe |
braun |
Markantes |
|
Weiteres | |
Waffen |
keine |
Ausrüstung |
Kleidung eines Diplomaten |
Einheit |
Politik |
Rang |
Diplomat/Botschafter |
Zugehörigkeit | |
Besonderheit |
- |
Biographie
7 VSY wurde Yulf Quintar unter eben diesem Namen auf dem Planeten Corulag geboren und erlebte somit noch die letzte Zeit des Galaktischen Imperiums. Als Sohn einer gut situierten Familie war es ihm ermöglicht, nach einer angenehmen und unbeschwerten Kindheit unter der Obhut seiner Eltern eine Nicht-Militärische Schule zu besuchen, anstatt, wie es im allgemeinen Konsens war, auf das Ziel hin zu arbeiten, sich an der imperialen Offiziersakademie des Planeten zu etablieren. Den Untergang des Imperiums und die Ausrufung der Neuen Republik erlebte Yulf zwar, allerdings war er während dieser Zeit lediglich 11 Jahre alt, sodass die Veränderung der Verhältnisse sich für ihn so gut als nicht bemerkbar machte.
Nachdem er die lange Schulzeit im Alter von 18 Jahren erfolgreich abschloss, widmete sich der junge Yulf somit einem Studium der Politik- und Volkswissenschaften, da bereits sein Onkel ein ehemaliger Legat des Galaktischen Imperium gewesen war, bevor der Imperator den Imperialen Senat hatte auflösen lassen, und ihn entsprechende Geschichten des Bruders seines Vaters über das Leben und Wirken eines Politikers seit jeher fasziniert hatte. Während dieser Phase der Weiterbildung festigte sich auch das innige Ziel in dem mittlerweile jungen Mann, eines Tages als Senator von Corulag die Interessen des Planeten im galaktischen Senat der Neuen Republik zu vertreten.
Gepackt von einer Welle an Euphorie und Ehrgeiz, kämpfte sich Yulf durch das fünfjährige Studium und schloss es schließlich mit dem Erhalt eines Diploms der Politik im Alter von 23 Jahren ab. Bedingt durch eine „angemessene Spende“ an einen guten Freund vermochte sein Vater ihm zu diesem Zeitpunkt sogar eine Stelle im Senat von Coruscant in Aussicht zu stellen. Anfangs war es nicht sonderlich viel mehr, als dass er Helfershelfer eines Helfershelfers eines Senators war, aber immerhin verbrachte er somit Zeit im Senatsgebäude. Zeit, die meistens damit verbracht wurde, Dokumente von A nach B zu schaffen, oder zu überprüfen, ob der Vorgesetzte überprüft hatte, ob dessen Vorgesetzter daran gedacht hatte, seinen Vorgesetzten an einen Termin zu erinnern. Allerdings ließ sich Yulf durch diese eher eintönigen Aufgaben nicht entmutigen, denn noch immer wohnte ihm der Ehrgeiz inne, die Stelle eines Senators anzustreben. Somit versuchte er sich auf der hart umkämpften Karriereleiter empor zu arbeiten, wobei ihm der ein oder andere glückliche Zufall zugunsten kam.
So war es zum Beispiel einmal der Fall gewesen, dass ein Vorgesetzter der Korruption und des schweren Verrates für schuldig befunden und quasi noch am gleichen Tage vor ein Gericht gebracht und seines Amtes enthoben wurde. Infolge dieses Umstandes wurde Yulf kurzerhand befördert, da er hin und wieder durch den ein oder anderen klugen Kommentar und ein ansonsten sauberes Arbeiten aufgefallen war.
Ein weiterer glücklicher Umstand war, dass sich im Alter von 25 Jahren einen Gönner und Mentor, Argon Khalar, zeigte, der seinerseits im engeren Beraterkreis eines Senators tätig war und an dem jungen Yulf Gefallen fand – scheinbar gab es eine bestimmte Gemeinsamkeiten, welche schließlich dazu führten, dass sich zwischen den beiden Männer – trotz ihres Altersunterschiedes von über 20 Jahren – eine feste Freundschaft bildete. Bedingt durch diese erste einflussreiche Beziehung begann Yulf nur wenig später ebenfalls in den beratenden Kreis des Senators, wenn auch im viel weitläufigeren Sinne als sein Mentor, tätig zu werden. Er war nun autorisiert, den Senatssitzungen beizuwohnen und begleitete nicht selten Argon, um quasi aus der dritten Reihe Tagungen zu beobachten wobei er dem Ablauf und etwaigen Besonderheiten besonderes Augenmerk schenkte. Seinen ersten „großen“ Auftritt hatte er, als Argon Khalar während einer einberufenen Sondersitzung des Senats verhindert war und ihn kurzerhand bat, mit dem Senator und zwei weiteren Beratern die Kanzel zu besteigen, um der Tagung an seiner statt beizuwohnen.
