Slynth

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Slynth
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Allgemeines
Vorname

Orgastha (Kosename)

Nachname

Slynth

Geschlecht

weiblich

Alter

42

Beruf
  • Ratsherrin der Imperialer Sith
  • Regentin von Nagi
Herkunft
Spezies

Nagai

Heimatplanet

Nagi

Aussehen
Größe

1,80

Haarfarbe

schwarz

Augenfarbe

originär grau, jetzt Sith-Augen

Markantes

schneeweiße Haut

Weiteres
Waffen
  • diverse
  • Lichtschwerter (Doppelklinge, rot)
Ausrüstung

Comlink

Meister
  • Ace Jin
Schüler
Rang
  • Ratsherrin der imperialen Sith (Lady)
  • Hochkönigin von Nagi
Zugehörigkeit
  • Neues Imperium
Besonderheit
  • Meisterin der Doppelklinge
  • Kampfmeditation
  • Lebensentzug


Slynth ist eine dunkle Machtsensitive, die als Ratsherrin der Imperialen Sith dabei hilft, dem Neuem Imperium von Ace Jin zum Aufstieg zur Macht verhilft.

Biografie

Kurzbiografie

Slynth war eine Nagai, die den Widerstand ihres Volkes gegen die Tof in der Firefist Galaxis anführte. Nach dem Verrat ihres Bruders wurde sie in den Outer Rim deportiert und vom Galaktischen Imperium entdeckt, gerettet und für seine Zwecke eingespannt. Sie wurde die Schülerin von dem dunklen Jedi und Inquisitor Ace Jin, der sie ebenfalls zur Inquisitorin ausbildete. Nach dem Sturz des Imperiums kehrte sie in die Firefist Galaxis zurück, besiegte mit dem Widerstand die Tofs und unterwarf diese. 10 NSY schloss sich Slynth den dunklen Jedi unter Jin an und wurde in den kommenden Jahren zur Meisterin der imperialen Sith ernannt. Heute ist Slynth eine Ratsherrin der imperialen Sith, die Jin treu zur Seite steht.

Frühe Jahre auf Nagi

20 VSY  |  Slynth wurde auf Nagi als sechstes Kind des Exilkönigs Su‘ko in den Wogen eines bereits fast dreihundert Jahre andauernden Krieges geboren. Der Exilkönig, der bereits sein viertes totes Kind zu beklagen hatte, wollte dem Volk der Nagai einen weiteren potentiellen Thronerben schenken, der eines Tages den Kampf gegen die Tof aufnehmen und auch längst nach seinem eigenen Ableben gegen die Tyrannei kämpfen sollte. Obwohl sie als Königstochter geboren wurde, sollte sich schon in ihrer frühesten Kindheit zeigen, dass sie mehr sein könnte, als ein weiterer Krieger für den Kampf gegen die grausamen Tof. Schon als junges Mädchen lehrte man sie das Kämpfen und Töten. Mit dem Leid und dem Schmerz, den sowohl ihr eigener Körper ertrug, als auch dem, der ihrem Volk zugefügt wurde, wuchs sie in Hass und Wut gegenüber den barbarischen Besatzern auf. Ihr Leben lang auf den Krieg vorbereitet erhielt Slynth eine rudimentäre schulische Bildung, die Lesen, Schreiben, Rechnen und Fremdsprachen umfasste, ansonsten jedoch rein auf ihre Aufgabe im Krieg ausgelegt war.

Durch ihre militärische Ausbildung wurde Slynth eine begabte Anführerin und Kriegerin, doch gerade ihre geheimnisvolle Fähigkeit, die sie damals noch als ihren Instinkt bezeichnete, zu wissen, wann und wo der Feind als nächstes zuschlagen würde und eine gewisse "Ahnung" zu haben, wie die Schlacht verlaufen würde, machte sie für die Armee der Nagai zu einer wertvollen Geheimwaffe.

4 VSY  |  Slynth nahm an der Offensive von Orthak Teil, die den erstmaligen realen Wendepunkt im Krieg hätte einleiten können. Es war den Nagai gelungen, ein Kommandoschiff der Tof zu erbeuten, mit diesem ungehindert in Orthak zu landen und einen Stadthalter des Tof Königs zu töten. Die Tof reagierten jedoch schnell genug, um die Nagai daran zu hindern, einen Brückenpunkt für den Widerstand zu errichten. Die junge Slynth mit ihren jugendlichen 16 Jahren wurde jedoch mit größter Anerkennung im Widerstand bedacht.

In jenem Jahr fiel die Königsgattin einem Attentat der Tof zum Opfer und hinterließen einen emotional geschwächten König.

3 VSY  |  Bei einer gescheiterten Operation gelang es den Tof, Slynths mehrere Jahre älteren Bruder Prinz Syn‘ji gefangen zu nehmen. Durch ihn wollten sie den Widerstand zur Aufgabe zwingen. In einer spektakulären Rettungsaktion, die noch heute Inhalt diverser Geschichten des Nagai Volkes darstellt, gelang es Slynth mit einem Kommandoteam, ihren Bruder aus den Fängen der Tof zu befreien und wieder in die Arme des Widerstandes zu führen. Zwar kamen bei dem Einsatz viele Nagai ums Leben, doch wurde dieser Erfolg als Sieg gegen die Besatzer gefeiert. Prinz Syn‘ji scheiterte im gleichen Jahr bei der Befreiung von Orthak und wurde daraufhin aus der Planung von wichtigen militärischen Operationen ausgeschlossen.

