Peleas Zercar

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Peleas
Datei:Peleas 5.JPG
Allgemeines
Vorname

Peleas

Nachname

Zercar

Geschlecht

männlich

Alter

25

Beruf

Sith

Herkunft
Spezies

Mensch

Heimatplanet

Kamori

Aussehen
Größe

1,85 m

Haarfarbe

dunkles schwarz-braun

Augenfarbe

dunkelbraun

Markantes

-

Weiteres
Waffen

dunkelrotes Lichtschwert

Ausrüstung
  • altes Andenken von Kamori
  • die persönlichen Gegenstände seines Meisters, ebenso seine
  • Verpflegung
Meister

Kromazar

Schüler

-

Rang

Sith Schüler

Zugehörigkeit
  • Neues Imperium
  • Imperiale Sith
Besonderheit



Biographie

Als Peleas fünf Jahre vor der Schlacht um Yavin geboren wurde, lebten seine Eltern noch in einer Stadt auf Kamori. Sein Vater arbeitete für das Imperium unter Palpatine und seine Mutter war Schneiderin für die Zivilisten vor Ort. Die Städte waren nicht groß, doch immerhin öfters besucht von Schiffen, die in den beiden Raumhäfen der Region landeten. Auch Truppenbewegungen des Imperiums fanden hier öfters statt. Nach der Schlacht um Yavin, genau gesagt 5 Jahre danach, verwüsteten Klimakatastrophen den ganzen Kontinent auf dem die Familie lebte. Als wäre der Planet krank geworden, erhob sich die Erde in Stößen nach oben, unterirdische Lavaflüsse drückten das Erdreich aufeinander, mündeten in Ozeane und ließen gewaltige Dampfwolken aufsteigen. Immer mehr Städte wurden verwüstet. Die Hauptstadt Kamoria fiel, da in Küstennähe gebaut, dem Meer zum Opfer und noch bis heute wird gerade diese von Sturmfluten und Taifunen heimgesucht.

Man unternahm zu der Zeit nicht viel um die Einwohner zu retten. Aufgrund des Kampfes der Rebellen gegen das Imperium, welche bereits einige Erfolge erzielen konnten, waren alle imperialen Truppen von Kamori abgezogen worden. Der Flugverkehr war eingestellt worden und nur wenige reiche Personen hatten die Möglichkeit direkt von dem Planeten abgeholt zu werden. Der Rest der Bevölkerung zog sich weiter ins Land zurück in der Hoffnung von weiteren Katastrophen verschont zu bleiben. Doch diese Hoffnung erübrigte sich zusehends. In der Nacht kamen einheimische Raubtiere näher und nur die Feuer und Lasersalven konnten sie abhalten über die Flüchtenden herzufallen. Plünderer landeten mit ihren Schiffen und versuchten die oberen Stockwerke, der aus dem Meerwasser herausragenden Häuser zu plündern, Piraten lauerten auf ein Geschäft Flüchtende gegen hohe Gelder vom Planeten zu bringen, Hilfskräfte schafften es ab und zu ein paar Bewohner zu finden und mitzunehmen, doch all dies reichte noch lange nicht aus alle Zivilisten von dem sterbenden Planeten zu schaffen. Gangs trieben nun ihr Unwesen, da das Imperium den Planten aufgegeben hatte. Die Rebellen hatten um ihr eigenes Leben zu kämpfen und so wurden die restlichen Bewohner ihrem Schicksal überlassen. Zwei von ihnen waren Peleas Mutter und er selbst. Sein Vater war bereits seit 3 Jahren verschwunden und man munkelte, dass das Schiff auf dem er gedient hatte, abgeschossen worden war. Lange hatte Magas auf eine Nachricht von ihrem Gatten gewartet, doch bald alle Hoffnungen aufgegeben. Wenn er noch gelebt hätte, dann hätte er sie beide von diesem Planeten heruntergeholt. Doch dem war nicht so.

