Velva Sulvo
Velva Sulvo | |
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Allgemeines | |
Vorname |
Velva |
Nachname |
Sulvo |
Geschlecht |
weiblich |
Geburtsjahr |
15 VSY |
Beruf |
Agentin |
Herkunft | |
Spezies |
Mensch |
Heimatplanet |
Coruscant |
Aussehen | |
Größe |
1,70 m |
Haarfarbe |
dunkel-braun |
Augenfarbe |
braun |
Markantes |
sehr wandelbar |
Weiteres | |
Waffen |
Standartblaster |
Ausrüstung |
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Einheit | |
Rang |
Topagentin |
Zugehörigkeit | |
Besonderheit |
|
Biographie
Velva wurde als Tochter wohlhabender, imperiumstreuer Eltern im Jahre 13 VSY zur Blütezeit des Imperiums geboren. Ihre Mutter war von adliger Herkunft, während ihr Vater sich selbstständig aus der Mittelklasse zu einem angesehenen Ausbilder an der imperialen Akademie hochgearbeitet hatte. Dort hatten sie sich auf einem Ball am imperialen Hof kennen und lieben gelernt und als Resultat wurde zwei Jahre später Velva geboren. Sie hatte schon früh Privatlehrer, die ihr die beste, mögliche Ausbildung zukommen ließen und ihre Kindermädchen verzweifelten regelmäßig, wenn sie mit einigen anderen Kindern aus der Gegend wieder einmal der Obhut entkommen war und durch die Weiten der Stadt streifte. Dank ihres Gedächtnisses verirrte sie sich niemals und konnte so bei einigen Wettrennen und Mutproben mit ihren meist männlichen und älteren Spielkameraden gewinnen. Velva liebte die großartige Stadt Coruscant und konnte nicht verstehen, dass viele die Häuserschluchten eher bedrückend als schön und die Betriebsamkeit als hektisch statt aufregend bezeichneten. Als sie älter wurde und ihre Ausbildung weiterging, merkten ihre Lehrer recht bald, dass sie ein ausgezeichnetes Gedächtnis hatte und mit 10 Jahren sprach sie neben Basic schon fünf weitere Sprachen. Ihre Eltern bekam sie meistens nur abends oder, wenn diese einmal frei hatten, zu sehen, doch wenn sie sie sah, war das Verhältnis stets liebevoll. Bei den vielen gesellschaftlichen Anlässen im imperialen Palast lernte sie viele wichtige und weniger wichtige, sich dafür aber für umso wichtiger haltende Personen kennen und speicherte all diese irgendwo in ihrem Gedächtnis ab, für den Fall ,dass sie sie einmal wieder sehen würde. Bei einem solchen Event lernte sie schließlich mit 15 Jahren Firmus Slovan kennen, der nach einem kurzen Gespräch mit ihr und daraufhin mit ihren Eltern beeindruckt davon war, wie reif sie schon zu sein schien und vor allem natürlich von ihrem Gedächtnis. Sogar den Imperator selbst hatte sie bei einigen dieser Veranstaltungen schon einmal gesehen, auch wenn ihr dieser damals eher gruselig vorkam. Eines Tages jedenfalls kam Firmus Slovan zu ihr nach Hause und beriet sich lange mit ihren Eltern. Welche Entscheidung gefallen war, erfuhr sie am nächsten Abend, als ihre Eltern sie zu sich baten und begannen ihr einen langen Vortrag über ihre Pflichten als imperialer Bürger und die Chance, die ihr gegeben wurde, zu halten. Als sie schließlich damit rausrückten, dass Slovan sie von nun an zunächst durch Mitarbeiter und später selbst ausbilden wollte, freute sich Velva riesig. Schon immer war es ihr Wunsch gewesen irgendwie eine angesehene Arbeit im Imperium zu finden, um ihre Eltern stolz zu machen und Karriere zu machen. So kam es, dass Velva wiederum mit deutlich älteren Kollegen alles über Nahkampf, Verkleidungstechniken, weitere Sprachen und Verhaltensweisen von Einwohnern anderer Planeten, Waffenkampf und natürlich auch technisches Wissen erlernte. Während sie im Umgang mit Computerterminals, Datapads und Schraubenschlüsseln stets hinter ihren Kameraden herhinkte, übertrafen ihre Fähigkeiten in den anderen Bereichen alle Erwartungen. Nur wenige Monate vor dem Tod des Imperators, erschütterte ein schwerer Schicksalsschlag die nun beinahe erwachsene junge Frau. Während