Waffensysteme

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In dem folgenden Text werden wir uns mit den unterschiedlichen Waffensystemen beschäftigen, die wir an Bord der imperialen Schiffe standardmäßig finden. Weiterhin werden auch einige Systeme behandelt, die vom Imperium eher selten genutzt werden, aber dennoch wichtig für das Allgemeinwissen eines imperialen Offiziers sind.

Energiewaffen

Laserkanonen

Diese Waffen finden sich auf jedem Raumschiff, das durch die Galaxis fliegt und nicht vollkommen unbewaffnet sein möchte. Sie bietet den idealen Mix aus Zielgenauigkeit und Durchschlagskraft, wobei sie oft nur gegen Jäger und kleinere Schiffe eingesetzt werden und vor allem gegen Großkampfschiffe kaum etwas ausrichten können. Alle Laserkanonen basieren dabei auf dem typischen Prinzip mit welchem via Laser eine kleine Ladung Tibanna-Gas erhitzt wird und dann in Form eines Bolzen beschleunigt und abgefeuert wird.

Turbolaser

Auch die Turbolaser bauen auf dem typischen Prinzip der Laserwaffen auf, wobei ihnen jedoch eine kleine aber feine Komponenten hinzugefügt wurde. Dank speziellen Ladern, auch bekannt als Turboladern, und Speicherbänken sind diese Waffen in der Lage Energie zu speichern und diese an das erhitzte Gas zu leiten. Durch diesen Effekt wird die Durchschlagskraft erhöht, allerdings die Feuerrate gesenkt, da erst ein System von Kühlern von Nöten ist, um die Waffe vor dem Überhitzen zu schützen. Aus diesem Grund werden Turbolaser vor allem gegen größere Schiffe und Bodenziele eingesetzt. Sollte jedoch mal ein Schuss dieser Waffe einen Jäger treffen würde dieser ziemlich sicher sofort zerstört werden.

Ionenkanone

Wie der Name schon sagt arbeiten diese Waffen mit Ionen als Munition. Mit Hilfe eines Partikelbeschleunigers werden diese auf eine entsprechende Geschwindigkeit gebracht und dann, ähnlich wie bei den Turbolasern, stoßweise auf den Feind abgegeben. Zwar verfügen die Waffen nur über eine recht geringe Reichweite, aber der enorme Vorteil dieser Waffe feindliche Schiffe nicht zu zerstören sondern sie lediglich kampfunfähig zu machen überwiegt jeglichen Nachteil, den diese Waffe je haben könnte. Sollte ein Schuss dieser Waffe auf ein Schiff treffen legen die geladenen Ionen sämtliche Elektronik lahm und so kann sich dieses Schiff ohne seine Systeme wie Waffen, Schilde, Antriebe und dergleichen nicht mehr zur Wehr setzen. Es war schon immer besser ein Schiff zu übernehmen als es einfach zu zerstören; eine Tatsache, die vor allem von Piraten und Kriminellen geschätzt wird.

Plasmakanonen

Auf ein Minimum reduziert funktionieren diese Waffen genauso wie ein Turbolaser. Allerdings ist der Anteil der Partikel bei einem Plasmageschoss höher und diese werden nicht nur extrem erhitzt sondern ins Fusionsstadium gebracht. Dabei werden keine Bolzen mehr sondern längere Strahlen von dem Waffen abgegeben, die wesentlich mehr Schaden anrichten als eine normale Laserwaffe, aber die Reichweite und Feuerrate leidet stark unter der enormen Durchschlagskraft. Zusätzlich haben die Waffen den Nachteil durch gezielten Feindbeschuss abgelenkt zu werden, sodass Plasmawaffen sich vor allem im Nahkampf eignen, wenn dem Feind keine Chance mehr bleibt sich dem Beschuss zu erwehren.

Maserwaffen

Der größere Bruder des Chiss-Blastergewehrs Charric basiert verständlicherweise auf demselben Prinzip. Das Kernstück ist ein Maserstrahl, der mehr oder weniger lediglich als Leitstrahl für Partikel dient. Sollte eine Panzerung dem Beschuss durch die Partikel standhalten, bleibt immer noch der Maserstrahl, welcher zusammen mit den Partikeln zusätzlich eine elektro-magnetische Ladung hervorrufen kann. Maserwaffen haben eine niedrigere Schadenswirkung als Turbolaser aber sind wesentlich zielgenauer.


Projektilwaffen

Massetreiber

Hierbei handelt es sich um Geschütze, die mit ihren Elektromagneten und Antigravspulen die Munition auf eine extrem hohe Geschwindigkeit beschleunigen und dann auf den Feind freilassen. Wenn eine entsprechende Munitionszufuhr gewährleistet ist, können diese Waffen auch recht hohe Feuerraten erzielen wobei der Schaden jedoch geringer ist als bei einem Turbolaser. Der große Vorteil dieser Waffen liegt darin, dass sie Strahlenschilde ohne Müde passieren kann. Es besteht weiterhin die Möglichkeit Gefechtsköpfe anzubringen jedoch sind diese recht anfällig und man verwendet für gewöhnlich einfache Wurfgeschosse.

Protonentorpedos

Diese Waffen erhalten ihre zerstörerische Wirkung aus den Protonen, die sie beim Einschlag freisetzen. Diese Protonen sind in der Lage Strahlenschilde ohne Probleme zu durchdringen und somit stellen dieses Torpedos eine bedeutende Gefahr für größere Schiffe dar, die nicht in der Lage sind die im Vergleich langsamen und trägen Geschosse abzuschütteln. Aus diesem Grund werden Protonentorpedos vor allem gegen stationäre Einrichtungen und Großkampfschiffe verwendet, wobei der Abschuss eines Jägers natürlich unmöglich ist. Die Magazine verbrauchen viel Platz wohingegen die Abschussvorrichtungen eher klein sind und kaum Energie benötigen.

Vibroraketen

Auch bekannt als Erschütterungsraketen. Bei diesen Waffen handelt es sich um extrem schnelle manövrierbare Gefechtsköpfe, die allerdings keinen großen Treibstoffvorrat haben. Wenn eine solche Waffe aufschlägt wird eine Erschütterungswelle ausgelöst, die stärker ist als viele Explosionsstoffe. Im Kampf gegen Jäger wird diese Waffe bevorzugt eingesetzt da Jäger nur schwer den Angriffen dieser Projektile entkommen können.

Ein Eintrag von Jack Rapter, Kommandeur der Collector und Captain des Imperial Departments of Military Research