Nach den gröbsten Unruhen war die Mutter mit ihrem Kind in einer provisorischen Siedlung gelandet. Dort war alles sehr primitiv und es blieb kaum einer länger um es sich wohnlicher zu machen. Alle dachten, dass es besser sei noch weiter landeinwärts zu wandern, die Älteren unter ihnen behaupteten jedoch, das es dort noch gefährlicher sei. Magas blieb, da sie den Alten vertraute und so entgingen sie und Peleas dem Schicksal einen gewaltsamen Tod durch einen Hurricane zu sterben. Peleas selbst hatte ebenfalls gesagt, dass sie bleiben sollten, weil sie dann weiterleben würden, doch das ging zu diesem Zeitpunkt unter. Etwas genauer wurde es schon als er vorhersagte, dass das Lager überfallen würde und er bei einer Nacht und Nebelaktion seine Mutter hochzerrte und sie versteckte. Dies war auch gut, denn keine halbe Stunde später wurde das Lager ausgeraubt und die Anwesenden als Sklaven ins All verschleppt. Die Mutter war geschockt über die Ereignisse, die sie aus einiger Entfernung aus einem Erdversteck heraus gesehen hatte. Sie wollte als alles still war einige Sachen holen um sie sich und Peleas zu geben, doch er hielt sie zurück. Noch nicht Mutter, waren seine Worte. Sie verstand kurze Zeit später auch warum. Eine zweite Gruppe Plünderer zog keine 5 Minuten später durch das zerstörte Lager. Sie suchten sich alles zusammen was sie brauchten und verschwanden anschließend. Magas war verblüfft über die Fähigkeit von Peleas Dinge zu ahnen und nahm sich vor ab jetzt noch mehr auf ihn zu hören. Die Mutter nahm alles was noch verwertbar und tragbar war an sich und beide verschwanden in den Wald. 2 Jahre später konnten aber auch seine Vorhersagen nichts mehr retten. Der Planet war zur Karantänezone eingestuft worden und kein Schiff landete mehr auf diesem. Die Umgebung war mehr als unwirklich und der Jugendliche musste seine Lebensmittel selber jagen und töten. Seine Mutter war an einem Fieber erkrankt und nicht mehr bewegungsfähig genug um aus der Hütte zu gehen, welche sie vor langer Zeit leer vorgefunden hatten.

Er nahm seine Aufgabe an und striff Tag und Nacht durch die Umgebung um etwas essbares zu finden, was sie auch verkrafteten. Sein Körper war mit 12 schon so an die Strapazen gewöhnt, das ihm die täglichen langen Märsche nichts mehr ausmachten. Egal bei was für einem Wetter, er ging raus damit sie etwas zu beißen hatten. Seine Mutter wurde durch die Lebensmittel immer wunderlicher, Peleas glaubte heute, das einige davon sie vergiftet haben. Sie fing an Dinge zu sehen die nicht da waren und war eines Tages verschwunden als Pel wieder zur Hütte zurückkam. Er suchte sie lange und fand sie schließlich am Boden einer Klippe, welche sie sich runtergestürzt hatte. Die Trauer in ihm war unvorstellbar, doch kurz darauf wandelte diese sich in Wut. Wut auf die Welt, auf das Alleinsein, auf sein beschissenes Leben. Er machte weiter und sprach eine lange Zeit nicht. Erst als ein Dutzend Piraten landeten um sich einen Schlupfwinkel zu bauen, kam wieder Leben in seine Augen. Es landeten immer mehr und bald entstand eine ganze Siedlung aus Blechcontainern, die in der Erde vertaut wurden. Er schlich um diese herum und wollte wissen, was jene hier trieben. Kurz überlegte ob er diesem Pack beitreten sollte um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Doch als er sah, wie diese mit Geiseln umgingen, entschied er sich anders. Kurze Zeit später kamen weitere Piraten an und gesellten sich zu den anderen. Sie jagten ihm seine Beute weg und nahmen immer mehr Raum ein. Peleas hatte sich eine Grenze gesetzt bis zu der sie kommen konnten, ab dann würde er sie angreifen und sich sein Gebiet halten. Seine Muskeln waren gestählt, seine Sinne geschärft. Er verstand es ohne Waffen zu jagen und die Beute mit bloßen Händen zu töten. Eine beachtliche Leistung, sah man die eine halben Meter hohen bis zu den Zähne bewaffneten Kreaturen, die mit einem Schlag einen Menschen betäuben und auffressen konnten. Eines Tages war es soweit. Sie kamen fast bis zu seiner Hütte. Peleas griff sie an und schaffte es sie alle ohne Ausnahme zu töten. Die im Dorf verblieben Piraten schickten noch einen Trupp, den Peleas auf die selbe Weise tötete. Grimmig führten die Piraten, sie hatten ihr Versteck aufgegeben in der Vermutung, dass es viele Gegner gewesen waren, einen Orbitalschlag auf ihr Lager und die Umgebung durch, um alles auszulöschen was sie angegriffen hatte. Wie Peleas dies überlebte wusste er lange nicht.