eines Routinefluges ihres Vaters, war dessen Schiff von Rebellen angegriffen und im anschließenden Kampf vernichtet worden. Velva konnte es nicht fassen und ein großer Hass auf die Rebellen, welche so mutwillig die mühsam erstellte Ordnung gefährdeten, stellte sich bei ihr ein. Als schließlich nur kurz darauf diese Rebellen tatsächlich die Oberhand zu gewinnen schienen und dem Imperium durch den Tod des Imperators einen tödlichen Stoß versetzten, flohen ihre Mutter, welche sich noch immer unter Schock befand und sie ebenfalls. Durch einige Kontakte ihrer Mutter landeten sie schließlich auf Bastion, wo Velva dank ihrer Ausbildung schnell einen Job als Mitarbeitern in der Geheimdienstorganisation fand. Dies war allerdings ein schnöder Bürojob, der ihr nicht richtig gefallen mochte. Das Problem war, dass sie einfach noch immer recht jung war und vor allem gerade erst auf Bastion angekommen, sodass sie noch nicht die Kontakte hatte, sich versetzen zu lassen. Das Glück meinte es aber gut mit ihr, denn zwei Jahre später fand sie durch Zufall heraus, dass Firmus Slovan ebenfalls auf Bastion angekommen war und nun dort arbeitete. Als sie ihn aufsuchte, erkannte er sie auch sogleich als jenes viel versprechende Talent von Coruscant wieder und nahm ihre Ausbildung zusätzlich zu seinen sonstigen Tätigkeiten selbst in die Hand. Velva perfektionierte ihre Fähigkeiten immer weiter und war bald selbstständig in der Galaxis unterwegs, um –zunächst kleinere und schließlich immer wichtigere- Aufträge durchzuführen. Von den dreckigsten Hutts bis zu den versnobtesten Adligen becircte, bedrohte und manipulierte sie bald jeden, bei dem es die Aufgabe erforderte. Ihre Überredenskünste reichten von einem charmanten Lächeln und einem naiven Blick bis zu ihrem Blaster und ihre Verkleidungen von einer Tänzerin bis zu einer adligen alten Frau. Der einzige Wermutstropfen war, dass das Imperium trotz allem einfach schwach blieb. Ein kurzes Aufbäumen unter dem Großadmiral Thrawn und einiger weiterer Kandidaten, doch trotz allem war es ein langsames Sterben, während die so genannte Neue Republik selbst immer weiter im Chaos versank. Diese hatte immer noch nicht begriffen, dass es auf Dauer einfach nicht funktionieren konnte so viele tausende verschiedene Wesen ohne eine starke, zentrale und vor allem imperiale Führung zu einen. Dann geschah jedoch etwas, das so schrecklich klang, dass Velva es nicht wahrhaben wollte. FRIEDEN. Mit den Rebellen?! Sie konnte nicht fassen, dass die imperiale Führung tatsächlich eine Kapitulation anstrebte. Velva fühlte sich verraten von allem, an das sie je geglaubt hatte und um das ganze noch schlimmer zu machen, stimmte ihre Mutter mit diesen Verrätern überein. „Es gab lange genug Krieg, mein Kind. Zu viele gute Menschen sind gestorben. Frieden ist die einzige Lösung.“, hallten ihre Worte noch immer in Velvas Kopf. Wie konnte sie nur? Zu ihrer Erleichterung war es wiederum Firmus Slovan, der ihr eine neue Möglichkeit bot, indem ihr von einem „Neuen Imperium“ erzählte, welches von lächerlichen Gedanken wie dem Frieden mit den Rebellen nichts wissen wollte. So kam es, dass sie Slovan nach Yagar Minor folgte und nun wiederum als Top Agentin unter seiner Leitung arbeitet.
Ereignisse und Missionen im RPG
1.Eroberung von Parshoone
Velva Sulvo sollte als Agentin unter Firmus Slovan eine entscheidende Rolle in der laufenden Expansionskampagne des Neuen Imperiums spielen.
Ihre erste Mission im Rahmen der Kampagne war die Vorbereitung der Eroberung des Planeten Parshoone.
Hierfür eignete sich Velva die Identität der restimperialen Ubiquatorin Simone Pell an, indem sie diese auf ihrem Heimatplaneten Jaemus eliminierte.
Unter dem Deckmantel Pells’ reiste sie daraufhin in die Ubiqutoriatszentrale von Parshoone und sollte vier der führenden Ubiquatoren eliminieren.