2 VSY  |  Frühjahr | Ihren enormen Erfolgen verdankte es Slynth, von ihrem Vater, König Su‘ko, zu seiner königlichen Stellvertreterin befördert zu werden. Damit trat sie faktisch an die Spitze des militärischen Widerstandes. Als charismatische Sprecherin der Nagai schaffte sie es, trotz ihrer jungen Jahre, außerhalb des Widerstandes bekannt zu werden. Dies hatte zur Folge, dass die Tof Anführer sie als eines der wichtigsten militärischen Ziele markierten.

2 VSY  | Sommer | König Su‘ko verstarb bei dem Bombardement einer aufgeflogenen Stellung des Widerstands und hinterließ einen Thron, der von seinen letzten beiden überlebenden Kindern besetzt werden könnte. Slynth trat militärisch seine Nachfolge an, doch nur wenige Wochen später entbrannte zwischen ihr und ihrem Bruder, Prinz Syn‘ji, ein Machtkampf um die Nachfolge auf den Königsthron. Slynth hatte die besseren Voraussetzungen, neue Exilkönigin der Nagai zu werden, schließlich hatte sie große Teile des Widerstandes und das Wohlwollen der Zivilbevölkerung auf ihrer Seite.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwei Kinder, was darauf zurückzuführen war, dass König S‘uko einige Jahre zuvor ein Edikt erlassen hatte, das von jeder weiblichen Nagai verlangte, so vielen Kindern wie möglich das Leben zu schenken, um das Fortbestehen der Nagai zu sichern.

1 VSY  |  Der Machtkampf dauerte ein halbes Jahr an. In dieser Zeit entwickelte sich unter den Nagai ein Bürgerkrieg zwischen Unterstützern des Prinzens und der Prinzessin. Durch ein Bündnis mit den Tof konnte Syn‘ji schließlich den Bürgerkrieg beenden, indem er den Aufenthaltsort seiner Schwester an die Tof verriet. Slynth sollte gefangen genommen und in die Sklaverei verkauft werden. Ihr Bruder war gewillt, den Preis für seinen Verrat zu zahlen, den die Tof im Gegenzug für den Handel forderten: Eine durch den neuen König, ihn, akzeptierte Sklaverei der Nagai unter den Tof.

Gemäß der Abmachung mit Prinz Syn‘ji nahmen die Tof Slynth gefangen und brachten sie zu einem Sklavenmarkt außerhalb der Firefist Galaxis, um sie an den Meistbietenden zu verkaufen. Bei dem der Gefangennahme vorrausgegangenen Überfall der Tof wurden ihre beiden Kinder getötet.

Vollkommen niedergeschlagen über ihren Verlusten und den Verrat, den sie durch ihren Bruder erlitten hatte. Die Nachricht über den Verkauf der glorreichen Prinzessin der Nagai machte jedoch nicht nur bei den Tof die Runde, die damit die Moral des Widerstandes untergraben wollten, sondern gelangte auch an den imperialen Geheimdienst, was letztlich die Imperiale Inquisition auf den Plan rief.

Der imperiale Inquisitor Ace Jin begab sich zu der Randwelt, auf der Slynth verkauft werden sollte und erwarb sie nach den Gesetzen des Planeten vollkommen legal. Er wusste bereits jetzt, dass die Prinzessin der Nagai nur so erfolgreich in dem vom Imperium verfolgten Krieg gewesen sein konnte, weil sie eine besondere Begabung in der Macht hatte. Doch anstatt sie Kraft seines neuen Eigentums zu zwingen, ihm zu dienen, entschied sich Jin, ihr „die Freiheit zu schenken.“

Imperiale Inquisition

1 VSY  |  [Siehe: Inquisition: In den Schatten] | Jin nahm Slynth mit nach Coruscant und brachte sie dort in seinem privaten Appartement unter. Über Wochen gab er ihr Sprachunterricht, um die anfänglich massive Sprachbarriere zwischen ihnen abzubauen. Als sie schließlich über ausreichend Bacis-Kanntnisse verfügte, stellte er sie zur Musterung dem Inquisitor Daas Medes vor. Dieser stimmte mit Jins Einschätzung überein, dass Slynth machtsensitiv war und eine Ausbildung bei der Imperialen Inquisition beginnen sollte. ihr gegenüber stellte Jin dies zwar als eine ihr obliegende Entscheidung dar, doch Slynth begriff schnell, dass sie tatsächlich keine Wahl hatte. Gebunden durch ihr Ehrgefühl und die damit verbundene Schuld Jin gegenüber (Lebensschuld, da er sie aus der Sklaverei befreit und ihr somit zumindest eine gewisse Freiheit/Ehre zurückgegeben hatte) beugte sie sich seinem Willen und zog in den alten Jedi-Tempel auf Coruscant.

Dort wurde ihr der Inquisitor Sor Venge als Meister zugeteilt. Dessen höfliches Desinteresse und Slynths ausgeprägtes Ehrgefühl machten es ihr schwer, sich in die Strukturen der Inquisition einzufügen. Basic war nach wie vor eine Fremdsprache für sie, die das Eigenstudium zu einer Herausforderung machte. Ihr Ehrgefühl verbot es ihr, am praktischen Training teilzunehmen. Letztlich geriet sie mit dem Advisor Filienz und einem anderen Adepten in eine handgreifliche Auseinandersetzung. Als Konsequenz wurde sie unter Arrest gestellt und Sor Venge beauftragte Jin damit sein „Findelkind“ zu brechen.

