Tepasi

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Tepasi ist eine wirtschaftlich extrem wichtige Kernwelt, die eine äußerst wichtige Rolle bei der Gründung der alten Republik gespielt hat. Der Planet besitzt ein demokratisch, aristokratisch hybrides Staatensystem. Die berühmtesten Tepasi Bewohner sind die Adeligen der Familie Tagge.

Tepasi
[[Bild:]]
Astrographie
Region

Kernwelt

Sektor
System

Tepasi System

Koordinaten

L-9

Sterne

3

Sonne

1

Satellit

einige

Monde

1

Beschreibung
Landschaft
  • urban
Atmosphäre

Sauerstoffgemisch

Klima

Mäßig

Zusammensetzung

-

Durchmesser

14.000 Kilometer

Tageslänge

24 Standardstunden

Jahreslänge

372 Standardtage

Bewohner
Ureinwohner

Menschen

Einwohner

Menschen

Einwohnerzahl

10 Milliarden

Sprache
  • Basic
Sehenswürdigkeiten

Palast des Baron Tagge

Regierung

Demokratische Regierung mit Adeligen

Importe

Rohstoffe, Nahrung

Exporte

Technik

Zugehörigkeit

neutral


Geografische und Industrielle Beschreibung

Tepasi ist ein urban bebauter Planet mit Regionen von breiten und dichten Waldgebieten und nur wenig Meeren und Seelandschaften. Bekannt ist Tepasi nicht nur alleine wegen ihre Historie, sondern auch dadurch, dass dort der Firmensitz von Tagge-Company, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Großunternehmen der Galaxis ist.

Historie

Tepasi wurde durch Flüchtlinge aus Coruscant vor vielen tausend Jahren besiedelt. Nach einen furchtbaren Erdbeben holf Tarnzen Tagge und sein damals noch kleines Unternehmen, indem sie Hilfsgüter zum Planeten brachten. Sein Unternehmen ließ sich auf Tepasi nieder und sorgte für einen wirtschaftlichen Wohlstand des Planeten. Zum Dank schenkte die damals rein demokratische Familie der niederen Adelsfamilie Tagge Inseln und Besitztümer. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte hatte die Familie Tagge sich zum Ruhm ihres Vorfahren sehr verdient um die Führung des Planeten gemacht und genoss hohes Ansehen in der Bevölkerung. In Zeiten, in denen die Regierung vollkommen zerstritten seit Jahren keine politische Arbeit mehr betreiben konnte, ließ sich Salvare Tagge zur Wahl aufstellen und wurde kurz darauf Vorsitzender der zerstrittenen Regierung. Unter seiner Führung wurde die Regierungskrise beendet und um solchen Problemen zu entgehen, veranlasste die Regierung eine Verfassungsänderung, sodass fortan der Oberhaupt der Familie Tagge automatisch den Vorsitz der Regierung inne hatte und viele Rechte genoss. Lange Zeit vor den Klonkriegen war das Schicksal des Planeten Tepasi unweigerlich mit dem Geschick der Familie Tagge verbunden. Tepasi hielt sich während der Kriege größtenteils neutral, schloss sich aber nach dem Sieg Palpatines dem Galaktischen Imperium an, wobei der Planet einer der wichtigsten der neuen Ordnung wurde. Nach dem Sturz Palpatines und den Tod einiger Familienmitglieder der Tagges kam Ulric Tagge an die Macht und hielt sich in den folgenden Jahren neutral. Zwar wurde Tepasi offiziell entimperialisiert, jedoch hatten ein großer Teil der Bevölkerung immer noch ein positives Bild vom Imperium und solidarisierte sich mit dem Restimperium.