Nach der Infiltration der Zentrale eliminierte sie nach und nach zunächst Rade Semtin, Heroosh Guzaar und Ruula Telsone. Sie bediente sich dabei vor allem subtiler, manipulativer Maßnahmen, um keine weitergehende Aufmerksamkeit auf die Zentrale von Parshoone zu lenken und den Weg für Militärinitiative des neuen Imperiums zu bereiten. Rade Semtin fiel einer unglücklichen Explosion am Spieltisch zum Opfer. Wie von Velva geplant, erhielt Heroosh Guzaar die Aufgabe, die internen Ermittlungen zu leiten. Derweil machte ihr die Feindschaft von Simone Pell mit Ruula Telsone zu schaffen, welche sie deshalb ständig überwachen ließ und ihren Bewegungsfreiraum einschränkte. Ihre nächste Aktion vernichtete deshalb Ruula Telsone und Heroosh Guzaar gleichermaßen. Sie tötete Guzaar durch ein seltenes Gift von Telsones’ Heimatplaneten und lenkte somit allen Verdacht auf diese. Unschädlich im Gefängnis sitzend behinderte Telsone Velvas’ Arbeit nicht länger und wurde letztlich von dieser ebenfalls durch Gift getötet.
Der vierte Ubiquator Darven Harrak erwies sich als gewitzt und lockte sie zunächst in eine Falle. Nach dem Kampf mit Harraks’ Schattenagentin Rabe fand sie Harrak schließlich auf dessen Landsitz. In einem Gespräch fand sie heraus, dass er möglicherweise wertvolle Informationen besitzen konnte und dem Restimperium nicht so treu ergeben war, wie es zunächst den Anschein gemacht hatte. Anstatt ihn zu töten, betäubte sie ihn deshalb nur und brachte ihn in neuimperiale Gefangenschaft.
Beim anschließenden Kampf um Parshoone unterstützte Velva die Stormcommandos und wurde schließlich von Garik Threkin und seinen Männern vom Planeten gebracht.
2. Rico de Ralon
Velvas’ nächster Auftrag hatte keinen militärischen Bezug. Der überraschend benannte Firmenerbe Rico de Ralon befand sich auf dem Luxuskreuzfahrtraumschiff Meridian. Dort wollte er über die künftige Firmenpolitik nachdenken. Velvas’ Auftrag bestand darin, ihn unauffällig auf einen neuimperialen Kurs zu bringen und ihn gleichzeitig vor möglichen Mordversuchen durch seinen machthungrigen Bruder zu schützen.
Auf der Meridian nahm sie die Rolle von Lady Tagge ein, um sich in der Oberschicht bewegen zu können. Sie hoffte, durch den Familienkonflikt, der seinerzeit auf Tepasi zwischen den Mitgliedern der Tagge Familie tobte, eine Sympathiebasis zwischen sich und de Ralon zu schaffen und ihn dadurch mit ihren Worten zu erreichen.
Der Auftrag wurde dadurch erschwert, dass sie unter den Mitarbeitern des Schiffes ein bekanntes Gesicht entdeckte. Mervic Rashtemi, ein ehemaliger Geliebter von Velva, der zu den besten Söldnern der Galaxis zählte und eigentlich sieben Jahre zuvor von ihr getötet worden war.
Sie vermutete schnell, dass Rashtemi ebenfalls hinter de Ralon her war. Um seine Identität auf dem Schiff zu enttarnen, inszenierte Velva den Diebstahl eines Schmuckstückes aus ihrer Kabine. Die anschließenden Untersuchungen brachten sie jedoch selbst gefährlich nah an eine Entdeckung. Rashtemi konnte enttarnt werden. Velva fand heraus, dass sich de Ralon völlig ungeschützt im Wellnessbereich des Schiffes aufhielt und stahl sich heimlich aus ihrer Kabine. In der Sauna kam es zu einem Wiedersehen mit Rashtemi. Dieser enthüllte ihr, dass er hinter ihr her war und sie tot sehen wollte. Im anschließenden Kampf überrumpelte er Velva und sperrte diese in der Sauna ein. Nachdem sie sich befreit hatte, fand Velva heraus, dass Rashtemi die Meridian bereits verlassen hatte. Zurück blieb jedoch die Enthüllung von Rashtemi, dass er einige ihrer geheimen Identitäten kannte und über überraschend viel Insiderwissen verfügte.
Anschließend widmete sie sich wieder ihrem ursprünglichen Auftrag und legte de Ralon in einem Gespräch die Vorzüge des neuen Imperiums nahe.