Jin, der die Dossiers des Geheimdienstes über sie kannte und zudem viel Zeit mit ihr verbracht hatte, begriff, dass der Zugang zu ihr über ihr Ehrverständnis erfolgte. Er nahm ihr das Versprechen ab, sich in die Ausbildung einzufügen, sollte er sie im Zweikampf besiegen. In diesem Kampf zeigte er ihr ihre eigene Überheblichkeit und Unterlegenheit durch den gegen sie gerichteten Einsatz der Macht auf. Sor Venge legte daraufhin seine Meisterschaft über Slynth nieder. Jin bekam den Auftrag, sie auszubilden und seine bereits bestehende emotionale Macht über sie weiter auszubauen, um sie gefügig zu machen.

Unter ihrem neuen Meister Ace Jin war Slynth nicht mehr gebunden an das Inquisitionsquartier, den alten Jedi-Tempel auf Coruscant. Er nahm sie mit auf seine Missionen und ließ ihr eine deutlich praktisch orientierte Ausbildung zukommen. Anfänglich köderte er sie noch damit, dass sie ihn im Schwertkampf unterrichten durfte, solange sie jeden seiner Befehle befolgte. Über die Zeit wuchs zwischen den beiden Machtsensitiven eine tiefe Vertrauensbasis. Aus Vertrauen wurde Liebe, zumindest für Slynth. Jins Fürsorge, ob echt oder gespielt, wurde einer der wesentlichen Gründe, weswegen sie ihm bis in die Gegenwart eine unerschütterliche Loyalität entgegenbringt. Jin förderte nicht nur die Fähigkeiten der Nagai im Umgang mit der Macht, sondern schenkte ihr Bildung und Wissen, was Slynth später als eines der größten Geschenke Jins ansehen sollte. Gleichzeitig profitierte auch Jin von seiner Schülerin, deren Umgang mit dem Lichtschwert durch ihre Ausbildung auf Nagi weit über das hinaus ging, was die Inquisition zu dieser Zeit lehrte.

Je mehr Zeit verstrich, desto weiter entfernte sich Slynth von ihrer Identität als Nagai und den damit verbundenen Prinzipien. Bis am Ende nur noch der Grundsatz der eisernen Disziplin, ein übermächtiges, doch in seinem Sinn ausgehöhltes Ehrgefühl und eine Liebe, die die Grenze zu emotionaler abhängigkeit lange überschritten hatte, übrig blieben. Vollkommen erfüllt von ihrer Hingabe zu Jin galt ihre Loyalität fortan dem Galaktischen Imperium und der Inquisition. Wie groß seine Macht über Slynth damit faktisch war, sollte Jin erst Jahre später bei einem Besuch auf Nagi wirklich begreifen.

0 VSY  |  Die Schlacht von Yavin IV, so furchtbar sie auch gewesen war, hatte für Slynth keinerlei besondere Bedeutung. Sie stellte lediglich ein weiteres Gesprächsthema ohne nennenswerten Bezug zu ihr dar.

3 NSY  |  Ihre Arbeit in den Reihen der imperialen Inquisition wurde durch ihre Vorgesetzten, insbesondere dem Hochinquisitor Jin, wohlwollend zur Kenntnis genommen. Man vertraute Slynth zahlreiche Aufgaben an, so einige verdeckte Operationen im Outer Rim, um den Einfluss der Rebellenallianz zu mindern und zu verhindern, dass sich kriminelle Kräfte wie die Hutten-Kartelle der aufstrebenden Bewegung anschlossen. Aufgrund ihres Könnens, insbesondere im Umgang mit dem Lichtschwert, wurde sie auch zur Ausbildung neuer Machtsensitiver für die Inquisition herangezogen. Slynth war erfüllt von Stolz, doch dachte sie auch immer regelmäßiger an ihre alte Heimat zurück und fragt sich, was aus den Nagai geworden war.

4 NSY  |  Der Tod des Imperators stellte nicht nur einen Wendepunkt für das Imperium, sondern auch einen Wendepunkt in Slynths Leben dar. Während sie in einem Außeneinsatz war, löste sich die Organisation der Imperialen Inquisition auf und auch ihr Meister kehrte von einem Außeneinsatz nicht zurück. Wochenlang harrte an dem von ihnen vereinbarten Treffpunkt aus, doch Jin kehrte nicht zurück. Schließlich musste sie sich eingestehen, dass er wohl gefallen war. Zerfressen von Trauer tauchte sie unter.

4 NSY  | Jahresende |  Der Tof-Kronprinz Sereno, mit dem Syn‘ji das verhängnisvolle Bündnis eingegangen war, wurde nach einem Überfall auf Welten außerhalb der Firefist Galaxis von der Allianz gefangen genommen. Slynth erfuhr von den Zuständen in der Firefist Galaxis und beschloss ihre Rückkehr zum dortigen Widerstand vor.

