Varik Serv'laya
Varik Serv'laya | |
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Datei:Varik.jpg | |
Allgemeines | |
Vorname |
Varik |
Nachname |
Serv'laya |
Geschlecht |
männlich |
Alter |
21 |
Beruf |
Schmuggler |
Herkunft | |
Spezies |
Mensch |
Heimatplanet |
Agamar |
Aussehen | |
Größe |
1,88m |
Haarfarbe |
blond |
Augenfarbe |
dunkelgrün |
Markantes |
Narbe rechte Augenbraue |
Weiteres | |
Waffen |
Lichtschwert mit leicht gebogenem Griff (rot) zwei leichte Power 5 Blasterpistolen Parierdolch aus Cortosis Typ 1 |
Ausrüstung |
Unterarmschienen aus Cortosisbeschichtetem Metall, dicke, langärmlige Lederjacke, schwarze Tunika, schwerer Ledergürtel mit ein paar Allzweckwerkzeugen daran, schwarze Lederstiefel, dunkle Hosen |
Rang |
"erster Maat" |
Zugehörigkeit |
Parteilos |
Besonderheit |
ehemaliger Sith-Schüler |
Ein geflohener Sith-Schüler, der vom Imperium gejagt wird, und zusammen mit Chun Makell und ihrem Frachter der Pelikan, verbotene bis wertvolle Waren von einem Punkt in der Galaxis zum anderen transportiert... Bevorzugt ohne mit republikanischen Zöllnern aneinander zu geraten.
Aussehen
Recht kurz gehaltene, nach hinten gekämmte blonde Haare, schmale Augenbrauen über dunkelgrünen Augen. Varik ist gründlich rasiert und achtet auch darauf das es dabei bleibt. Sein Gesicht ist eher schmal, wenn auch immer noch maskulin. Seine rechte Augenbraue ist gezeichnet von einer dünnen Narbe. Er trägt meist eine beinahe knielange, abgewetzte Lederjacke mit Motoröl Spritzern darauf, mit Verstärkungen an der Schulter, welche die Armschienen verdeckt, die er darunter trägt. Sein Lichtschwert hat er fast immer bei sich, immerhin besteht nichtsdestotrotz die Gefahr in einen Kampf mit einem Trupp, der es auf ihn abgesehen hat zu geraten. Im Gegenteil zu den meisten, trägt er das Schwert jedoch nicht an seinem Gürtel, sondern in einer Schlaufe an seinem Unterschenkel unter der Hose. Die leichten Blaster sind in Schnellziehholstern an der Hüfte angebracht.
Charakterzüge
Varik hat trotz allem viele der Eigenschaften seiner Ausbildung beibehalten, unter anderem Ungestümheit und Jähzorn... Sowie kein geringer Hass auf das neue Imperium. Mittlerweile hat er aber zumindest ein neues "Zuhause" gefunden, auch wenn ihn das leider nicht viel weniger Paranoid gemacht hat, was sich unter anderem auch darin zeigt, das er an mehr als einer Stelle im Schiff einen Blaster versteckt hat, und sich ein solcher auch während der Nacht prinzipiell in Griffreichweite befindet. Er geht, wahrscheinlich zurecht, davon aus das er immer noch vom Imperium gejagt wird... Entweder kehrt er in den Schoss des Imperiums zurück, oder er stirbt, und beides möchte er vermeiden. Also schläft er schlecht, dafür lange, was ihn als Faulpelz erscheinen lassen mag. Meistens hat er ein ziemlich großes Maul, was ihm nicht immer besonders gut bekommt, aber er kann sich diese schlechte Eigenschaft einfach nicht verbieten. Manchmal wirkt er fahriger als er gerne wäre, selbst gegenüber Bekannten. Große Ziele hat er im Moment keine. Er will überleben, möglichst wenig mit den Sith zu tun haben, und die Freuden des Lebens genießen. Leider weiß er nur zu gut, dass er dafür stärker werden muss, der Grund aus dem er immer noch regelmäßig trainiert, so gut es ihm den möglich ist, ohne andere Machtsensitive auf ihn aufmerksam zu machen und nie ohne Waffe aus dem Haus geht. In seiner Freizeit bastelt er gerne und beschäftigt sich mit den neuesten technischen Wunderwerken, wartet die beiden Schiffe, und modifiziert sie Stück um Stück, wenn er nicht gerade liest, mit Chun in einer Bar sitzt, oder sich durch den ein oder anderen Haufen Altmetall wühlt in der Hoffnung etwas interessantes zu entdecken.