Der Konflikt der zwei Cousins

Im Jahr 20 NSY entschied sich Ulric Tagge und ein Teil der Regierung, sich der Neuen Republik anzuschließen und begangen Verhandlungen mit dieser. Selve Tagge, der Cousin vom Baron, scharrte den anderen ablehnenden Teil der Regierung um sich und konnte auch große Teile des Militäres davon überzogen, ihn zu unterstützen. Um die nötige demokratische Legitimität zu erhalten, ließ Baron Ulric Tagge dem Parlament ein Anschlussgesetz vorlegen, doch er erreichte nicht die notwendige 3/4 Mehrheit. Dies war der Beginn des drohenden Tepasi Bürgerkrieges, die verschiedenen loyalen Militärteile erklärten unabhängig von der Regierung Zugehörigkeiten zu Selve oder Ulric. Selve erklärte öffentlich, dass er Ulric nicht als Familienoberhaupt der Famile Tagge anerkennt, da er seine Führungsqualitäten offen anzweifele und nennt sich nun fortan selber Kopf der Familie Tagge. Die beiden Cousins versuchten den Desput politisch zu klären, doch nach einem gescheiterten Attentat auf Selve stockten die Gespräche. In jener Zeit traten auch Vertreter der imperialen Restwelten an Selve heran und boten ihm Unterstützung an, Gegenleistung erwarteten sie noch keine. Die politische Intervention des Restimperiums führte zu der Gründung der Selve Tagge Loyalisten, eine Bündnis von loyalen Militärangehörigen, Flottenteilen und Zivilisten, die sich zum Einen nur gegen die Positionen von Ulric Tagge stellten und zum Anderen einen Anschluss Tepasis an die Restwelten befürworteten. Um den Konflikt nicht in einen galaktischen Konflikt zu wandeln, verständigten sich die Neue Republik und die imperialen Restwelten auf Neutralität in der Angelegenheit Tepasi. Das hinderte jedoch den Baron nicht daran weiterhin an seinen Überzeugungen festzuhalten und einen Abgesandten der Republik, Yulf Quintar zu Gesprächen einzuladen, um sich von diesem die Unterstützung der Republik in dem möglichen Bürgerkrieg zu sichern. Nach dem ersten Abend wurde der Diplomat jedoch von bewaffneten Männern entführt, konnte jedoch durch einen Unfall der Entführer wieder in Freiheit gelangen. Die Anwesenheit des Diplomaten auf Tepasi wurde durch die Medien bekannt, sodass die Regierung nun, um den Frieden auf den Planeten weiterhin zu gewähren, öffentlich den Baron dazu aufforderten, die Verhandlungen mit der Republik, solange demokratisch nicht darüber befunden wurde, zu unterlassen.

Intervention des Restimperiums durch Xang Industries

Während der Krise operierte nicht nur die Republik im geheimen, sondern auch das Restimperium beteiligte sich an dem drohenden Bürgerkrieg. Offiziell erklärte sich, wie die Republik, das Restimperium dazu bereit, sich aus allen Angelegenheiten herauszuhalten. De facto jedoch bezahlte das Restimperium das Waffenunternehmen Xang Industries dafür, dass sie zusätzlich zu regulären Lieferung an die Tagge Armee, ebenfalls schwere Gerätschaften aus dem Restimperium nach Tepasi schmuggelten. Eine Schiff der Republik, was sich als zugehöriges Schiff zur Tepasi Flotte zu erkennen gab, überprüfte einige Lieferungen von Xang Industries und entdeckten einen At-ST, der zu der geschmuggelten Ware zählte. Xang Industries entschuldigte für das Versehen und zeigte auf, dass diese Lieferung zu einem anderen Auftraggeber gedacht war. Zerteilt auf dutzende Lieferungen erfolgte der Schmuggel von Kriegsgeräten, die die Selve Tagge Loyalisten bewaffnen sollten. Gabriel Xang erschien selber auf Tepasi, um als Repräsentant des Unternehmens bei seinen Auftraggebern vorstellig zu werden, verließ aber bald darauf wieder den Planeten, wobei unterdessen die Lieferungen weiterhin erfolgten.

Die Eskalation des Konfliktes

Nach dem Fahrzeugunfall, bei dem die meisten Entführer des Botschafters ums Leben kam, überlebte einer den Unfall und wurde zusammen mit dem Botschafter in ein Krankenhaus gebracht. Ulric Tagges Untergebene übernahmen offiziell die Ermittlungen und wurden von den Polizeikräften, die unter dem Kommando von Ministerin Leyn stehen, unterstützt.