Befreiung von Nagi

5 NSY  |  Als Reaktion auf die Gefangennahme ihres Kronprinzen vollführte die Tof-Führung einen Vergeltungsschlag gegen die Zivilbevölkerung der Nagai. Slynth kehrte in die Firefist Galaxis zurück und offenbarte sich dem Widerstand, der von ihrem Tod ausgegangen war. Um zu verhindern, dass ein erneuter Machtkampf zwischen ihr und ihren Bruder ausbrach, hielt sie sich für einige Zeit bedeckt und organisierte sich und ihre Anhänger neu. Sie stellte ihrem Bruder eine Falle und nahm den „König“ der Nagai gefangen. Unter Folter und mit Hilfe der Macht schaffte sie es, ihren Bruder gefügig zu machen und sich seine Unterstützung zu sichern. Ihr Bruder, der inzwischen von den Tof als Marionettenkönig eingesetzt worden war, um den Widerstand und die Zivilbevölkerung der Nagai unter Kontrolle zu halten, diente Slynth als scheinbarer Verbündeter der Tof so gut, dass sie durch ihn an wichtige militärische Standorte der Tof herankam. Diese überfielen Slynth und der Widerstand in einigen Blitzschlägen und vernichteten sie. Unter der Slynths Kampfmeditation gelang es den unterlegenen Nagai Truppen außerdem, viele Militärmittel der Tof zu erbeuten.

6 NSY  |  In einer finalen Schlacht befreite der Widerstand um Slynth den Planeten Nagi und verjagt die Tof aus dem Gebiet der Nagai.

7,5 NSY  |  Slynth begann mit dem Wiederaufbau ihrer Heimatwert. Sie schaffte die Militärregierung ab und setzte an ihre Stelle eine Monarchie unter ihrem Bruder als Marionette ihres Willens. Sie erkannte, dass ihr Bruder während ihrer Abwesenheit zu genügend Anerkennung gekommen war. Er wurde von der Nagai Bevölkerung als König akzeptiert, sodass sie keine großen, öffentlichen Veränderungen herbeiführen wollte. Durch eine Mischung aus geschickter Manipulation und Macht-Einflüsterungen hielt sie den Einfluss auf ihren Bruder aufrecht.

Nachdem Staat und Gesellschaft der Nagai stabil genug waren allein zu existieren, sammelte Slynth Truppen für einen finalen Schlag gegen die ehemaligen Fremdherrscher. Mit einigen schnell geschlagenen Offensiven erreichten die Nagai Truppen die Heimatwelt der Tof und richteten unter Slynths Kommando ein unglaubliches Massaker an der Bevölkerung an. Die Tof wurden ihrer Kriegsgerätschaften beraubt und unter ständiger Beobachtung eines Nagai Gouverneurs zurückgelassen.

8 NSY  |  Slynth stellte zufrieden fest, dass sich Nagi langsam zivilisierte. Die Schäden des dreihundertjährigen Krieges konnten nicht in wenigen Jahren beseitigt werden, doch würde man sich ihrer annehmen, egal, wie viel Zeit dafür notwendig war. Ihre Marionettenherrschaft durch Prinz Syn‘ji baute Slynth weiter aus und sorgte für die Eröffnung von Schulen sowie eine allgemeine Schulpflicht zusammen mit der Strafbarkeit des Schulabbruchs.

10 NSY  |  siehe: Nichts ist für immer: Erinnerungen an ein anderes Leben | In ihrem Bestreben, Nagi wiederaufzubauen, investierte Slynth sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Kräfte darin, eine Wirtschaft und Industrie auf Nagi zu installieren. Damit wollte sie es dem Planeten ermöglichen, die Ketten der Unterentwicklung abzuwerfen. Sie musste jedoch eingestehen, dass sie in diesen verwaltungs- und tagespolitischen Bereichen nicht die beste Führerin war, schließlich wurde sie hauptsächlich für den Krieg ausgebildet und auch ihre Nachbildung bei der Inquisition reichte nicht aus, diesen Mangel genügend qualifiziert zu beseitigen.

Eben in den Tagen, in denen sie erkannte, dass sie lediglich die Zügel in der Hand halten, nicht jedoch diejenige sein wollte, die den Karren Staat und Gesellschaft schleppte, erhielt sie auf Nagi unerwarteten Besuch. Ihr ehemaliger Meister, Ace Jin, hatte überlebt und begonnen, dunkle Jedi um sich zu scharen, um eine Organisation nach Vorbild der Imperialen Inquisition aufzubauen. Slynth sah sich zwar ihrer Heimat verbunden, doch ihre tiefe Bindung zu Jin zwang sie, ihm zu folgen und fortan sein Anliegen zu unterstützen. Sie verließ gemeinsam mit ihm Nagi.

Imperiale Sith, Jahre des Aufbaus

10 NSY  |  Direkt nach ihrer Rückkehr in die große Galaxis nahm Slynth sich der Aufgabe an, Jins Adoptivtochter, Julia, in der Macht auszubilden. Dafür reiste sie immer wieder nach Onderon und verbrachte dort viel Zeit.

12 NSY  |  Ace Jin forcierte seine Pläne, einen dunklen Macht-Orden nach dem Vorbild der ehemaligen imperialen Inquisition aufzubauen. Schließlich nahm er Kontakt zu all jenen Inquisitoren auf, die die Wirren der vergangenen Jahre seit dem Tod des Imperators überlebt hatten. Gemeinsam mit ihm reiste Slynth nach Yaga Minor, Jins Heimatwelt.

Dort beschloss die „Generation Null“ (unter anderem bestehend aus Ace Jin, Slynth, Daas Medes, Fizzoc Sulvra, Octav Lereck, Derriphan, Janton Krios, Kromazar, Enin Naj, Meister Gar, Filienz) die Gründung und den Aufbau eines neuen Ordens der Dunklen Seite – der Imperialen Sith.