Besondere Fähigkeiten
Varik ist so weit geschult im Umgang mit der Macht, wie es für einen Sith kurz nach der Kriegerreife üblich ist, immerhin hat er sein Training nicht völlig aufgegeben nach seiner Flucht, musste es nur deutlich verlangsamen, hat also nur einige wenige Machtfertigkeiten wirklich unter Kontrolle, beherrscht diese dafür jedoch recht gut. Einem der Schüler die zur selben Zeit wie er auf der Akademie gelernt hatte, wäre er wenn sie heute wieder aufeinander träfen, natürlich unterlegen, da dieser seine weitere Ausbildung unter Anleitung und offen durchführen konnte. Ebenso fehlt ihm selbstverständlich ein tieferes Verständnis der Macht. Natürlich beherrscht er den Umgang mit dem Lichtschwert, eine der Fertigkeiten auf die wohl größten Wert gelegt wird, um genau zu sein, primär in einem etwas modifizierten Djem So Stil, in den größere Teile des Makashi inkorporiert wurden. Auch wenn er talentiert ist, hat dieser Stil jedoch zumindest den Nachteil das er durch seine einhändige Führung und die starken Makashi-Einflüsse eher mittelmäßig zur Abwehr von Blasterschüssen eignet. Selbstverständlich heißt das nicht, das er völlig hilflos ist, aber er hat schneller eine Grenze erreicht an der die Schußzahl zu hoch wird. Er wurde alles in allem etwas über vier Jahre von verschiedenen Ausbildern geschult, die sich unter anderem Mühe gaben, aus Varik einen fähigen Einzelkämpfer zu machen, da er sich dank seiner Fertigkeiten gut dafür eignet gegen andere Lichtschwertkämpfer, und damit fast immer Machtnutzer, anzutreten und diese auszuschalten. Deswegen auch die beiden eher merkwürdigen Ausrüstungsgegenstände in seinem Besitz in deren Benutzung er auch ausgebildet wurde. Die Armschienen verhindern das das Glied kurz nach dem Handgelenk abgehackt wird, einer der häufigsten Angriffe, und einer der häufigsten Gründe für den Tod eines Lichtschwertkämpfers. Der Parierdolch ist zur Abwehr von Lichtschwertangriffen da, und wird auch normalerweise nur im Kampf gegen solche Kombatanten eingesetzt, da er einen Überraschungseffekt besitzt, gehen die meisten doch davon aus, das ein Lichtschwert jedes Material durchtrennen kann, und sich die Klinge dazu eignet einem Gegner kaum tödliche, aber störende Verwundungen zuzufügen. Selbstverständlich war seine Ausbildung zum grössten Teil konzentriert auf praktische Anwendungen der Macht, wie die Geschwindigkeit, Sprünge, der Machtgriff, Tutaminis. Besonders jedoch liegt ihm das Lesen der Ströme der Macht äußerst gut. Sozusagen ist sein Gespür weit verzweigt. Das hat den Vorteil, dass, wo andere Machtsensitive diese Fertigkeit vielleicht dazu nutzen gerade so Blasterbeschuss abzuwehren oder die Angriffe eines Feindes zu parieren, ist diese Fertigkeit bei ihm bedeutend stärker ausgeprägt. Er spürt Ereignisse in seiner nahen Umgebung voraus, und hat keine Mühe selbst Fernkampfangriffen aus großer Distanz auszuweichen (oder auch zurückzulenken...), oder mit seinem Jäger Laserbeschuss aus dem Weg zu gehen. So wirkt sein Kampfstil dementsprechend auch beinahe Tänzerisch. Der Nachteil daran ist jedoch das er durch seine weite "Verzweigung" auch auffälliger ist, wenn er wirklich auf die Macht zurück greift, und deswegen selber aus grösserer Distanz erspürt werden kann. Das zweite das ihm gut liegt, ist die Elektrokinese, die Kontrolle von elektronischen und mechanischen Schaltkreisen aus der Distanz. Das öffnen und verriegeln von Türen, das durchbrennen lassen einer Lichtquelle, das Orten eines Defekts, und so weiter, kann ein Antriebssystem dazu bewegen sich trotz fehlender Autorisierung zu aktivieren, oder eine Laderampe sich etwas schneller zu schließen (auch wenn letzteres natürlich die Gerätschaft in Mitleidenschaft zieht), aber an etwas stärker geschützter Technologie scheitert er, allerwenigstens wenn er nicht besonders viel Zeit hat. Je besser er sich mit der entsprechenden Maschine auskennt, desto einfacher fällt es ihm, so kann er auf der Pelikan in recht kurzer Zeit einen Defekt ausmachen, auf anderen Schiffen wäre es wohl genau so einfach den Bordcomputer zu befragen. Selbstverständlich kann er damit nur auf Geräte