Dieser beschloss daraufhin abzureisen, weil es eine interne Firmenkrise gegeben hatte. Velva vermutete dahinter einen weiteren Trick durch seinen Bruder und schlich sich an Bord von de Ralons Schiff.
Dieses erlitt einen Schaden am Hyperraumantrieb, sodass es hilflos durch den Raum trieb und ganz wie Velva gefürchtet hatte, von feindlichen Kräften erobert wurde.
Sie tötete einige der Eindringlinge, welche sich als Rashtemis’ Männer heraus stellten und stellte anschließend Rashtemi und de Ralon in dessen Kabine. Rashtemi tötete vermeintlich de Ralon und betäubte Velva anschließend.
Velva wachte als Gefangene an Bord einer geheimen Raumstation wieder auf. Nachdem sie zunächst einiges an Folter erdulden musste, begrüßte Rashtemi sie danach überraschend freundlich. Er stellte sie einem Vorgesetzten, dem ‚Kommandanten‘ vor, welcher Velva überreden wollte, einer geheimen Organisation beizutreten.
Velva lehnte jedoch ab und erinnerte Rashtemi einmal mehr daran, dass sie dem Imperium treu ergeben war.
Anschließend floh sie von der Station. Durch ihren Aufenthalt hatte sie jedoch erfahren, dass der getötete de Ralon nur ein Double gewesen war. Der echte de Ralon befand sich noch immer in der Hand der geheimen Organisation, die das Double als Köder für Velva genutzt hatten.
Velva lockte ihre Verfolger auf einen Raumhafen und schlich sich anschließend auf das Schiff der Söldner, die sie für die Organisation verfolgt hatten. Wie es der Zufall wollte, sollte der echte de Ralon auf jenem Frachte an seinen Bruder übergeben werden.
Velva gelang es, de Ralon zu befreien, woraufhin dieser nach Coruscant zurückkehrte und bekannt gab, dass das Unternehmen fortan Geschäfte mit dem neuen Imperium führen würde
Velva kehrte nach Yaga Minor zurück, wo sie sich einigen Befragungen unterziehen musste, aufgrund ihrer Gefangenschaft.
3. Jagd nach Rashtemi und der Organisation
Velva suchte daraufhin nach der Organisation und deren Männer in den Reihen des neuen Imperiums. Dabei besuchte Rashtemi sie einmal mehr, indem er in ihre Wohnung einbrach und ihr anbot, mit ihr gemeinsam ein neues Leben zu beginnen.
Velva lehnte dies jedoch ab, brachte es aber auch nicht über sich, ihn erneut zu töten.
Wissenswertes
Äußeres
Es ist gewiss keine leichte Aufgabe Velvas Aussehen zu beschreiben, denn es ist so wandelbar, wie es ihr Berufszweig erfordert. Sollte sie gerade einmal nicht in einer Verkleidung stecken, erkennt man jedoch eine schlanke Frau, die jünger aussieht, als sie tatsächlich ist. Gerade dieser Umstand kommt ihr oft zu Gute, wenn sie für harmloser und unschuldiger gehalten wird, als sie es tatsächlich ist. Ihr braunes Haar trägt sie niemals länger als schulterlang, sodass es bei Bedarf jederzeit unter einer Perücke verschwinden kann. Ihre ebenmäßigen Gesichtszüge, die funkelnden braunen Augen und die eher schmalen Lippen sind allerdings auch kein verlässliches Erkennungszeichen, da sie auch diese mit dem passenden Make-Up zu verändern weiß. Für ihre Rollen gelingt es ihr in jedem Outfit so zu wirken, als trage sie dieses täglich und kann im einen Moment wie ein Allerweltsmensch wirken, den man sofort wieder vergisst und im nächsten eine schillernde, einprägsame Persönlichkeit darstellen. Wenn sie tatsächlich einmal nicht unter einem Decknamen unterwegs ist, so trägt sie am liebsten schlichte, schwarze Monturen, die eng anliegend ihren Körper betonen, ohne jedoch aufreizend zu wirken.