Die Jedi Ritter Tasa Baree und Filus Ryen wurden von dem Ordensleiter Luke Skywalker beauftragt, nach Tepasi zu reisen und dort den Botschafter in seinem Schaffen zu unterstützen. Auf Tepasi angekommen, werden sie von dem Baron Ulric Tagge empfangen, der wahrheitswidrig den Jedi mitteilt, alle Entführer seien bei dem Unfall ums Leben gekommen. Gleiche Information ließ man ebenfalls dem Botschafter zukommen, der jedoch von der Wahrheit wusste. Die Jedi suchen den Botschafter auf und können in einem Gespräch wichtige Fakten über den Entführungshergang und die Entführer herausbekommen, unter anderem, dass der überlebende Entführer in das gleiche Krankenhaus wie er verfrachtet wurde. Anders als wie von Luke angenommen, wollte der Botschafter aber vorerst nach Coruscant zurückkehren und die Verhandlungsgesuche vorerst abbrechen. Die Jedi konnten sich durch die Anwendung von Gedankentricks Zugang zu den unteren Ebenen des Krankenhauses verschaffen, wo der Entführer lag und von Ulric Tagges Leuten bewacht wurde. Sie konnten nach einem langen Gespräch, indem der Entführer die ganze Zeit erzählte, er sei von Selve Tagge engargiert worden, herausfinden, dass in Wahrheit die Ministerin Leyn hinter der Entführung steckte. Diese Information teilten sie auch umgehend per Kommmitteilung Luke Skywalker mit, der sie mahnte, vorsichtig mit der Information umzugehen. Dies war jedoch nicht mehr möglich, denn Ulrics Leute hatten das Schiff der Jedi durch technische Vorrichtungen abhören lassen. Ulric ließ die Jedi zu sich rufen, konfrontierte sie damit, dass sie keine Aufenthaltserlaubnis mehr genossen, damit sie sich nicht in die Ermittlungen einmischten und erklärte, dass er einen Haftbefehl zur Inhaftierung der Ministerin Leyn ausgegeben hatte. Die Lichtschwerter der Jedi ließ er sich geben und ließ die Jedi in ein Aufenthaltszimmer bringen, wo sie bleiben sollten, bis sie Tepasi wieder verlassen durften. Während der Baron eine öffentliche Ansprache hielt, in der er die Vorfälle der Vergangenheit erklärte und verlas, dass die Ministerin Leyn zusammen mit der Regierung, die einen Hochverrat begangen haben sollen, vom sofortigen Zeitpunkt an abgesetzt seien, gelang den Jedi die Flucht, mussten jedoch ihre Lichtschwerter zurück lassen. Sie konnten die Ministerin aus einer Gefängniszelle befreien, die im Palast von Ulric Tagge lag und erfuhren von ihr, dass sie die ganze Zeit im Auftrag von Ulric Tagge selbst gehandelt habe. Sinn und Zweck der ganzen Entführung sei es gewesen, Selve Tagge zu belasten und die Republik zum entschiedenen Handeln zu zwingen. Die Jedi brachten die Ministerin zu einem geheimen Stützpunkt der Republik auf Tepasi und schickten sie nach Coruscant, wo sie einige Tage darauf eine offene Stellungnahme nehmen sollte.

Unter dessen tagte die Volksversammlung und erklärte die von Ulric Tagge durchgeführte Entmachtung für rechtäßig und gewährte ihm Sonderrechte zur administrativen Führung der Regierung. Er wähnte sich nun im Vorteil gegenüber seinem Cousin, den er öffentlich als Urheber des Verrates denunzierte und versuchte im Alleingang ein Mandat für Verhandlungen mit der Republik zu erhalten. Die Stimmung in der Volksversammlung kippte jedoch und die Volksversammlung lehnte den Gesetzesentwurf ab. Weiterhin setzte sie eine Untersuchungskommission ein, die die Vorwürfe gegen die alte Regierung, besonders gegen Ministerin Leyn prüfen sollte. Problematisch war, dass die Ministerin schon längst nicht mehr auf Tepasi war und die Medien nun gegen Ulric Tagge feuerten. Selve Tagge meldet sich in den Medien zu Wort und gibt an, der alten Regierung Schutz zu gewähren. Weiterhin appelliert er an die Volksversammlung, sich an Verfassung und Verfassungsgeschichte zu halten und ihre Entscheidung zu überdenken. Einige Parlamentarier bringen einen Gesetzesvorschlag in Stellung, um eine Notstandsregierung einzusetzten und die administrative Regierung durch Baron Ulric Tagge abzulösen.