Er wachte auf einer metallenen Pritsche in einem stinkenden Raum auf. Bald erkannte er, dass er in einem Schiff saß. Man musste ihn gefunden haben als er aus dem Wasser gekrochen war, denn er hatte sich in einen See flüchten können und war daher der Explosion entkommen. Peleas wurde an einen Mienenbesitzer verkauft, der seine Miene im Outer Rim und ebenso einen Vertrag mit dem imperialen Leitung dieses Sektors hatte. Der junge Kamorianer wurde mit anderen Frischfleisch auf einen kleinen Mond deportiert, wo er von da an leben und arbeiten durfte. Man konnte sich vorstellen, wie es war. Es galt das Recht des Stärkeren, jeder der nicht genug Kraft oder kriminelle Energie besaß, wurde von der Meute sofort aufgefressen. Gegen diesen Ort war der sturm- und erdbebenverseuchte Planet Kamori geradezu ein Urlaubsdomizil. Es war schwer dort zu überleben. Peleas, dessen dunkle Aura bereits wuchs, erkannte die Taktiken wie er überleben konnte und nutzte dieses Wissen aus. Später, er war 22 geworden, hatte er eine erstaunliche Körperkraft aufgebaut, so das man sich nur noch zu zweit an ihn herantraute. Eine Sache die trotzdem viel zu oft versucht wurde, musste man sich doch für eine der bestehenden Gruppen entscheiden. Er hatte es jedoch geschafft die langen Jahre auf keiner Seiten zu stehen und wurde deswegen besonders oft attackiert. Auch die Schwächlinge, die sich um ihn herum versammelt hatten, um ihm zu folgen ließ er im Stich. Er hatte keine Lust noch mehr Schlägerein wegen der Erbärmlichkeit seiner eventuellen Mitglieder zu führen. Peleas erkannte, dass man nur stark war, wenn man sich auf sich selbst verließ und sich keinem anvertraute der schwächer oder nur ebenso stark war wie man selbst. Er fuhr weiter seine Einzeltaktik und wurde dafür noch mehr gehasst. Jetzt versuchten ihn sogar die ehemals Zugewandten zu meucheln, da er ihnen nicht helfen wollte den Schlägen der größeren Gruppen zu entkommen. Alles mündete darin, dass es irgendwann einen Aufstand gab und die Miene geschlossen wurde. Es rückten angeheuerte Truppen an um die aufständigen Häftlinge zu töten und das Gebiet zu säubern. Eine riesige Schlacht entbrannte, die auf einer befestigten Ebene ein Ende fand. Überall lagen Tote, Berge von Leichen. Der Besitzer hatte wegen der heftigen Gegenwehr sogar nochmals Soldaten schicken müssen, die den ersten zur Hilfe kamen, doch sie erlebten dasselbe Schicksal ihrer Kameraden. Keiner lebte mehr in diesem Gebiet. Dies war der Tag, an dem eine bestimme Person den Mond betrat, angezogen von der Essenz des Leids, welche hier ausströmte. Er näherte sich davon und schritt über das Schlachtfeld um sich weiter zu stärken. Alles war ruhig, er spürte kein Leben mehr auf diesem Platz. Als er den Blick von einem Berg Leichen schon abwenden wollte, sah er auf einmal eine Hand die aus einem Spalt von Menschen hervorkam. Die Finger waren gekrallt und die Muskeln angespannt. Dann erbebte der Leichenberg und ein blutüberströmter junger Mann wuchtete sein Fleisch gegen das tote um ihn herum. Er kämpfte sich aus dem Berg Toter hervor, landete auf steinigem Boden und erhob sich Stück für Stück vom Boden. Seine Beine taten ihr Werk noch nicht, sein Geist, der ihn aus der Dämmerung geholt hatte, schon. Kromazar blickte auf den Jungen und spürte, dass er hier einen Schüler für sich gefunden hatte.


