Fondor-Dynastie
Fondor Dynastie | |
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Allgemeines | |
Regierungstyp |
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Gründer |
Berethor |
Anführer |
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Besondere Mitglieder |
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Regierungssitz |
Fondor |
Historische Daten | |
Gründungsjahr |
17 NSY |
Auflösung |
20 NSY |
Folgeregierung(en) |
keine |
Die Fondor-Dynastie ist ein 17 NSY gegründetes Reich,das seinen Hauptsitz auf Fondor hat. DIe Fondor Dynastie war scheinmäßig eine Demokratie, wobei faktisch der Diktator Berethor mit Militärgewalt herrschte.
Geschichte
Auf Fondor herrschte starke Unzufriedenheit, da die ursprüngliche Regierung, die Fondor Sternenschiff Gilde, sehr schwach war und nichts gegen die starke Arbeitslosigkeit und das wirtschaftliche Tief unternehmen konnte. Da Fondor Teil der Republik war und dennoch keine wirkliche Unterstützung erhielt, machte man die Republik für den wirtschaftlichen Ruin mitverantwortlich.
Der Sithlord Berethor, dessen Herkunft unbekannt ist, gelang es mit heimlicher Mithilfe des Neuen Imperiums die wenigen Streitkräfte Fondors auszuschalten und die alte Regierung zu stürzen. Berethor behauptete, er übernehme die Regierungsgewalt nur zum Wohle des Volkes und die Bevölkerung befürworteten seine radikalen Methoden gegenüber der alten Regierung. Berethor stellte eine Marionettenregierung auf und erklärte sich zum Staatschef, anschließend beorderte er den Senator Fondors zurück aus Coruscant. Mit dem formalen Austritt Fondors aus der Republik begann Berethors starke Militarisierung. Berethor stellte eine Berufsarmee auf, nutzte zur Ausbildung Imperiale Mittel und Methoden und ließ das neue Militär auf sich vereidigen.
Der Aufstieg der Fondor Dynastie gelang Berethor durch einige Tricks, unter anderem dadurch, dass er Moth, seinen heimlichen Verbündeten anwies, benachbarte Systeme zu attackieren, wobei die Fondor Flotte immer als Retter in letzter Not auftrat und die scheinbaren Piraten vertrieb. So sicherte er sich die Zusammenarbeit und teilweise Beitritte mancher Planeten in ein regionales Bündnis. Andere Planeten setzte er nur durch die Anwesenheit seiner Flotte unter Druck, sodass diese freundschaftliche Beziehungen zu Fondor erklärten und teilweise sogar freiwillig aus der Republik traten. So gelang es der Fondor Dynastie einen kleinen aber beeindruckenden Machtblock aufzubauen. Das Bündnis mit Moth hatte jedoch auch seine negative Seite, denn als Gegenwert sicherte Berethor Moth einen Teil der Kriegsbeute zu und musste ihm auch zwischenzeitlich Werftplätze zusichern, in denen Schiffe gebaut wurden, die unter Moth Kommando gestellt wurden. Moth, der eine schiere Besessenheit zu den Mandalorianern hatte, wurde mehrfach einer über Mandalore stationierten Republik Basis auffällig und brachte so ihm und Fondor gegenüber Misstrauen ein. Nachdem sich die Militärführung sicher war, dass Moth hinter einen Bombenangriff auf Mandalore steckte und ebenfalls die Piratenangriffe ausgeführt hatte, brachte sie in Erfahrung, dass er von Fondor aus operierte und erhielt das Mandat, eine Quarantäne um Fondor zu errichten, bis die Vorwürfe durch die Fondor Regierung ausgeräumt wurden. Berethor, der nicht mit der Quarantäne rechnete, sah seine Chance gekommen, in der Galaxis die Schwäche der Republik vorzuführen und konnte die Republik Schiffe stark dezimieren und mit der Hilfe von Moth und dem Neuen Imperium zum Rückzug zwingen.
Gestärkt durch den Sieg über die Republik Flotte wuchs die Fondor Dynastie weiter und zählte bald hunderte zivilisierte Welten, die sich alle der Führung Fondors unterordneten. Auch zivil wurde Berethor nun als Herrscher Fondors ohne die vorher eingesetzte Marionettenregierung anerkannt, besonders dadurch, dass die Arbeitslosigkeit stark sank. Berethor sah sich in seinen Plan, die Republik eines Tages in die Enge zu treiben, bestärkt und ordnete eine noch stärkere Militarisierung an, als vorher. Schlussendlich sollte dies der große Fehler Berethors gewesen sein, denn Fondor übernahm sich und seinen Staatshaushalt und endete, wo es begonnen hatte, in sozialer Not. Berethor versuchte seine Staatskasse nun durch erste offizielle Überfälle und Kriege gegen Planeten zu füllen, die nicht der Fondor Dynastie beitraten, unter anderem führte Fondor einen Krieg gegen den Planeten Devaron.
Die Republik, die sich nun länger auf einen Angriff auf Fondor vorbereitet hatte, forderte die Absetzung der Regierung und die Auflösung der Fondor Dynastie. Es kam zu erwarteten Kampfhandlungen bei denen sich die Republik und Fondor sowie seinen Alliierten gegenüber standen. Die Jedi hatten unterdessen Berethor auf Fondor selbst eine Falle gestellt und ihn in einem langen Kampf getötet. Ab diesen Zeitpunkt übernahm Simon v. Kelvo den Regierungschefposten und trieb das Militär zum Weiterkämpfen.
Nachdem die Fondor Dynastie sich zahlreiche Verluste in der Raumschlacht eingestehen musste, widersetzte sich Captain Alexander Siemanes den Befehlen seines übergeordneten Offizieres und den Befehlen der Regierung und brachte die meisten anderen Offiziere der Navy dazu, mit ihm zu kapitulieren. Nachdem der Orbit von der Republik kontrolliert wurde, wurde eine Belagerung des Planetens vorgenommen, die genau 15 Tage dauerte. In dieser Zeit unterbreitete Siemanes im Auftrag der Republik der Fondor Regierung die Kapitulationsbedingungen. Diese gingen nicht darauf ein und wollten die Truppen bis zur totalen Vernichtung kämpfen lassen, doch auch die Armeeoffiziere erkannten, dass ein Weiterkämpfen sinnlos war und ergaben sich. Somit stand die Regierung ohne militärischen Rückhalt , auf dessen Unterstützung ihre gesamte politische Macht gebaut war, da. Ihnen blieb nichts übrig als abzudanken und die Republik ihre Kapitulationsbedingungen einfordern zu lassen.
Obwohl Fondor selber schon geschlagen war, kämpften einige fanatische Offiziere unter anderem auf Devaron weiter. Auch hier griff die Republik ein und nahm dort Lord Moth, ein treuer Untergebener Berethors, der in dessen Auftrag zahlreiche Massaker angeordnet hatte, in Gewahrsam. Die restlichen Dynastie Welten wurden ohne nähere Prüfungen wieder in die Republik aufgenommen. Seither sind viele Repräsentanten und Würdenträger der ehemaligen Fondor Dynastie auf der Flucht, wenige andere wurden begnadigt, unter anderem Simon v. Kelvo, welcher nach dem Unterschreiben der Kapitulationsbedingung seiner Heimatwelt den Rücken kehrte und nach Dolis III zog.