Yulf zögerte keinen Augenblick und eilte sogleich zu dem Senat, wo Argon bereits von seinen Kollegen erwartet wurde. Etwas enttäuscht waren sie, dass lediglich sein junger Zögling auftauchte, doch da er in Khalars Kreis einen guten Eindruck hinterlassen hatte, wurde er ohne größere Einwände als Vertretung seines Mentors angesehen. Die Senatssitzung handelte von einem überraschend simplen Thema, es ging lediglich um die Höhe der Besteuerung einiger kleiner Industrieunternehmen im inneren Kern, die es geschafft hatten, durch einige einflussreiche Senatoren einen Eilantrag durchzusetzen. Da der Senator, dessen Begleiter Yulf unter anderem war, sich dazu entschloss, sich in dieser Sache zu enthalten, gab es in ihrer Kanzel weder viel zu beratschlagen, noch viel zu besprechen, wodurch der junge Mann seine Aufmerksamkeit der aufgebrachten Diskussion widmete, die schließlich in einer hitzigen Debatte über die allgemeine Besteuerung von Industrieunternehmen endete, womit man gezwungen war, die Sitzung zu vertagen. Er hätte es selbst kaum geglaubt, aber seiner ersten richtigen Senatsanwesenheit ging noch mehr Begeisterung für diesen Beruf einher, er wollte selbst auf der Kanzel stehen und donnernde Reden schwingen, seine Standpunkte und Ziele gegen die Kritiken und Einwürde der Konkurrenten verteidigen. Es war, wie andere Menschen davon träumten, Pilot oder Soldat zu werden. Er wollte nach all diesen Jahren inniger denn je ein Senator werden.
Infolgedessen hatte sich Yulf in der Hinsicht entwickelt, als dass er sich problemlos in eine politische Führungsriege einordnen und dieser dienlich sein konnte. Zwar mochte es nicht immer mit seinen Ansichten und persönlichen Interessen übereinstimmen, allerdings hatte er schon früh von seinem Mentor gelernt, dass die eigenen Interessen oftmals zurückgestellt werden mussten, wenn man auf lange Sicht erfolgreich sein wollte. Demzufolge hielt sich Yulf an diesen guten Ratschlag und arbeitete stets so, wie es ihm aufgetragen wurde, wobei er mit zunehmender Zeit immer mehr Selbstvertrauen gewann, und es auch ab und an wagte, schärfere Kritik oder striktere Hinterfragungen mancher Gegebenheiten in eine beratende Debatte einzubringen.
Da er selbst zu dem Schluss kam, dass es allerhöchste Zeit war, Kontakte zu knüpfen, seinen Einflussbereich zu vergrößern und noch näher an Senatoren heran zu rücken, trat er kurz nach seinem 26. Geburtstag eigenmächtig dem diplomatischen Corps der Neuen Republik bei, nachdem er dieses ausführlich mit seinem Mentor diskutiert hatte. Hierin sah er die größte Chance, andere politisch wirksame und auch Personen aus einflussreicheren Gebieten kennen zu lernen, zumal er Kontakt mit vielen anderen Gruppen haben würde, deren Respekt und Unterstützung er sich unter Umständen auch sichern könnte. Yulf war, aufgrund der Tatsache, dass er sich noch recht widerstandslos in das System der Republik einfügte, ein geeigneter Mann für den Posten eines Botschafters, da er – wie bereits erwähnt – durchaus in der Lage war, seine eigenen Ansichten völlig zurück zu stellen und auch Seiten zu vertreten, mit denen er eigentlich kaum sympathisierte. Und tatsächlich bildeten sich in seiner Tätigkeit als Diplomat und Botschafter der Neuen Republik erste Freundschaften mit Leuten heraus, welche ihm später möglicherweise noch nützlich sein konnten. Yulf verbrachte ungefähr eineinhalb Jahre damit, mit seinen Kollegen in der diplomatischen Abteilung des Senats über verschiedene Gegebenheiten zu diskutieren und Meinungen über alles mögliche auszutauschen, während sie immer wieder auf kleine, kaum nennenswerte Einsätze gesandt wurden, die Interessen der Neuen Republik möglichst neutral zu vertreten, oder gar als völlig außenstehende Beobachter in einem Konflikt vermitteln durften.