zugreifen die irgend einen elektrischen Impuls besitzen, dieser kann allerdings gering sein. Das zweite Problem ist, das er sich primär für Hightech interessiert. Man sollte ihn also weder fragen wie eine Antike Pistole, noch eine Taschenuhr funktioniert. Wie üblich für einen imperialen Sith, ist er auch im Umgang mit Schusswaffen und im fliegen eines Jägers geschult, wobei er für zweiteres zumindest ein gewisses Talent besitzt, auch durch die Werkstatt seines Vaters, in der er schon früh an in Kontakt mit solchen Gerätschaften gekommen ist, auch wenn er damals natürlich noch nicht flog, hilft es doch, sich mit der inneren Mechanik auszukennen, was wiederum durch das instinktive Verständnis seiner Elektrokinese begünstigt wird, allerwenigstens wenn er sich etwas mit dem Flieger auskennt. Nichtsdestotrotz weigert sich Chun ihn die Pelikan fliegen zu lassen, da er gerne vergisst das ein Frachter nicht die selben Trägheitsdämpfer hat wie ein Jäger, so beschränken sich seine Fertigkeiten auch eher auf Kleinstflieger als auf etwas anderes. Sein Tutaminis ist vergleichsweise schwach. Er ist in der Lage dazu wohl einen Machtstoß von einer etwa gleich talentierten Person gerade so abzuwehren, ansonsten taugt es nur dazu seine Reserven mittels eines ausgiebigen Sonnenbads, oder ähnlicher Methoden, etwas schneller aufzufrischen. Zuletzt ist da noch der Machtgriff. Er kann vielleicht 20 Kilo werfen, oder schnell zu sich ziehen, ohne all zu viel Kraft aufzuwenden, statt roher Gewalt liegt ihm da eher die genauere Kontrolle über den Gegenstand.
Lebenslauf / Lebensgeschichte
Varik wurde vor 21 Jahren auf dem Planeten Agamar geboren. Eigentlich war nichts all zu besonderes an dem Jungen... Außer das er sich kaum mal verletzte, und Glücks- und Würfelspiele flogen ihm gewissermaßen zu. Er war ein Dorfkind, also fiel es auch nicht all zu schnell auf das er ab und zu unterbewusst auf die Macht zurück griff. Eines Tages jedoch, als er vierzehn war, kam ein unauffälliger gebrechlicher Mann ins Dorf der sich auf der Durchreise befand, beobachtete wie Varik einem Ball auswich, den einer seiner Spielkameraden nach seinem Hinterkopf geworfen hatte, betrachtete sich den Jungen noch einen Moment, und ging dann zu Varik. Er erzählte dem Jugendlichen das er zu großem bestimmt sei. Das es nicht notwendig ist, das er den Rest seines Lebens als Sohn zweier gewöhnlicher Leute verbringt und irgendwann die Werkstatt seines Vaters übernimmt. Er könnte ein Herrscher sein. Einige Jahre der Ausbildung und... Viel weiter kam er nicht, denn sein Vater verjagte den älteren Mann kurz darauf mit lauten Worten und drohendem Schwingen eines schweren Bolzenschlüssels aus seiner Werkstatt. In der Nacht darauf besuchte seine Familie ein Gerüsteter. Sein Vater schickte ihn in sein Zimmer, und im Wohnzimmer diskutierte er mit dem Neuankömmling. Aus der Diskussion wurde ein Streit, als Geld angeboten wurde, dann hörte er wie sein Vater den Gerüsteten attackierte, und dieser von seinem Stuhl fiel. Kurz darauf folgten Blasterschüsse. Es half nichts das er sich in seiner Kleidertruhe versteckte, und er wurde kurz darauf von dem Gerüsteten, den er später als Zodoi kennen lernte, an den noch rauchenden Leichnamen seiner Eltern vorbei getragen. Kaum eine Stunde später war er auf bestem Weg nach Yaga Minor. Die ersten Wochen war er zu nichts zu gebrauchen. Er war schwach und psychisch am Ende. Etwas das die Sith ausnutzten, sich Mühe gaben ihn mit Geschenken, Nettigkeiten und wohl falschem Mitleid an sie zu binden, was dafür sorgte das er künftig allem misstraute was einem geschenkten Gaul nahe kam. Es war trotzdem nicht einfach ihn von dem Weg seiner neuen Meister zu überzeugen. Alles andere als das. Sein Vater hatte noch zur Zeit des alten Imperiums gelebt, und hatte es nicht ausgelassen, ihm zu erzählen wie das Leben unter der Knute des Imperators gewesen war. Immerhin war es ihr Dorf, das vor zwei Jahrzehnten Rebellen beherbergt hatte, und als Strafe gesamtheitlich durch den Verhörapparat der imperialen Inquisition gedreht wurde. Danach standen viele Häuser leer, und noch mehr andere Dörfler waren kaum mehr in