Während die Adeligen sich politisch miteinander auseinandersetzten, kam es nicht nur zu Demonstrationen und vereinzelten Straßenschlachten, sondern gar zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Ulric Tagge nahm dieses zum Anlass, den Ausnahmezustand zu erklären, wofür die Regierung als ganzes notwendig ist und sich zum Anführer der Polizei aufzuschwingen. Die Volksversammlung, die einen Gesetzesentwurf in den Weg gebracht hatte, um eine Notstandsregierung zu bilden, wurde aufgelöst, zu ihrer eigenen Sicherheit, so hieß es zumindest. Selve Tagge befielt seinen Anhängern die Hauptstadt zu besetzten, wobei es zu einem offiziellen Bürgerkrieg kommt, der relativ ausgeglichen ist. Ulric Tagge ruft unterdessen die Republik an, ihn in diesem Konflikt zu unterstützen.

Die Jedi Ritter handeln auf Anordnung von Luke Skywalker eine Vereinbarung mit Selve Tagge aus, um den Konflikt beizulegen. In ihren Augen ist Ulric Tagge der Agitator und Verursacher dieses Zustandes, sodass der republikanische Senat gespalten ist, ob sie ihrem politischen Freund und möglicherweise Verbrecher helfen wollen oder nicht. Filus Ryen schafft es, Selve davon zu überzeugen, eine Anfrage an die Republik zu starten, in der er dieser vorschlägt, dass er eine neutrale Kommission einrichten möchte, die die Vorfälle prüft und sofortige Neuwahlen vornehmen werde, die die politische Frage Tepasis klären soll, im Gegenzug dazu, dass die Republik ihm hilft, die Hauptstadt zu besetzen und Ulric Tagge zu entmachten. Die Staatschefin Leia Organa Solo schafft es, die entsprechende Mehrheit im republikanischen Senat zu erhalten, um eine militärische Intervention vornehmen zu lassen. Ulric Tagge wird entmachten und nachdem Selve Tagge als neuer Baron von Tepasi von der neuen Volksversammlung bestätigt wird, steht zu seinem Versprechen. Weiterhin kündigt er an, die Verfassung zu prüfen und gegebenenfalls durch eine Generalversammlung zu ändern. Ein Anschluss an die Republik oder an die imperialen Restwelten wurde bisher jedoch immer noch nicht ausdiskutiert.

Aristokratisches Staatssystem

Der Kopf der Regierung ist in jedem Falle immer der Oberhaupt der Familie Tagge. Wer genau Oberhaupt ist, wird nicht rechtlich von der Verfassung geklärt, wobei bisher immer davon ausgegangen wurde, dass der nächste Familienoberhaupt des vorherigen Oberhauptes diese Position einnimmt. Die Regierung wird aus 1/3 adeligen Tagge Mitgliedern besetzt, während 2/3 in legitimen Wahlen vom Parlament gewählt werden. Eine Wahl des Parlaments wird alle 8 Jahre abgehalten, wobei jedoch einzelne Mitglieder der Regierung mit einer 2/3 Mehrheit im Parlament abgewählt werden kann. Gesetzesentwürfe werden immer von der Regierung eingebracht und müssen vom Parlament abgesegnet werden. Neben der Regierung und dem Parlament gibt es nur noch ein Staatsgericht als Schutzinstanz, die jegliche Maßnahme anhand der Verfassung überprüft.

Der Baron der Familie Tagge ist in der Lage, einzelne Mitglieder der Regierung (auch vorher eingesetzte Familienmitglieder) zu entlassen, wenn er aufzeigen kann, dass diese gegen die Verfassung verstoßen haben oder sich in anderer niedere Art und Weise strafbar gemacht haben (u.a. Hochverrat). Die zivilen Mitglieder der Regierung können nicht ohne Einwilligung des Baron wieder vom Parlament eingesetzt werden, die adeligen Mitglieder können nur mit dem Segen des Parlamentes ihres Amtes enthoben sind, jedoch ohne Einwilligung des Baron wieder von dem Parlament eingesetzt werden.