Charakterzüge und Fähigkeiten
Velvas herausragendste Eigenschaft ist wohl ihr ausgezeichnetes Gedächtnis. Es gibt kaum etwas, das sie jemals vergisst, was ihr bei ihren Aufträgen oftmals sehr zu Gute kommt. Daraus resultiert auch ihre Eigenschaft, dass sie schlimme Taten ihrer Feinde niemals vergisst und erst recht nicht vergibt, dafür allerdings auch Leuten, die ihr etwas Gutes getan haben, ihre Dankbarkeit zeigt und ihre Schulden immer tilgt. Ihre Weigerung jemals aufzugeben und ihr Mut, haben sich spätestens gezeigt, als sie als Kind mit stets deutlich größeren Jungen aus befreundeten Familien Wettrennen durch die Stadt und von den Eltern –hätten sie je davon erfahren –höchst missgebilligte Ausflüge in die tieferen Ebenen der Stadt unternommen. Seit jeher ist sie daher auch körperlich fit und schon bevor ihre richtige Nahkampfausbildung begann, kannte sie allerlei Kniffe, um ihre Gegner auf den Boden zu schicken. Schon früh kam sie mit den wichtigen Personen der Gesellschaft zusammen und lernte sich angemessen zu verhalten und gewählt auszudrücken. So gut ihr Gedächtnis allerdings sonst auch war und ihr beim Erlernen von Sprachen und anderen wichtigen Fähigkeiten behilflich war, war ihre Schwäche schon immer der Umgang mit technischem Gerät. Zwar kann sie natürlich einigermaßen mit ihrem Datenpad umgehen und sich in einfach Programme einhacken, sollten allerdings höhere Kenntnisse erforderlich sein oder tatsächlich Sicherungen bestehen, die sie umgehen muss, so muss sie die Hilfe von dazu ausgebildeten Personen in Anspruch nehmen. Ebenso hat sie kaum mechanische Fähigkeiten. Sie ist absolut loyal und auch wenn man ihr als Schwäche vielleicht ankreiden kann, dass sie von Massenvernichtung und Verachtung von Nichtmenschen nicht allzu viel hält, so ist sie doch der Überzeugung, dass ein starkes Imperium die einzige Möglichkeit ist, die Galaxis zu einen und zu führen.
Beziehungen
Firmus Slovan
Der Chef des IIA ist ein enger Vertrauter Velvas. Aufgrund ihrer Position als ihm direkt unterstellte Agentin abseits der üblichen Rangfolge genießt sie ansonsten nicht besonders viel Gegenliebe bei den Mitarbeitern des IIA. Slovan begleitet Velvas’ Karriere von Anfang an. Trotz einer gewissen Distanz nimmt er in Velvas’ Augen beinahe so etwas wie eine Vaterrolle ein. Abgesehen von dienstlichen Unternehmungen spricht sie manchmal mit ihm bei einer Flasche Wein über ihre Probleme oder wird von ihm und seiner Frau zum Essen eingeladen.
Miko Daal
Mit Miko Daal, einem Stormcommando, der bei der Parshoone Operation auf der Aurora war, verband Velva eine kurze Liebelei. Nachdem sie sich von ihren Verletzungen erholt hatte, kamen sie und Daal sich auf der Krankenstation näher. Nachdem Daal den Gefangenen Harrak von Parshoone nach Yaga Minor überführt hatte, trafen sie sich noch einmal in Velvas’ Appartment, bevor sich ihre Wege wieder trennten.
Mervic Rashtemi
Velva lernte Mervic Rashtemi im Jahr 14 NSY bei einer Mission kennen. Sie war für den Schutz eines Hochbarons von Corluag verantwortlich, der als imperialer Spion in einen Geheimbund eingeschleust werden sollte. Rashtemi war der Söldner, der mit der Tötung des Barons beauftragt war. In einem mehrmonatigen Eiertanz während der Sommersaison auf dem Landsitz des Barons kamen sich die beiden näher. Von Anfang an war klar, dass weder Velva noch er waren, was sie zu sein vorgaben. Dennoch konnten sie nicht voneinander lassen und teilten in dunklen Stunden alles miteinander. Nach drei Monaten jedoch war die Aufnahme des Barons geglückt, nachdem Velva einen Mordversuch durch Rashtemi verhindern konnte. Sie trafen sich ein letztes Mal, bevor Velva ihn am nächsten Tag mit einem Scharfschützengewehr auf dem Marktplatz erschoss. Rashtemi überlebte jedoch und tauchte sieben Jahre später auf der Meridian wieder auf. Er ist Teil der geheimnisvollen Organisation, die Velva rekrutieren wollte. Seine Motive sind unklar, Velva vertraut ihm nicht und dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Seit dem Wiedersehen auf der Meridian hat Mervic mehrfach versucht, sie zu überreden, sich wieder auf ihn einzulassen. Es bleibt unklar, ob er tatsächlich Gefühle für sie hegt oder alles Teil eines großen Plans ist.