Schnellfeuerwaffen
Schneller feuern zu können als der Feind hat sicher auch seine Vorteile und so forschen Entwickler in der gesamten Galaxis aus den unterschiedlichsten Fraktionen schon seit Jahrtausenden daran bei gleicher Feuerkraft schneller feuern zu können. Vor allem im Augenmerk der Entwickler liegt dabei der Turbolaser, welcher auf jedem größeren Kampfschiff zu finden ist und daher ideal geeignet wäre für den Einsatz der Schnellfeuertechnologie.
Turbolaser im Schnellfeuer
Neben der Kühlung steht vor allem die Energiebeschaffung im Vordergrund, wenn man über Schnellfeuerwaffen in dieser Waffenklasse nachdenkt. Wie schon bei den Gatling-Geschützen im Projektilbereich bietet hierbei ein System mit mehreren Läufen eine ideale Möglichkeit, um die Läufe zu kühlen, während gerade ein anderer Lauf den Schuss abfeuert. Dennoch muss jeder Lauf mit dem typischen Kühlsystem eines Turbolaser ausgestattet werden, sodass an dieser Stelle bereits der erste große Kostenaufwand entsteht. Eine andere Möglichkeit wäre eine einzige große Kühleinheit zu installieren, aber diese Variante wäre auch nicht wirklich günstiger oder effektiver. Daher belässt man es bei dem Mehrlauf-System, da hier auch weiterhin mit den Standardteilen anderer Turbolaser gearbeitet werden kann. Weiterhin muss man sich um die Energiebeschaffung kümmern, die vor allem die Schussrate eines Turbolasers einschränken kann, da die Speicherbank vor jedem Schuss neu geladen werden muss. Auch hier greift man einfach darauf zurück, dass man mehrere Systeme, in diesem Fall Speicherbänke, einbaut. Während nun also ein Schuss abgegeben wird, laden die anderen Speicherbänke sich auf und sind so schnell wieder einsatzbereit, um den nächsten Schuss abzufeuern. Dies ist der zweite enorme Kostenfaktor, da es sich bei den Speicherbänken quasi um das Herzstück eines jeden Turbolasers handelt. Wir sehen also, dass es sich bei Schnellfeuerwaffen eigentlich nur um mehrere Waffen handelt, die in einem System vereinigt wurden. Daher ist auch leicht verständlich, dass diese Waffen wesentlich zerstörischer sind als normale Waffen ihrer Art, aber auch der Energieverbrauch ist immens und und nicht jedes Schiff mit einem 0815-Generator kann solche Waffen in großen Stückzahlen fassen.
Andere Waffensysteme mit Schnellfeuersystemen
Wie wir gesehen haben, stellen vor allem die Kühlung und die Munitionszufuhr die beiden großen Probleme dar, wenn man eine Schnellfeuerwaffe entwickeln möchte. Bei anderen Waffensystemen verhält es sich ähnlich, vor allem andere Energiewaffen arbeiten mit sehr ähnlichen Verfahren, wobei natürlich nicht so große Speicherbänke und eine kleinere Kühlung vollkommen ausreichen. Der Aspekt der Kühlung spielt bei Projektilwaffen vor allem im offenen Raum eine wesentlich geringere Rolle. Hier stellt sich das Problem der schnellen Munitionszufuhr, welches jedoch durch Trommel- oder Gurtmagazine bereits im Handfeuerwaffen-Bereich effizient gelöst werden konnte. Problematisch wird es nur für Projektilwaffen wenn sie so schnell feuern, dass ihnen innerhalb von Minuten die Munition ausgeht, aber so gesehen sollte auch jeder normaler Feind in diesem Falle längst zerfetzt worden sein.
Ein Eintrag von Jack Rapter, Kommandeur der Collector und Captain des Imperial Departments of Military Research