Wissenswertes

Äußeres

Peleas ist Mitte zwanzig, wirkt jedoch durch seine vergangenen, schweren Lebensumstände älter aus als er eigentlich ist. Sein Körper wurde gestählt durch die unmenschlichen Bedingungen, die auf Kamori geherrscht haben. Sein Blick ist ungebrochen und wild. Peleas Gesichtszüge muten herb an, doch er kann auch weicher schauen, wenn er einen friedlichen Moment hat. Die dunklen Haare trägt er immer geschoren. Diese Eigenart hatte er sich, seit er ein Junge war, angeeignet. Es sieht auch recht gut aus. Wenn sein Haupt von der Sonne bestrahlt wird, glänzen seine Haare bräunlich, geht er einen finsteren Gang entlang oder hält sich im Halbdunkel auf, könnte man meinen sein Haar wäre schwarz. Ebenso verhält es sich bei seinen Augen. In direktem Tageslicht sieht man den braunen Schimmer darin. Wenn es jedoch dunkel ist, dann bleibt dieser Effekt aus und seine Augen wirken dunkel und undurchdringlich. Peleas trägt generell die gleiche Kleidung und schätzt Veränderungen in dieser Hinsicht nicht. Unter seinem Brustharnisch befindet sich ein einfaches Hemd, das sich bei Bedarf gegen ein gleichfarbiges auswechseln lässt. Am Unterkörper trägt er Leinenhosen, welche in der Beinregion weiter werden und danach in den dunklen Stiefeln verschwinden. Pel hält nicht viel von Roben, doch auf Wunsch seines Meisters legt er sich auf Reisen eine an.


Charakter

Peleas ist ein wilder, starker und entschlossener Charakter, der nur durch seinen Meister oder die eigens antrainierte Disziplin gezügelt werden kann. Seinem ungestümen Wesen ist es zu verdanken, dass er die üblen Jahre auf Kamori und Bradus-4 lebend überstanden hat. Ebenfalls zuträglich war dabei seine Ausdauer, seine Verbissenheit und die Kraft gegen die unmenschliche Natur und gegen Seinesgleichen anzukämpfen. Peleas ist nicht bösartig veranlagt, doch sein bisheriges Leben hat ihm nicht wirklich schöne Seiten aufgezeigt, wen wundert es daher, dass er stark und aggressiv seinen bisherigen Weg geht? Als Adept vor gut 2 Jahren gefunden, nahm ihm Kromazar trotz seines höheren Alters als Schüler auf. Jener erkannte das große Potenzial in ihm und tut einiges dafür, damit es nicht ungenutzt bleibt. Kromazars Methoden sind nicht gerade einfach und schon garnicht sanft, doch Peleas ist den rauen Umgang gewohnt. Er weiß mitunter Bescheid, wie er das Wohlwollen seines Herren erlangen kann. Schreibt sich vor zu denken wie ein Imperialer, der einen Befehl befolgt. Seine Treue ist unabdinglich und ein weiterer Erfolgsstein auf seinem Weg. Er ist Kromazar absolut ergeben, und ist es somit auch dem Neuen Imperium gegenüber.