14 NSY  |  In Jins Auftrag reiste Slynth nach Dantooine, um Nachforschungen über den Verbleib des Jedi Ryan Chattan anzustellen, den Jin mutmaßlich auf Dantooine getötet hatte. Zwar konnte sie keine Beweise finden, die für oder gegen den Tod von Chattan sprachen, doch entdeckte sie etwas anderes, dass ihre Aufmerksamkeit erregte: Einen jungen Dantari, Algol Myrestas, der sich an hiesigen Käfigkämpfen beteiligte, unterbewusst die Macht nutzte und gegen all seinen Gegner obsiegte. Slynth erkannte sein Potential und nahm diesen zu ihrem Schüler.

Der stolze, unbeugsame und von einem ebenfalls starken (zu ihrem jedoch deutlich konträren) Ehrgefühl getriebene Algol weckte in ihr jedoch auch die Hoffnung, sich durch eine neue Liebe von Jin zu lösen. Mit der Absicht, sich in Algol zu verlieben, initiierte die eine Affäre mit ihm. Gemeinsam verbrachten sie fast das ganze Jahr auf Vortex. Während der jüngere und unerfahrene Algol ihr völlig verfiel, stellten sich bei Slynth keine tiefergehenden Gefühle ein.

15 NSY  |  Nachdem Ace Jin das politische Erbe Moff Jemens angetreten hatte und das Hauptquartier seines Ordens der Imperialen Sith von Torin nach Yaga Minor verlegt worden war, holte Slynth Julia von Onderon und zog mit ihr und Algol ebenfalls nach Yaga Minor. Der Tempel auf der Insel Ethalun wurde ihr neues Zuhause. Durch die nun wieder größere räumliche Nähe zwischen Slynth und Jin begriff Algol schnell, dass Slynth ihre Beziehung in einem Versuch, sich von Jin loszusagen, initiiert hatte. Er fühlte sich von ihr benutzt und machte ihr diesen Umstand zum Vorwurf. Zwischen Meisterin und Schüler tat sich eine tiefe, bald unüberbrückbare Klufft auf.

Slynth übernahm für den neuen Orden eine lehrende Tätigkeit und unterstützte damit die Erweiterung der Reihen der Imperialen Sith. In dieser Zeit maximierte sie auch ihre eigenen Fähigkeiten im Umgang mit einer Doppelklinge unter der Anleitung von Meister Gar. Auch ernannte Jin Slynth zur Meisterin der Imperialen Sith, was ihren Konflikt mit ihrem Kollegen Fizzoc, ebenfalls ein Schüler Jins, befeuerte. Die beiden Meister hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie die Imperialen Sith geführt werden sollten.

In den Folgejahren reiste sie weiterhin viel in Jins Auftrag durch die Galaxis und nahm missmutig die Ernennung Fizzocs zu Jins Nachfolger als Ordensleiter hin.

17 NSY  | Ende des Jahres bestand Julia unter Slynths Anleitung die Prüfung zur Kriegerin.

Im Jin-Imperium

19 NSY  |  Nachdem Ordensleiter Fizzoc für seinen Verrat hingerichtet worden war, beschloss Jin, dass er fortan sein Vertrauen nicht mehr auf eine einzige Person setzen wolle. Er sah bei den Imperialen Sith eine Ordensleitung nur noch in Form eines Kollegiums, dass sich gegenseitig sowohl stärken als auch kontrollieren sollte. Slynth, die noch immer sein größtes Vertrauen genoss, wurde zur ersten Ratsherrin des Rats der Sith ernannt, bevor andere dieser Ernennungen folgten.

Slynths Hauptaufgabe innerhalb des Ordens war nach wie vor die Ausbildung.

21 NSY  |  Januar |  [siehe: Verhandlungen mit Z'ha] | In Begleitung einer Delegation (u.a. bestehend aus dem Ratsherrn Kromazar und ihrem Schüler Algol Myrestas) begab sich Slynth ins Nimban-System, um dort in Jins Auftrag mit dem Warlord Z'ha zu verhandeln. Das Treffen entpuppte sich als Hinterhalt (mutmaßlich der Republik), beide Verhandlungspartner mussten fliehen. Zwar konnte Slynth Z'ha zur Flucht verhelfen, doch ihr Schüler Algol wurde von der nicht identifizierten dritten Partei gefangen genommen. Im Chaos der Flucht tötete Slynth ihren Kollegen Kromazar, da sie diesen als zu eigennützig und zu wenig der Sache der Imperialen Sith ergeben betrachtete. (siehe „Liste der Dinge, die Jin niemals erfahren darf“)

Zusammen mit ihrer Vertraueten Djevelens Tanngard begab sie sich anschließend auf die Suche nach Algol, lokalisierte diesen auf einem nicht identifizierten Gefängnisschiff und befreite ihn. Doch die Suche hatte zu lange gedauert, Algol war in der Zwischenzeit schwerster Folter ausgesetzt gewesen und erlangte trotz intensivster medizinischer Betreuung auf Ethalun das Bewusstsein nicht zurück.

21 NSY  |  März  |  [siehe: Schlacht um Bastion] | Bei der Schlacht um Bastion setzte Slynth auf Jins Wunsch und gegen ihren Willen die Kampfmeditation ein. So konnte sie zwar einen entscheidenden Beitrag zum Sieg des Neuen Imperiums leisten, doch im Verlauf der Schlacht verlor sie die Kontrolle über die Macht und tötete sich damit beinahe selbst. Anschließend brauchte sie Monate, um sich davon zu erholen.