Dann, 20 NSY, war es soweit, der erste große Einsatz bahnte sich an. Über das Holonet hatte Yulf in letzter Zeit erfahren, was bezüglich des Restimperiums und des Neuen Imperiums geschehen ist und er vertrat hierbei die klare Meinung, dass die Republik nach Möglichkeit einen mächtigen Militärschlag gegen das zunehmend erstarkende, Neue Imperium, ausführen sollte, um der Gefahr nicht noch mehr Raum zu geben, sich auszubreiten. Dafür hielt er selbst ein Bündnis mit dem Restimperium für unvermeidlich, da sonst die Gefahr bestand, dass plötzlich jeder gegen jeden kämpfte und das sicherlich nicht im Sinne der Republik war, geschweige denn in seinem. Denn Frieden, das war eine Sache, die Yulf Quintar auch für unabdingbar hielt – wenngleich er sie mit der radikalen Methode des Krieges durchsetzen wollte. Nun galt es aber zuerst einmal, dem Konflikt auf Tepasi beizuwohnen, denn der Bürgerkrieg auf dem Planeten drohte zu kippen und sich in einen waschechten Krieg zwischen Republik und Restimperium zu wandeln. Deshalb war es Yulf überaus wichtig, diese Auseinandersetzung zu schlichten, weshalb er sich nach Kräften bemühte, als diplomatischer Vermittler auf den Planeten gesandt zu werden, was ihm schließlich auch gelang - was maßgeblich an seinen neu geknüpften Kontakten und Freundschaften lag - , womit die Reise nach Tepasi begann, die erste, wirkliche Herausforderung, von welcher so Vieles abhing.
Wissenswertes
Äußeres
Mit seiner nicht gerade überragenden Größe von 170 cm ist Yulf wohl eher einer der kleineren Vertreter der menschlichen Rasse. Allerdings trägt sein übriger Körperbau dazu bei, ihm ein recht gewöhnliches Aussehen zu verleihen. Er ist eine schmächtige, keinesfalls kräftige Erscheinung, deren schmales, bartloses Gesicht durch die hohen Wangenknochen ein eher kantiges Erscheinungsbild erhalten und somit einen relativ hohen Wiedererkennungswert bilden. Dazu trägt auch seine Kleidung ihr Übriges bei, denn er ist in violette Gewänder gekleidet, zu denen er den farblich passenden Kopfschmuck und goldene Schulterapplikationen besitzt.
Charakterzüge
Bedingt durch sein diplomatisches Wirken verhält sich Yulf gegenüber Fremden und unbekannten Personen äußerst reserviert und zurückhaltend höflich, so es die Situation gebietet. In politischen Diskussionen vertritt er oftmals fragwürdig radikale Ansichten, welche er mit bewusst zugespitzten Äußerungen und Anfeindungen zu untermauern versucht. Bedingt durch diese Umgehensweisen fällt es ihm mittlerweile dementsprechend schwer, rasch nähere Bekanntschaften oder gar Freundschaften mit ihm gänzlich unbekannten Personen zu schließen. Dabei kann man sich wohl grob an der Regel orientieren, dass es ihm einfacher fällt, je näher die Leute an seiner Meinung liegen – was an und für sich keinesfalls verwunderlich erscheint. Allerdings ist es wohl ebenso allgemein hinderlich, dass er ein gesundes Maß an Misstrauen hegt, was für einen politischen Erfolg wohl unabdingbar sein mag. Er ist ein politisch wirkender Mensch, der sich nicht scheuen würde, seine Gegner in Verruf zu bringen, sollte sich die Gelegenheit dazu ergeben. Aufgrund seines relativ jungen Alters besitzt er jedoch nicht ansatzweise genug einflussreiche Kontakte, die es ihm ermöglichen würden, gezielte, politische Missgunst unter seinen etwaigen Kontrahenten zu streuen. Zudem respektiert er nichts desto trotz seine Mitspieler im großen Spiel der Politik und ist in keinster Weise gewillt, auch nur irgend einem von ihnen körperlichen oder geistigen Schaden zuzufügen, da er doch einen gesunden Respekt vor intelligentem Leben wahrt.