der Lage dazu wirklich einen klaren Gedanken zu fassen. Ihr Vorgehen bei seiner Rekrutierung hatte die Verteufelungen seines Vaters nur bestätigt. Varik hatte schon immer gerne den, zweifellos übertriebenen, Heldentaten seines Vaters während der Rebellion gelauscht und hielt sich nun daran fest. Er hatte selbst während seiner Strafen noch einen dummen Spruch für seine „Entführer“ übrig, was nur in herberen Züchtigungen endete. Er schlief nicht gut, und würde es danach auch nie mehr. Sobald er seine Augen schloss, sah er wieder seine toten Eltern vor sich, und danach wurde es nur schlimmer, die Nachbarn, seine Freunde... Bis er schließlich schweißgebadet aufwachte, sich panisch nach einem Feind umblickend. Auch war er nicht gefeit vor dem Zorn und dem Spott seiner Mitschüler, die alles in sich aufsaugten was ihre Meister sagten, wie ein Schwamm, lernte sich mit dem Rücken zur Wand zu halten, und doppelt so hart zurück zu schlagen wie der Andere ihn getroffen hatte. Es dauerte eine Weile bis er lernte was er tun musste. Warten. Spätestens als er gesehen hatte, wie man den Konflikt zwischen zwei älteren Lehrlingen so lange eskalieren ließ, bis einer der Beiden sich nicht mehr rührte. Auch wenn man sich danach um dessen Genesung kümmerte, wusste er, das er erst einmal lange genug überleben sollte, bis er Gelegenheit hatte zu verschwinden. Nach den ersten anderthalb Jahren wusste er es besser als gegen die Sithmentoren aufzubegehren. Und er lernte. Denn in einem einzelnen Punkt gab er seinen Mentoren recht. Durch Macht erlangt er den Sieg. Und der Sieg wird seine Ketten zerbrechen. Mehr als einmal schwankt er nahe an der Grenze dazu vollends abzurutschen. Zwei Monate nach seinem achzehnten Geburtstag, nicht das Jemand außer ihm darauf achtete, ergab sich die Gelegenheit, als sie in neue Quartiere versetzt worden waren. An diesem Tag war ein Rekrutierender in seinem Jäger zurück gekehrt, und man hatte mittlerweile den Schülern die Erlaubnis erteilt, eigenständige Übungen zu vollziehen, und ihnen damit den Zugriff auf ihre Ausrüstung erlaubt. Sobald das klar war, befand sich zu jeder Zeit wenigstens ein Messer unter seiner Decke. Er schlich sich aus den Gemeinschaftsräumen, die leeren Korridore entlang zum Arsenal, öffnete dieses mit einem kurzen kinetischen Impuls, und sammelte seine Sachen zusammen. Als er jedoch das Arsenal verließ, stand dort schon einer aus dem letzten Jahrgang, in den er beinahe hineinstolperte, der wohl von einem nächtlichen Training zurückkehrte. Irgendetwas an ihm, sei es sein panischer Gesichtsausdruck, die Tatsache das er schon seine Schlafsachen trug, oder sein merkwürdiges Verhalten, brachte den anderen Jungen dazu, nach seinem Lichtschwert zu greifen. Varik war schneller. Er ließ einen rauchenden, nur langsam kühler werdenden Körper zurück, und fühlte in sich... Kaum etwas, ein wenig Stolz, was beinahe noch einen profunderen Effekt auf ihn hatte, als schierer Schrecken. Er stahl mit Hilfe seiner Elektrokinese den Jäger, und flog mit diesem in die Richtung des nächstbesten Planeten den der Navigationscomputer finden konnte. Dort traf er das erste mal Chun Makell, von dem er sich mit neuen Kleidern ausstatten ließ. Wäre er nicht in einer so verzweifelten Situation gewesen, hätte er dem alten Mann wohl nie vertraut, das Problem war nur das er keine andere Wahl hatte. Dafür hielt er den Schmuggler jedoch zumindest für eine Weile auf Distanz so weit es ihm möglich war. Im Austausch dafür lösten sie mit dem gestohlenen Jäger Chuns GR-35 Frachter aus, den ein örtlicher Verbrecherboss als Kollateral für Chuns Schulden eingezogen hatte und flohen vom Planeten. Seit dem ist er mit dem "alten Mann" unterwegs. Sich selbst bezeichnet er als "Ersten Maat", nun, wie soll man sagen... Das Schiff hat nur zwei Leute, also gibt es nur wenig Crew der er vorstehen könnte, aber Rangfolgen müssen doch innegehalten werden. Vor kurzem haben sie einen simplen Schmuggelauftrag einer größeren Menge Meleenium angenommen, von dem Vorschuss das Schiff etwas modifiziert, und Varik einen alten A-Flügler gekauft. Die Frage ist nur ob der Auftrag so simpel wird...