Zu dieser Zeit zeigte sich durch ihren exzessiven Gebrauch des Lebensentzugs auch die erste sichtbare Deformation: dezente Sith-Augen, die sich nach einigen Wochen jedoch wieder normalisierten.

21 NSY  |  September |  [siehe: Carona: Fall in die Dunkelheit] | Kaum dass sie sich von der Kampfmeditation erholt hatte, trat Jin erneut an sie heran und bat sie, für ihn eine Reise nach Carona zu unternehmen, um dort einer mysteriösen Machtquelle auf den Grund zu gehen. Eigentlich hatte Slynth nach Dathomir aufbrechen wollen. Sie beugte sich Jins Willen und begab sich nach Carona. Im dortigen Tempel stieß sie auf eine Machtblase, gebildet aus den Essenzen in Vorzeiten geopferter Machtsensitiver. Um diese zu vernichten, stach Slynth die Blase an und absorbierte sie über die Technik des Lebensentzugs. Das darin gespeicherte Potential war jedoch zu gewaltig, es kam zu einer gewaltigen Explosion, die den Tempel und den darüber befindlichen Berg sprengten. Slynth überlebte zwar als das Zentrum dieser Explosion, verlor jedoch das Bewusstsein und durchlebte fiebertraumartige Erinnerungen der Essenzen aus der Machtblase. Von einem mobilen Rettungsteam des NI konnte sie grade noch rechtzeitig geborgen werden.

22 NSY  |  Ende Januar  |  [siehe: Erwachen] | Monatelang blieb sie weggetreten, wach, aber ohne Bebzug zu ihrer Umgebung. In diesem Zustand versuchte sie, Suizid zu begehen. Erst als Jins Leibarzt Dr. Kothar Jex ein neuartiges Medikament an ihr ausprobierte, kam sie wieder voll zu sich. Die Ereignisse auf Carona hatten für Slynth weitreichende Folgen: Die Deformation ihrer Augen ist jetzt dauerhaft. Zudem ist ihr Körper ausgezehrt. Viel schlimmer ist jedoch, dass sie den Zugang zur Macht verloren hat.

Von Verzweiflung getrieben suchte sie das Gespräch mit ihrem Kollegen Lord Lereck, von dem sie sich unter dem Deckmantel wissenschaftlichen Interesses an dessen Forschung, eine Lösung für ihr Problem erhoffe. Nach diesem Gespräch nahm sie eine Bluttransfusion mit alchemistisch aufbereitetem Blutplasma an sich selbst vor, die jedoch keinen Erfolg brachte. Mittlerweile panisch, dass jemand von ihrem Problem erfahren könnte und Jin sie dann endgültig verstoßen würde, wandte sie sich an den Direktor des IIA, Firmus Slovan, und forderte von diesem einen schuldigen Gefallen ein: Er sollte einen seiner Agenten nach Ethalun schicken, der für Slynth in den Archiven nach einer Lösung für das Problem suchen sollte, denn Slynth traute sich nicht mehr, ihr Quartier zu verlassen.

Agentin Velva Sulvo kam so nach Ethalun. Sie beschaffte für Slynth ein Lichtschwert aus der Waffenkammer (da Jin Slynths Doppelklinge zu ihrem Schutz und dem seiner Ärzte beschlagnahmt hatte) und brachte nach langer Suche auch den Hinweis auf ein Holocron des verstorbenen Jedi-Meisters Tedryn. Dieses war einst im imperialen Bestand gewesen, die Archivlisten führten es jedoch als ‚verschollen‘.

22 NSY  |  Ende Februar  |  [siehe: Algols Tod] | Als Slynth sich endlich überwunden hatte, ihren Kollegen, den Ratsherrn Derriphan, nach dem verbleib des Holocrons zu befragen, brach die nächste persönliche Katastrophe über sie herein: Sie wurde auf die Krankenstation des Sith-Tempels gerufen, da sich Algols Zustand kritisch verschlechtert hatte. Nach einem ersten Reanimationserfolg stellte das medizinische Team Algols Hirntot fest. Das Abschalten der Geräte nahm Slynth selbst vor – aus ihrer Sicht ein letzter Akt ihrerseits, um Algols Ehre und Freiheit wieder herzustellen. In seinem Quartier fand sie später sein Tagebuch. Nach der Lektüre dessen machte sie sich schwere Vorwürfe, Schuld an Algols Verfall zu sein.

Nach der Trauerfeier für Algol brach Slynth zusammen mit Velva Sulvo heimlich von Yaga Minor auf, um in einem Verzweiflungsakt nach den Holocron zu suchen. Von Lord Derriphan hatte sie erfahren, dass Leia Organa das Holocron vor vielen Jahren gestohlen hatte. Mit Tarnidentitäten und auf einer verschleierten Route erreichten sie ohne Zwischenfälle Coruscant.

22 NSY  |  März  |  [siehe: Schlacht um Yavin IV] | Auf Coruscant fanden sich keine Hinweise auf das Holocron, oder den Aufenthaltsort des Jedi-Ordens. Doch eine richtungsweisende Nachricht von Yaga Minor erreichte Slynth: Die Imperialen hatten Yavin IV als Standort des Jedi-Ordens identifieziert und planten einen Blitzangriff, den Slynth gemeinsam mit Lord Medes anführen sollte. Überstürzt brach sie mit Agentin Sulvo von Coruscant auf, getrieben von der Angst das Holocron finden zu müssen, bevor die Imperialen den Tempel der Jedi von der Oberfläche des Dschungelmondes bombten.

Fähigkeiten

Speziesbedingte Fähigkeiten

Fähigkeiten in der Macht

Die imperiale Sith Meisterin besitzt eine umfangreiche Kenntnis verschiedener Machtfähigkeiten. Besondere zu erwähnende Machtfähigkeiten sind die Kampfmeditation und das Machtgeflecht. Die


Machtgeflecht: Slynth vermag es, Eindrücke, Gedanken und Emotionen über ein Geflecht an andere Machtsensitive zu übertragen. Dadurch kann sie bspw. Leid, Schmerz, aber auch Energie bzw. Macht und Kraftreserven anderen zur Verfügung zu stellen, oder sich selbst zuzufügen.

Kampfmeditation: Die Kampfmeditation ist eine Weiterentwicklung des Machtgeflechts. Slynth erlernte sie ursprünglich nicht aktiv, sondern entwickelte eine Ausprägung dieser Technik selbstständig im Krieg gegen die Tof. Bereits als junge Kriegerin besaß sie die Fähigkeiten, militärische Handlungen des Feindes vorauszusagen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Bereits bei Beginn ihrer Ausbildung bei der Imperialen Inquisition vermutete man diese Begabung bei ihr und forcierte ihre Ausbildung daher in diese Richtung. Sie lerne, die Technik bewusst einzusetzen. Gleichzeitig gelang es ihr mit einer Aura, ihre Verbündeten besonders stark zu motivieren und ihre Konzentration und Ausdauer zu steigern. Nach ihrer Rückkehr als ausgebildete Inquisitorin des Galaktischen Imperiums beendete Slynth den Krieg gegen die Tof mit Hilfe der Kampfmeditation.

Wissenswertes

Aussehen

Äußeres

Größe: 1,80 m

Haarfarbe: schwarz

Augenfarbe: originär grau, mittlerweile Sith-Augen

Aussehen: Slynth wurde als eine Nagai mit speziestypischer schneeweißer Haut und stahlgrauen Augen geboren. hat ein schönes Gesicht mit feinen Zügen, einer zierlichen Nase und stahlgrauen Augen, die mit einem schlanken, zierlichen aber dennoch weiblichen Körper wetteifern. Lange Beine und wohlproportionierte Hüften, eine straffe, aber nicht ausladende Oberweite sind ihr zu eigen. Sie weiß ihre Reize in Szene zu setzen und zu instrumentalisieren. Wie alle Nagai hat sie schneeweiße Haut und langes, rabenschwarzes Haar. Wie als natürlicher Kontrast dazu hat sie faszinierend rote Lippen.

Ausrüstung, grundsätzlich

Waffen:

  • Lichtschwert, Doppelklinge (rot, aktuell beschlagnahmt)
  • das Shoto ihres verstorbenen Schülers Algol Myrestas (rot)
  • je ein Messer in jedem Stiefelschaft

Kleidung: Im Alltag dunkle Sith-Roben, zu Anlässen gerne opulente Kleider

Ausrüstung:

  • Comlink
  • Sie hat eine Elektromesh-Rüstung ihrer Heimat im Eigentum
  • Brustpanzer sowie Arm- und Beinschienen aus einer Cortosis-Legierung

Ausrüstung, im aktuellen Plot

Waffen:

  • ein Lichtschwert aus der Waffenkammer von Ethalun (grün)
  • das Shoto ihres verstorbenen Schülers Algol Myrestas (rot)
  • 2 Blasterpistolen in Holstern an den Oberschenkeln
  • 1 Wurfmesser im Stiefelschaft

Kleidung und Rüstung:

  • Elektromesh-Rüstung
  • Brustpanzer und armschienen aus Cortosis-Legierung
  • über beidem weiße Jedi-Tunika, Leinenhosen und eine braune Jedi-Robe

Ausrüstung:

  • Comlink
  • Handheld Holo-Projektor (erbeutet)
  • Medi-Pack (erbeutet)
  • Notrationen (erbeutet)

Prinzipien

Stärken und Schwächen

Charakterzüge

Die Nagai ist eine herrschaftliche, energische Frau, die daran gewöhnt ist, zu bekommen was sie will. Ehrgeiz und Zielstrebigkeit vereint sie mit einem ungewöhnlichen Charisma, einer feinen Grazie, die sich in Körpersprache und Mimik äußern und sie selbst während eines Wutanfalls anziehend und furchteinflößend zugleich erscheinen lassen. Stolz und Eitelkeit zählen genauso zu ihren Charakterzügen wie Rachsucht und Impulsivität. Durch Schlafmangel, der auf ihren unerklärlichen Schlafstörungen beruht, ist sie oft herrisch und reizbar. Ihre schöne, liebreizende, zierliche Fassade, durch die sie häufig unterschätzt wird, verbirgt eine frivole Sadistin, die die einzigen Freuden des Lebens noch in Mode, Kunst und klassischer Musik findet. Sie ist eine überaus begabte Machtanwenderin und Kämpferin, mit wie ohne Lichtschwert und sich dessen auch vollkommen bewusst, hegt jedoch keinerlei Interesse darin, ihren Meister zu stürzen, sondern ist ihm treu ergeben. Ihr großes strategisches Genie zeigt sie einzig und alleine in den Intrigen, die sie am Hofe Jins spinnt.


Beziehungen

Ace Jin

Slynth wurde von dem dunklen Jedi Ace Jin vor einer drohenden Sklaverei gerettet und von diesem in den Reihen der Inquisition als seine Schülerin ausgebildet. Während ihrer Meister-Schüler Bindung begannen die beiden eine Affäre, die sie zum Zusammenbruch des Galaktischen Imperiums aufrechterhielten. Nach der Schlacht von Endor glaubte Slynth, Jin sei gestorben. Gebrochen kehrte sie in ihre Heimat zurück. Dort suchte Jin sie Jahre später auf. Noch immer an ihn gebunden, folgte sie Jin zurück in die große Galaxis und ihre Beziehung lebte ein weiters Mal auf. Schließlich gestand Jin Slynth, er habe seine Gefühle verloren. Nicht nur ihr gegenüber, sondern gegen jedermann. Auch wenn dies das Ende ihrer Beziehung bedeutete, kann Slynth sich nicht von ihm lösen. Ihre Gefühle sind ungebrochen. Sie fühlt sich ihm durch Liebe - und somit mit ihrer Ehre - verbunden und verpflichtet. Solange sie Gefühle für ihn hat, wird sie ihm loyal dienen.

Abseits der romantisch Beziehung verbindet die beiden eine lange Freundschaft. Zu Zeiten der Inquisition haben sie einander ihre Leben anvertraut. Auch heute noch gehört Slynth zu den wenigen Vertrauten, die Jin an sich heranlässt und denen gegenüber er seine wahren Gedanken äußert. Totz der faktisch noch immer zwischen ihnen bestehenden Machtgefälles hält sich Slynth Jin gegenüber mit ihrer Meinung nicht zurück, sondern ist offen und direkt.

Julia Jin

Julia ist die Adoptivtochter von Ace Jin. Slynth gehört zu dem sehr kleinen Kreis derer, die über Julias wahre Identität, inklusive ihrer wahren Herkunft als Tochter des Jedi Ryen Chatten, eingeweiht ist. Sie hat das Mädchen bereits in deren Kindheit auf Onderon in der Macht unterwiesen und ihre Ausbildung später auf Ethalun beendet. Nach dem Tod von Algol hat Slynth Julia - wenn auch nur inoffiziell - als ihre neue persönliche Schülerin angenommen.

Algol Myrestas

Algol war zwar nicht Slynths erster Schüler, aber definitiv der, der am meisten Einfluss auf sie hatte, zumindest in der Retrospektive. Nach dem Ende der Beziehung zu Jin stürzte sie sich in eine Affäre mit dem jüngeren und unerfahrenen Algol. Sie versuchte, mit ihm ihre Beziehung zu Jin zu Spiegeln. Mittels einer neuen Liebe wollte sie sich endgültig von Jin und dessen Macht über sie lösen. Doch das misslang. Während Algol sich in sie verliebte, stellten sie bei ihr keine tiefergehenden Gefühle ein. Als Algol hinter die Motivation seiner Meisterin geriet, zerrüttete dies auch das Meister-Schüler-Verhältnis. Er warf ihr vor, ihn missbraucht zu haben. Erst nach dem Tod von Algol hat Slynth begriffen, was sie ihm mit ihrem Handeln angetan hat.

Tha’keru

Tha'keru war Slynths erster Partner und Vater ihrer Kinder. Sie dienten im Krieg ihrer Heimat Nagi in derselben Einheit. Nachdem sie nach dem Fall des Imperiums in ihre Heimat zurückgekehrt war, versuchte sie, die Beziehung zu ihm wieder aufzunehmen. Dies misslang, da sie sich nach wie vor an Jin gebunden fühlte. Die Bindung, die Slynth gegenüber Jin empfindet, empfindet Tha'keru für Slynth. Er ist ihr wichtigster Funktionär in ihrer Heimat.

Syn’ji

Syn'ji ist Slynths älterer Bruder. Nach dem Tod ihres Vater entbrannte zwischen den beiden Geschwistern ein erbitterter Kampf um den Thron, der ihre Heimat neben dem bereits andauernden Krieg gegen die Tof in einen Bürgerkrieg stürzte. Syn'ji konnte sich in dem Konflikt behaupten, indem er Slynth an die Tof verriet. Sie macht ihn für den Tod ihrer Kinder und ihre eigene Verschleppung durch die Tof verantwortlich. Im Zuge ihrer Rückkehr nach Nagi hat sie ihren Bruder mit Hilfe der Macht ihrem Willen unterworfen, seinen Geist dabei jedoch versehentlich zerstört. Er ist zu einer willenlosen Marionette geworden. Eigentlich würde sie ihn gerne töten - und eigentlich verlangt ihre Ehre dies auch - doch ihr ist sehr bewusst, dass sie ihre Heimat damit nur wieder in einen Konflikt stürzen würde. Gemeinsam mit Jins Unterstützung und ihren Vertrauten auf Nagi wird eine Nachfolge aufgebaut, um Syn'ji zum richtigen Zeitpunkt aus dem Leben scheiden zu lassen.

Daas Medes

Slynth und Medes kennen einander seit Slynths Einstieg bei der Inquitition. Er hat sie damals gemustert. Nach einem anfänglich eher schwierigen Start können die beiden einander mittlerweile gut leiden und betrachten einander als Verbündete, was die Interessen des Ordens der Imperialen Sith betrifft.